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Freitag, 22. Mai 2026

Spargelquiche mit Pilzen, Zucchini und Möhre

Quiches und Tartes sind immer ein sehr leckeres Essen. Frisch gebacken schmecken sie sehr gut, aber auch am nächsten Tag schmecken sie wunderbar. Und das nicht nur warm bzw. heiß, sondern auch kalt.

Nun hatte ich noch einiges an Gemüse da, was ich verbrauchen wollte. Da bot sich eine Quiche gut an. Das Ergebnis war sehr lecker und noch besser als ich dachte. Deswegen teile ich gerne mein leckeres Rezept mit euch.



Spargelquiche mit Pilzen, Zucchini und Möhre  32cm Tarteform 

  • 1 Rolle Quiche- bzw. Tarteteig aus dem Kühlregal
  • ca. 2 Esslöffel Semmelbrösel/ Paniermehl
  • ca. 2 Esslöffel geröstete Zwiebeln (Fertigprodukt)
  •  
  • 400 g Spargel 
  • 200 g Champignons
  • 1 mittlere Zucchini
  • 1 mittlere Möhre
  • ca. 150 g Katenrauch - Schinkenwürfelchen
  •  
  • 50 ml Kondensmilch oder Sahne
  • Pfeffer und Salz
  • 1/2 Teelöffel Kurkuma
  • 1/2 Teelöffel Paprika
  • ca. 1 Esslöffel Frischkäse
  • 4 Eier Gr. M
  • 2 Teelöffel "Spargel - Finisher" von Potluck*.    
* Meersalz, Zwiebeln, Tomaten, Pfeffer, Zitronenschalen, Knoblauch, Schnittlauch, Ingwer, Chillies, Petersilie, Thymian, Estragon.   * dieser Beitrag kann ++*WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung) 

Den Spargel schälen und in 1cm dicke Stücke schneiden. Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Die Zucchini waschen und in Stifte schneiden, die Möhre waschen, schälen und fein würfeln.

Den Backofen auf 190°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und den Teig ca. 10 Minuten vor Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen.

Den Teig mit seinem Backpapier in eine Tarteform legen und den Boden mit Semmelbrösel und Röstzwiebeln bestreuen. Einige Speckwürfel aufstreuen.

Darauf dann die Pilze geben. Ebenso die Spargel-, Zucchini- und Möhrenstücke sowie die restlichen Speckwürfelchen.

Die Kondensmilch mit den Gewürzen verrühren, dann den Frischkäse und die Eier untermischen, zuletzt die Kräutermischung. Alles pikant abschmecken.

Den Guß über die Gemüsemischung geben und die Form mittig in den vorgeheizten Ofen schieben. In ca. 45 Minuten sollte die Quiche fertig sein, der Teigrand gebräunt und die Füllung gestockt sein.

Bei meiner Quiche hatte sich zum Backende etwas Flüssigkeit auf der Quiche gebildet. Die habe ich mit etwas Küchenkrepp aufgesaugt. So weichte die Quiche auch nicht so durch.








kleiner Gag am Rande . . .




Dienstag, 9. Dezember 2025

Quitten - Streuseltarte

Das hier ist mein letztes Quittenrezept für dieses Jahr auf meinem Blog. Ich habe mich mal an eine Quitten - Streuseltarte gewagt. Meine Freundin schwärmte so davon, dass ich es auch mal ausprobiert habe.

Der Mürbe- bzw. Streuselteig mit kernigen Haferflocken ist ruckzuck zubereitet und schon ist der Kuchen fast im Ofen. Das einzige schwierige, wenn man es denn so nennen will, ist das Schneiden der Quitten. Die sind bekanntlich recht hart. Aber wenn man die Frucht mit einem großen Kochmesser halbiert und dann die Schnittflächen auf ein Brett legt und dann die dünnen Scheiben runterschneidet, dann ist das schnell gemacht. Die Schale bleibt dran, das Kerngehäuse kann man pro Scheibe sehr gut herausschneiden und so ist das schnell erledigt.

Der fertige Kuchen war sehr lecker. Ganz knusprig, nicht zu süß und sehr fruchtig durch die Quitten. Man könnte aber die doppelte Menge an Obst nehmen, dann schmeckt es noch fruchtiger. Aber dann ist es ja keine Tarte mehr . . . 

Die Tarte lohnt sich auf jeden Fall. Wer keine Quitten hat oder mag, der kann auch sehr gut zu Äpfeln greifen. Und mit festen Birnen stelle ich mir die Tarte auch sehr lecker vor.

 



Quitten - Streuseltarte    26cm Springform

  • 350 g Dinkelmehl 630er
  • 80 g kernige Haferflocken
  • 150 g Zucker
  • etwas Vanille
  • 1 große Prise Salz
  • 1/2 Teelöffel Zimt
  • 230 g geschmolzene Butter
  •   
  • ca. 2 - 3 Esslöffel Apfelgelee (oder andere Konfitüre oder Fruchtaufstrich *)
  • 2 - 3 Quitten, je nach Größe
  • 1 Handvoll grob gehackte Walnüsse

Die trockenen Zutaten alle mischen, die flüssige Butter dazu geben und alles zu einem Streuselteig verarbeiten.

2/3 des Teiges in eine 26er Springform geben, den Boden flach drücken und das Apfelgelee darauf verteilen, einen schmalen Rand frei lassen.  Das restliche Drittel wird die Streuseldecke.

Die Quitten waschen, halbieren und die einzelnen Hälften in 2 - 3mm feine, dünne Scheiben schneiden. Das Kerngehäuse entfernen, ebenso den Blütenansatz. Die Frucht wird nicht geschält.

Die Quittenscheiben nun dachziegelartig und dicht an dicht auf dem Boden verteilen und die Walnüsse darüber streuen. Die restlichen Streusel über den Kuchen geben.

Den Backofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Den Kuchen auf die 2. Stufe von unten in den Ofen schieben und den Kuchen ca. 30 - 45 Minuten golden backen. Zum Ende der Backzeit mit einem Messer prüfen, ob die Quitten schon weich sind. Ansonsten die Tarte noch einige Minuten weiter backen lassen.

Die Streuseltarte schmeckt auch noch am nächsten und übernächsten Tag. Bitte nicht mit Folie abdecken, sondern nur mit einem Tuch, denn so bleibt der Kuchen knusprig.

* meine Freundin nimmt "Hiffenmark", das ist Hagebuttenkonfitüre



eine große (Apfel-)Quitte und Zieräpfelchen







Dienstag, 29. Juli 2025

kleine Träublestartes aus dem Airfryer

In unserem Garten hatte sich in der Nähe des Teiches vor etlichen Jahren ein Johannisbeerstrauch selber gepflanzt, bzw. ein Samen hatte wohl gekeimt und wurde zu einem kleinen Strauch. Unsere Nachbarin hatte das durch Zufall entdeckt, weil die roten Beeren aus dem Grün der Pflanzen heraus stachen. Nun gibt es jährlich eine kleine Menge Johannisbeeren. So war es dieses Jahr wieder.

Dieser Strauch trug diese Jahr eine Handvoll Früchte, um genau zu sein waren es netto 350g. Genug um zwei kleine Träublestartes (von je 12cm Durchmesser) zu backen.

So konnte ich unseren Airfryer bemühen, die kleinen Tarteförmchen passten sehr gut in die Schubladen und so hatten wir an zwei Tagen etwas Kuchen zum Nachmittagskaffee.

Wer keine kleinen Förmchen hat, kann natürlich auch eine größere Spring- oder Tarteform von 24 oder 26cm nehmen. 

    

Eine kleine Träublestarte wurde direkt verspeist, die andere Tarte haben wir uns am nächsten geteilt.


kleine Johannisbeer- oder Träublestartes aus dem Airfryer

für den Mürbeteig (ausreichend für vier * kleine Springformen von 12cm Durchmesser, oder eine 26cm Form)

  • 250 g Dinkelmehl 630er 
  •  50 g Zucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 110 g Butter
  • 2 Eigelbe, Gr. L
  • evtl. ein Schlückchen kaltes Wasser


für die Füllung (für zwei kleine Springformen von 12cm Durchmesser)

  • 2 Eischnee Gr. L
  • 1 Prise Vanillesalz
  • etwas gemahlene Vanille
  • 50 g Zucker
  • 50 g gemahlene Haselnüsse **
  • 350 g rote Johannisbeeren


für den Mürbeteig alles rasch zu einem glatten Teig kneten (sollte der Teig noch nicht richtig gebunden sein, vorsichtig ein wenig Wasser zugeben) und ihn einige Zeit kühlen. Zwischen Klarsichtfolie dann dünn ausrollen. Den Teig in die kleinen Springformen legen und den Rand ca. 3cm hochziehen. 

Für die Füllung die Johannisbeeren von den Stielen abstreifen und den Eischnee mit einer Prise Salz steif schlagen. Den Zucker und die gemahlenen Nüsse vorsichtig unter den Eischnee heben, zuletzt die Beeren. 

Die Masse gleichmäßig auf die Böden geben und glattstreichen. 

Den Airfryer auf 180°C Bake 5 Minuten vorheizen. Jede Springform auf das Crisperblech stellen und in den Airfryer schieben. Bei 180°C Bake ca. 30 Minuten backen.

Alternativ die Formen mittig in den auf 190°C vorgeheizten Backofen, Ober-/ Unterhitze schieben und in 35 - 40 Minuten golden backen.

Nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestreuen und fertig ist die leckere Tarte. Frisch schmeckt der Kuchen am besten. . . 

* Tipp: die eine Hälfte Teig gleich verbacken, die andere Hälfte kann man sehr gut bis zum nächsten Kuchen (gut in Folie verpackt) einfrieren und dann im Kühlschrank auftauen lassen. Weiter verabeiten wie im Rezept beschrieben.

** Tipp Nr. 2: statt der Haselnüsse kann man auch gemahlene Mandeln nehmen. 

(Die Springformen mit Silikonrand und Porzellanplatte sind von der Firma  Coox .) 



 

Rote Johannisbeeren werden in Baden - Württemberg auch Träubles genannt.












Dienstag, 15. Juli 2025

Möhren - Zucchini - Quiche

Bei dem warmen Sommerwetter koche ich nicht so gerne, wer mag da schon lange am Herd stehen. Aber man möchte doch etwas Leckeres essen. So entschied ich mich jetzt für eine Gemüsequiche. Die essen wir immer an zwei Tagen. Den ersten Tag direkt aus dem Ofen, am nächsten Tag essen wir sie meist "kalt", also bei Zimmertemperatur. Wer mag, kann sie natürlich nochmals kurz aufbacken, aber meist sparen wir es uns.

Eine Tarte schmeckt immer und mit Gemüse besonders gut. Hinein kann was man mag oder was man noch im Vorrat hat.

Meine heutige Tarte habe ich mit Zucchini und Möhre gebacken. Hinein kamen dann noch ein paar Zutaten, die ich noch hatte. Das war richtig lecker. So bedarf es auch keiner großen Worte, hier kommt das Rezept.

Übrigens, etliche verschiedene Tarte- und Quicherezepte findet ihr im Verzeichnis "Rezepte A - Z" in meinem Blog oder unter dem Schlagwort "Quiche".





Möhren - Zucchini - Quiche   4 Portionen

  • 1 Rolle Quiche- bzw. Tarteteig aus dem Kühlregal
  • 2 Esslöffel Paniermehl
  • 3 Esslöffel Röstzwiebeln (Fertigprodukt)
  •  
  • 2 Handvoll Möhrenwürfelchen
  • 2 mittlere Zucchini, fein gewürfelt
  • 1 Handvoll Katenrauch Schinkenwürfelchen
  • etwas Raspelkäse
  •  
  • 4 Eier Gr. L
  • 200 g Kräuterfrischkäse (z.B. Buko Toscana)
  • 1/2 Teelöffel Paprikapulver
  • 1/2 Teelöffel Kurkuma
  • 1/4 Teelöffel schwarzer Pfeffer
  • 1 große Prise Salz
  • etwas Milch 


Den Teig mit seinem Backpapier in die Tarteform legen, eventuellen Teigüberstand an anderen Stellen anlegen und festdrücken. Den Boden dann mit Paniermehl und Röstzwiebeln bestreuen.

Den Backofen auf 180°C Umluft oder 190°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Die Möhren- und Zucchiniwürfelchen abwechselnd mit den Schinkenwürfelchen gleichmäßig auf dem Boden verteilen. Etwas Raspelkäse darüber streuen.

Für den Guss den Frischkäse mit den Gewürzen verrühren und nach und nach die Eier unterrühren bis eine homogene Masse entstanden ist. Dann mit Milch auffüllen, bis ca. 500 ml erreicht sind. Nochmals gut verrühren.

Den Guss über die Gemüse geben und die Tarte auf die 2. Stufe von unten in den vorgeheizten Ofen schieben. 

Nach ca. 40 Minuten sollte die Quiche fertig gebacken und die Teigränder gebräunt sein. Die Quiche aus dem Ofen holen und vor dem Verzehr noch ein paar Minütchen ruhen lassen.

Sie schmeckt lauwarm am besten, aber auch kalt (Zimmertemperatur) am nächsten Tag.





In so eine Quiche kann alles mögliche hinein.






Dienstag, 1. Juli 2025

kleine Aprikosenküchlein aus dem Airfryer

Endlich gibt es wieder leckere, aromatische Aprikosen. Ich liebe diese Früchte und wie man sich denken kann, als erstes habe ich damit Aprikosenküchlein gebacken.

Und es gab eine Premiere. Seit einiger Zeit sind wir auch Besitzer eines Airfryers und so habe ich diese in dem Airfryer gebacken. Das hat sehr gut geklappt.

Die kleinen Quicheformen von Coox mit 12cm Durchmesser hatte ich mir letztens gekauft und bin sehr damit zufrieden. Sie passen sehr gut in die Airfryer Schublade und die Handhabung ist auch prima. So ist ein kleines Küchlein die richtige Portion Kuchen für zwei Leute, das andere Küchlein ist dann für den nächsten Tag. 



kleine Aprikosenküchlein aus dem Airfryer, 2 Quicheformen à 12 cm Durchmesser *

  • 125 g Dinkelmehl 630er
  • 35 g Zucker/ Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 verquirltes Ei Gr. L (25g)
  • 60 g Butter
  •   
  • ca. 300 g Aprikosen
  •  
  • für den Guss:
  • 50 g Zucker
  • 100 g Magerquark
  • 50 ml Milch
  • 1 1/2 Eier Gr.L
  • 15 g Vanille - Puddingpulver

Für den Mürbeteig alle Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig ausrollen und zwei kleine Quichformen à 12cm im Durchmesser mit dem Teig auskleiden, den Rand ca. 4cm hochziehen. Die Formen für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. 

In der Zwischenzeit die Aprikosen entsteinen, halbieren und je nach Größe vierteln.

Für den Guss alle Zutaten verrühren.

Die Aprikosen dicht an dicht in die Formen setzen und den Guss darüber gießen. Die Förmchen in den Airfryer stellen. Programm "bake 160°C " einstellen und die Küchlein ca. 30 Minuten backen. Zwischendurch schon mal den Bräunungsgrad checken und spätestens 5 Minuten vor Ende der Backzeit etwas Alufolie auflegen, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird.

Die Förmchen aus dem Fryer nehmen, den Rand abnehmen. Sollte einem der Teigrand zu hell sein, dann ohne Rahmen nochmals abgedeckt für ca. 5 - 10 Minuten bei 170°C "bake" backen.

* sollte man keinen Airfryer haben, dann backt man die Küchlein bei Ober- Unterhitze 175°C in ca. 30-40 Minuten.

** anstelle von zwei 12er Förmchen kann man auch eine 24er Tarteform nehmen. 

Die Aprikosen sind eingefüllt, dann kommt der Guss darüber und ab in den Airfryer.
























Freitag, 9. Mai 2025

Quiche mit Blattspinat, Möhre und Zucchini

Es gab mal wieder eine leckere Quiche zum Mittag, dieses Mal mit frischem Blattspinat, Möhre und Zucchini. Die war richtig gut und da sie uns so gut geschmeckt hat, habe ich gleich das Rezept aufgeschrieben. 

Meine Quiche ist für vier Portionen ausgelegt, wir essen sie immer an zwei Tagen. Ich wärme sie dann einige Minuten bei rund 150°C im Backofen bzw. Airfryer auf. Das geht recht schnell und sie schmeckt wie frisch gebacken.



Quiche mit Blattspinat, Möhre und Zucchini , 32cm Tarteform

  • 1 Rolle Mürbeteig aus dem Kühlregal
  • etwas Paniermehl
  • Röstzwiebeln (Fertigprodukt), Menge nach Wunsch
  •  
  • 125 g frischer Blattspinat, geputzt und grob geschnitten
  • etwas Muskatnuss
  • 3 mittlere Möhren, geviertelt und in feine Stücke geschnitten
  • 1 mittlere Zucchini, fein gestiftelt
  •  
  • für den Guss (ca. 450 ml ):
  • 200 g Kräuterfrischkäse
  • 1/2 Teelöffel Paprikapulver
  • 1/2 Teelöffel Kurkumapulver
  • schwarzer Pfeffer nach Wunsch
  • etwas Salz, falls nötig
  • 3 Eier Gr. L
  • mit Milch auf 450ml auffüllen
  •  
  • 150 g Auflauf - Käseraspel (Cheddar und Mozzarella)


den Teig 10 Minuten vor Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen, eine Tarteform bereit stellen und den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen.

Den Teig mit seinem Backpapier in die Tarteform legen, eventuellen Teigüberstand an anderen Stellen anlegen und festdrücken. Den Boden dann mit Paniermehl und Röstzwiebeln bestreuen.

Die Hälfte des Blattspinates in die Form geben, mit etwas Muskatnuss bestreuen. Dann die feinen Möhren- und Zucchinistifte gleichmäßig auf dem Spinat verteilen. Darauf dann den restlichen Spinat geben, ebenso etwas Muskatnuss darüber reiben.

Für den Guss den Frischkäse mit den Gewürzen verrühren und nach und nach die Eier unterrühren bis eine homogene Masse entstanden ist. Dann mit Milch auffüllen, bis 450 ml erreicht sind. Alles pikant abschmecken und nochmals gut verrühren.

Den Guss über die Gemüse geben. Dann die Oberfläche mit Käse bestreuen und die Tarte auf der 2. Stufe von unten im vorgeheizten Ofen golden backen. 

Nach ca. 40 Minuten sollte die Tarte fertig gebacken und die Teigränder gebräunt sein. Da kann man nur noch guten Appetit wünschen.





Diese zwei Portionen hatte ich am Tag darauf im Airfryer bei 150°C einige Minuten aufgebacken. Die Oberfläche hatte ich mit etwas Wasser besprüht, damit sie nicht so austrocknet. 







Freitag, 25. April 2025

pikante Bärlauch - Quiche

Jetzt zur Bärlauchzeit habe ich nochmal ein sehr leckeres, neues Rezept für euch. Ich habe eine pikante Bärlauch - Quiche gebacken. Das war eine absolute Premiere und sie hat uns unheimlich gut geschmeckt. 

Von einer lieben Freundin bekam ich eine sehr große Portion frischen Bärlauch aus ihrem Garten geschenkt. Sie hatten dieses Jahr so viel Bärlauch, dass sie gar nicht mehr wussten, wohin damit. Davon hatten wir jetzt profitiert und so kam die Idee einer Quiche.

Etwas Möhre, Lauch und Speck hatte ich auch noch und das Ergebnis ist wirklich sehr, sehr lecker geworden. Ich hoffe mein Foto der Quiche macht euch Appetit und sie wird euch, falls ihr sie nachbackt, genauso gut schmecken wie uns.


Die Quiche kam gerade aus dem Ofen, dadurch sah sie etwas "unordentlich "im Anschnitt aus, aber der Geschmack überzeugte.


pikante Bärlauch - Quiche     32cm Tarteform

  • 1 Rolle Quiche- / Tarteteig aus dem Kühlregal
  • 2 Esslöffel Paniermehl
  • 2 Esslöffel Röstzwiebeln (Fertigprodukt)
  •  
  • 150 g Bärlauch, in feinen Streifen
  • 1/2 Porreestange, in feinen Ringen
  • 2 Möhren, fein gewürfelt
  • 100 g Schinkenwürfelchen
  • 175 g Pizzakäse, geraspelt
  •  
  • 1 Becher Schmand, 200 ml
  • 1 gehäufter Teelöffel Stärkemehl/ Mondamin
  • 1/2 Teelöffel Pfeffer
  • 1/2 Teelöffel Paprikapulver
  • 1/2 Teelöffel Kurkuma
  • 1/4 Teelöffel Muskatnuss
  • 1 großes Ei
  • 3 Esslöffel Griechischer Joghurt, 10%
  • 3 Esslöffel Vollmilch
  • Salz nach Geschmack
  • etwas Zitronenöl 

Den Quicheteig ca. 10 Minuten vor Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen und eine Tarteform bereitstellen. Die Gemüse putzen, waschen und in feine Streifen bzw. Würfelchen schneiden. Alle anderen Zutaten bereitstellen.

Den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Für den Guss den Schmand zuerst mit Stärke und den Gewürzen verquirlen, dann den Joghurt, die Milch und das Ei untermixen und alles pikant abschmecken.

Den Quichteig mit seinem Backpapier in die Tarteform legen. Den Boden mit Paniermehl gleichmäßig bestreuen, darauf die Röstzwiebeln verteilen.

Gut die Hälfte des Bärlauchs darauf verteilen, darauf die Hälfte des Lauchs, der Möhren, des Käses und des Specks verteilen. Dann wieder Bärlauch, Lauch, Möhren, Käse und Speck.

Den Guss gleichmäßig über die Quiche verteilen und die Quiche in den vorgeheizten Ofen, 2. Stufe von unten, schieben. Die Quiche ca. 40 - 45 Minuten backen, bis der Rand und die Oberfläche schön golden sind.


    frische Bärlauchblätter und eine Blütenknospe.


    Das letzte Viertel der Quiche - einfach lecker. Auch aufgewärmt am nächsten Tag.













    Samstag, 19. April 2025

    feine, mürbe, saftige Graumohn - Tarte

    Wir lieben Mohnkuchen. Besonders wenn er schön saftig ist und einen Mürbeboden hat. Aber auch mit Blätterteig oder auch als Mohnrolle ist er nicht zu verachten. Nun war es mal wieder an der Zeit, ich hatte Lust auf Mohnkuchen. Meinen Mann brauche ich nie fragen, was für einen Kuchen ich backen soll, er mag sämtliche Kuchen und Torten.

    Im Schrank war noch eine Packung Graumohn, die auch verbraucht werden wollte und so habe ich eine Graumohn - Tarte gebacken. Normalerweise nehme ich den üblichen "Blaumohn", der auch wesentlich dunkler ist, aber der Graumohn schmeckt wunderbar. Er ist wie der Name schon sagt hellgrau bis grau. Aber er ist aromatischer als der Blaumohn und hat einen ausgeprägten, milden und nussartigen Mohngeschmack. Kennengelernt habe ich ihn in Österreich, im österreichischen Waldviertel wird sehr viel Mohn angebaut. Einige Infos zum Waldviertler Graumohn habe ich hier gefunden. 

    Die Tarte kann man selbstverständlich auch mit Blaumohn backen. Nur bitte kein Mohnback verwenden. Die Rezeptur ist dafür nicht ausgelegt, ich habe auch noch nie mit Mohnback gebacken und habe daher keinerlei Erfahrung damit.



    feine, saftige Graumohn - Tarte  26 cm

    • 250 g Dinkelmehl 630er
    • 60 g Zucker
    • 1 Prise Vanillesalz
    • etwas geriebene Vanilleschote
    • 125 g Süßrahmbutter

    • 200 g Mohn, gemahlen/gerieben (kein "Mohnback")
    • 100 g Zucker
    • 1 Prise Vanillesalz
    • 350 ml Vollmilch
    • 40 g Butter
    • 3 Esslöffel Grieß
    • 1 großer Apfel, geschält und grob geraspelt

    • 100 g Rosinen * (falls man mag)
    • 1 Schuss Rum 60% (falls man mag)

    alle Zutaten für den Mürbeteig verkneten und einige Zeit in Klarsichtfolie verpackt im Kühlschrank kühlen. In der Zwischenzeit eine Tarteform 26-28 cm bereit stellen. 

    Den Teig zwischen Folie ca. 0,5cm dünn ausrollen und in die Form legen. Den restlichen Teig in lange Streifen, 5cm hoch, schneiden und als Rand an den Rahmen stellen. Den Boden mit einer Gabel mehrfach anpieksen und backen. 

    den Backofen auf 225°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und den Boden auf der 2. Schiene von unten 15 Minuten vorbacken.

    Während der Teig im Kühlschrank ruht wird die Mohnfülle hergestellt. Den Mohn in einem Mixer (z.B. Thermomix, Moulinette, Food-Prozessor o.ä.) fein mahlen. Oder man kauft gleich gemahlenen Mohn. Den kann man mittlerweile auch kaufen. (Aber bitte kein Mohnback). Den Mohn bitte frisch mahlen, da gequetschter, gemahlener Mohn schnell das Aroma verliert und auch schnell ranzig werden kann.

    Die Milch zum Kochen bringen, den Grieß mit einem Schneebesen hineinrühren. Dann mit einem Holzlöffel Zucker, Salz, Butter und Mohn ebenfalls zugeben und so lange leise köcheln, bis alles andickt. Sollte die Masse zu dick sein noch etwas Milch angießen. Vom Herd nehmen, die Rosinen unterrühren, ebenso den Schuss Rum und den grob geraffelten Apfel. Die Mohnmasse leicht abkühlen lassen und zwischendurch immer mal wieder umrühren.

    Wenn der Boden vorgebacken ist, ihn aus dem Ofen nehmen und die Temperatur auf 175°C stellen. Die Mohnmasse einfüllen und glatt streichen. Zurück in den Ofen stellen (ebenfalls 2. Stufe von unten) und nochmals 35 - 40 Minuten backen. Wenn der Rand schön golden ist, dann sollte der Kuchen fertig sein.

    Auf einem Kuchenrost auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen. Guten Appetit.

    * PS.: an Rosinen scheiden sich ja die Geister. . . wer absolut keine mag, der kann sie selbstverständlich auch weglassen. Die Torte wird dann ohne Rosinen bestimmt auch sehr gut schmecken.



    Graumohn aus Österreich - im "Schredder" ist er schnell fein gemahlen und er duftet aromatisch.



    Mit selbstgemachter Vanillesauce schmeckt die Tarte nochmal so gut.














    Samstag, 19. Oktober 2024

    Kürbisquiche mit Feta und Feigen

    Wahnsinn, wie lecker diese Kürbisqquiche ist. Und optisch ist sie auch ein absolutes Highlight. Wir sind jedenfalls von dieser leckeren Quiche total begeistert. Sie hatte uns schon beim "Coox Wunderform Backopen 2024" in Wuppertal so gut geschmeckt. Ich hatte mich auch beworben und kam unter die ersten 15 in die Vorauswahl. Fünf Finalistinnen mit den meisten Stimmen wurden dann eingeladen und traten live  gegeneinander an. Da die Vorauswahl für mich sehr knapp ausging, kam ich nicht unter die ersten fünf, wurde aber trotzdem zu diesem Event eingeladen. Das war ein sehr schöner Nachmittag, zumal ich selber nicht kochen oder backen musste. Mein Mann hatte mich begleitet, wir haben zugeschaut, leckere Kuchen und Backkreationen probiert und eine Jury bewertete die Backkünste. Verdient gewonnen hatte Isabel (@backliebe_cgn") mit ihrer Kürbisquiche. 

    Diese Quiche hat uns unheimlich gut geschmeckt und Isabel war so nett und hat mir das Rezept verraten. 

    Jetzt war es soweit, ich hatte einen schönen Hokkaido und Feigen gekauft und der leckeren Kürbisquiche stand nichts im Wege.

    * dieser Beitrag kann +++WERBUNG ohne Auftrag+++ enthalten (Namensnennung und/oder Verlinkung)




    Kürbisquiche mit Feta und Feigen, 28er Backform (nach einem Rezept von "backliebe_cgn")

    • 1 Rolle Quiche-/ Tarteteig aus dem Kühlregal

    • 500 g Kürbis (Hokkaido, Muskatkürbis oder Butternut)
    • 100 g Porree
    • 300 g rosa Zwiebeln
    • 4 Feigen 

    • 3 Eier, Gr. L
    • 1 Becher Saure Sahne 
    • 1 Becher Sahne 
    • 100g Cheddar "herzhaft", geraspelt

    • 1/2 Teelöffel schwarzer Pfeffer 
    • frisch geriebene Muskatnuss
    • 1/2 Teelöffel Paprikapulver
    • 1/2 Teelöffel Kurkuma
    • Salz nach Geschmack

    • 100g Feta
    • ein paar Kürbiskerne


    den Tarteteig 10 Minuten vor Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen, den Backofen auf 190°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

    In der Zwischenzeit den Porree in Ringe schneiden, die Zwiebeln würfeln und beides in Öl glasig anbraten.

    Den Kürbis waschen, entkernen und in schmale Streifen/ Wedges schneiden. Diese dann grob raspeln.

    Die Eier mit den Gewürzen verquirlen, dann die saure Sahne, die Sahne und die Käseraspel dazu geben und alles gut mixen. Pikant abschmecken.

    Den Teig mit seinem Backpapier in eine Tarteform (oder Springform) legen, den Rand gleichmäßig hoch formen.

    Die angedünsteten Zwiebeln mit dem Porree und den Kürbisraspel unter die Eier-Sahne-Mischung geben. Die Masse in die vorbereitete Form gießen und alles glatt streichen.

    Die Feigen in gleichmäßige Scheiben schneiden und auf der Quiche verteilen. Die Form dann ins untere Drittel (2. Stufe von unten) in den vorgeheizten Ofen schieben. Bei 190°C nun 30 Minuten backen lassen, dann den Feta zerkrümeln und auf der Quiche verteilen. Weitere ca. 15 Minuten backen lassen.

    Wenn die Quiche fertig gebacken ist, noch einige Kürbiskerne auf der Quiche verteilen und sie vor dem Servieren noch etwas ruhen lassen. Und schon kann serviert werden.











    Mittwoch, 16. Oktober 2024

    Gemüsetarte mit Zucchini, Möhre und Paprika

    Eine Tarte schmeckt immer und mit Gemüse besonders gut. Hinein kann was man mag oder was man noch im Vorrat hat.

    Meine heutige Tarte habe ich mit Zucchini, Paprika und Möhre gebacken. Das war richtig lecker. So bedarf es auch keiner großen Worte, hier kommt das Rezept.

    Übrigens, etliche verschiedene Tarte- und Quicherezepte findet ihr im Verzeichnis "Rezepte A - Z" in meinem Blog.




    Gemüsetarte mit Zucchini, Möhre und Paprika, 32cm Tarteform

    • 1 Rolle Mürbeteig aus dem Kühlregal
    • etwas Paniermehl
    • Röstzwiebeln (Fertigprodukt), Menge nach Wunsch
    • 3 mittlere Möhren, geviertelt und in feine Stücke geschnitten
    • 1 mittlere Zucchini, fein gewürfelt
    • 1 rote Paprika, fein gewürfelt
    •  
    • für den Guss (ca. 450 ml ):
    • 200 g Kräuterfrischkäse
    • 1/2 Teelöffel Paprikapulver
    • 1/2 Teelöffel Kurkumapulver
    • schwarzer Pfeffer nach Wunsch
    • etwas Salz, falls nötig
    • 3 Eier Gr. L
    • mit Milch auf 450ml auffüllen
    •  
    • eine rote Paprika, in lange Streifen geschnitten
    • ein paar Möhren- und Zucchinischeiben 

    den Teig 10 Minuten vor Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen, eine Tarteform bereit stellen und den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen.

    Den Teig mit seinem Backpapier in die Tarteform legen, eventuellen Teigüberstand an anderen Stellen anlegen und festdrücken. Den Boden dann mit Paniermehl und Röstzwiebeln bestreuen.
    Die feinen Möhren-, Zucchini und Paprikawürfel gleichmäßig auf dem Boden verteilen.

    Für den Guss den Frischkäse mit den Gewürzen verrühren und nach und nach die Eier unterrühren bis eine homogene Masse entstanden ist. Dann mit Milch auffüllen, bis 450ml erreicht sind. Nochmals gut verrühren.

    Den Guss über die Gemüse geben. Die Paprikastreifen sowie Zucchini- und Möhrenscheiben als Verzierung noch auflegen und die Tarte auf die 2. Stufe von unten in den vorgeheizten Ofen schieben. 

    Nach ca. 40 Minuten sollte die Tarte fertig gebacken und die Teigränder gebräunt sein.