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Freitag, 11. Juli 2025

Marmor - Brownies vom Blech

Für eine Radtouristikfahrt hatte ich vor einiger Zeit für das Kuchenbuffet wie jedes Jahr Kuchen gebacken. Ein Käsekuchen mit Mandarinen geht immer und ist auch dieses Jahr als erstes mit verkauft worden. Des weiteres habe ich mal etwas Neues ausprobiert. Es sollte einen "Marmorkuchen vom Blech" geben. Marmorkuchen mögen auch alle und auf dem Blech gebacken ist es mal etwas anderes gewesen, als aus der Kastenform.

Der Kuchen war auch super lecker und schön saftig. Leider ist mir, warum auch immer, ein Mißgeschick passiert. Der Kuchen ging im Ofen wunderbar auf, ich hatte eine Stäbchenprobe genommen und den Kuchen direkt aus dem Ofen geholt. Nach einiger Zeit des Abkühlens dachte ich, ich guck nicht richtig. Der gesamte Kuchen war regelrecht zusammen gesackt. Warum auch immer.

Nun ja, da musste ich durch. Ich hatte ihn dann mit Schokoglasur und Zuckerguß besprenkelt, ihn in Stücke geschnitten und mit zur Veranstaltung genommen. 

Jetzt war ich natürlich auf den Anschnitt gespannt und noch mehr auf den Geschmack. Geschmacklich war er sehr gut. Schön saftig, nicht zu süß, er war so wie erhofft. Nur optisch war er (für mich) eine Katastrophe. Er sah eher aus wie ein Brownie, die sind ja auch innen "leicht klätschig", wie man hier so sagt, aber nun ja. Man hätte auch sagen können "des g'hört so" . . . 

Aus diesem Grund gab es auf Nachfrage dann "Marmor - Brownies". . . 

Zwei Stückchen hatte ich dann für uns noch "gerettet" und mitgenommen, diese haben wir dann am nächsten Tag gegessen. Sie schmeckten immer noch schön saftig und schokoladig. Und das war die Hauptsache. Auf jeden Fall werde ich den Kuchen, oder soll ich lieber Brownies sagen, wieder backen.



Marmor - Brownies vom Blech 

  • 350 g Butter, zimmerwarm
  • 1 Prise Salz
  • 170 g Zucker
  • etwas Vanillepaste

  • 7 Eier

  • 450 g Dinkelmehl, 630er 
  • 1 Tütchen Backpulver

  • 200 ml Vollmilch

  • Für den dunklen Teig:
  • 30 g Backkakao
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 1 Prise Vanillesalz 
  • 1 Schuß Rum
  • 4 Esslöffel Vollmilch
  •  
  • Puderzucker
  • etwas Milch

  • Schokoglasur 


 
Ein Backblech mit Backpapier und Backrahmen vorbereiten. Den Ofen auf 180 °C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Die Butter mit dem Zucker, dem Salz und der Vanillepaste hellschaumig rühren. Das kann eine Zeit dauern. Dann jedes Ei dann einzeln unter die Butter - Zucker - Masse rühren. Jedes Ei so lange unterrühren, bis die Masse homogen ist. Erst dann das nächste Ei unterrühren.

Das Mehl mit dem Backpulver mischen und nach und nach unter die Masse rühren. Zwischendurch die Milch langsam dazu geben, dann wieder Mehl usw. und alles zügig zu einem cremigen, klümpchenfreien Teig rühren. 

Die Hälfte des Teiges aufs Backblech geben. Nun den Kakao, etwas Zucker, Salz, Rum und Milch zügig unter den hellen Teig rühren und diesen dann ebenso aufs Blech verteilen.

Mit einer Gabel die Teige marmormäßig vermischen und dabei den dunklen unter den hellen Teig ziehen.

Das Blech mittig in den vorgeheizten Ofen schieben und den Kuchen ca. 25 - 30 Minuten backen lassen. Zum Ende der Garzeit mit einem Holzspieß eine Garprobe nehmen. Hängt kein Teig mehr daran, dann ist der Kuchen fertig.

Den Kuchen auskühlen lassen, die Schokoglasur erwärmen und mit Hilfe einer Gabel auf der Oberfläche verteilen. Aus Puderzucker und etwas Milch eine dickflüssige Glasur herstellen und ebenso in Sprenkeln auf dem Kuchen verteilen.

Nach dem Festwerden in gleichmäßige Stücke schneiden und servieren. Ich hatte ihn in 16 größere Stücke geschnitten. 


Das waren die restlichen zwei Stückchen, die wir am darauf folgenden Tag gegessen haben. Der Kuchen bzw. die Brownies waren sehr lecker. Schön saftig, nicht zu süß und schön schokoladig.







Mittwoch, 22. März 2023

Pannacotta von der Kokosmilch - ein Desaster

Heute brauche ich bitte mal eure Hilfe. Vielleicht kann mir einer von euch erklären, was bei diesem Rezept schief gelaufen ist. Es war ein Desaster.

Es geht um eine Pannacotta, die ich aus Kokosmilch zubereitet hatte und deren Geschmack. Was ich sonst nie mache, aber dieses Mal tun musste, dieses Dessert wanderte komplett in den Mülleimer . . .  Nun aber der Reihe nach.

Für das Nasi Goreng Rezept letzte Tage benötigte ich Kokosmilch. Ich hatte eine 400 ml Dose Kokosmilch. Einen Teil des Doseninhalts hatte ich für das Rezept entnommen, aus dem restlichen Teil wollte ich noch etwas zubereiten. Im Internet fand ich dann ein Rezept für eine Pannacotta aus Kokosmilch. Für einen Drink war es uns zu kalt und andere bereiten daraus einen Milchreis zu, was ich jetzt aber nicht machen wollte und so dachte ich mir, das mit der Pannacotta ist eine gute Idee. Das klappte alles sehr gut und als ich die Masse probierte, war ich zwar nicht ganz so zufrieden, aber alles musste ja noch abkühlen und festwerden.

Im Kühlschrank muss dann wohl einiges "passiert" sein. Was auch immer. Als wir das Dessert dann probierten, waren mein Mann und ich "not amused". Es schmeckte fürchterlich. Total parfümiert, blumig, es war ein sehr "komischer" Geschmack mit einem Hauch Kokos. Ob die Kokosmilch quasi schlecht war oder sich mit dem Blütenzucker oder Zitronenzucker nicht vertrug, keine Ahnung. Wir mussten den Geschmack im Mund direkt neutralisieren, es war zu scheußlich und das Dessert wanderte direkt in den Müll. 

Weiß jemand, was da schief gelaufen ist? So etwas hatte ich noch nie . . . Da ich das Dessert schon fotografiert und das Rezept schon in den PC getippt hatte, wollte ich den Blogpost nicht in den Papierkorb schicken. Es kann ja nicht immer alles glatt gehen. Und wenn man mal was ausprobiert, dann geht auch mal was schief. Auch Niederlagen muss man hinnehmen . . . Von daher möchte ich euch auch an diesem Missgeschick teilhaben lassen.

Also, wer das Dessert mal testen möchte, das Rezept steht hier unten. Und schreibt mir bitte unbedingt, ob es geschmeckt hat und was ich wohl falsch gemacht habe. 💝 Herzlichen Dank 💝


optisch und von der Konsistenz her war die Pannacotta von der Kokosmilch völlig in Ordnung

Pannacotta von der Kokosmilch

  • 300 ml Kokosmilch
  • 2 Esslöffel Kokosblütenzucker
  • 1 Teelöffel Zitronenzucker
  • etwas gemahlene Vanille

  • 4 Blätter Gelatine
  •  
  • Deko nach Wunsch

Die Kokosmilch mit dem Zucker und der Vanille stark erhitzen, bis sich der Zucker gelöst hat. Vom Herd nehmen. Durch den Kokosblütenzucker war die Masse nicht mehr weiß.

Die Gelatineblätter in kaltem Wasser für ca. 4 Minuten einweichen, abtropfen lassen und in der noch heißen Kokosmilch auflösen lassen. Das geht sehr schnell.

Kleine Silikonförmchen oder Schälchen mit kaltem Wasser ausspülen, die noch warme Flüssigkeit einfüllen, wenn alles abgekühlt ist, die Förmchen zum Durchkühlen und Festwerden in den Kühlschrank stellen. 





Ein Satz mit X - das war wohl nix 

😳