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Dienstag, 5. August 2025

Rosmarin- Zitronen - Salz

Habt ihr schon mal Rosmarin - Zitronen - Salz verwendet? Ich finde diese Salz - Gewürzmischung großartig, vor allem für Fischgerichte und gebratenen Lachs.

Das schöne ist auch, man kann sich sehr schnell seine eigene Mischung zusammenstellen. Das geht schnell und einfach. 

Auch zum Verschenken ist das eine schöne Idee. Wie ich es herstelle ist schnell beschrieben.




Rosmarin- Zitronen  - Salz
  • feines Salz
  • ein Zweig frischer Rosmarin
  • fein abgeriebene Schalen von zwei Bio - Zitronen

Den Rosmarin waschen, trocken tupfen und die Nadeln abzupfen. Diese mit einem Kochmesser in feinste Stückchen schneiden.

Die Bio - Zitronen waschen, trocken reiben und die Schale mit einer sehr feinen Microplane Küchenreibe abreiben. Darauf achten, dass man das Weiße nicht mit abreibt.

In einem Schälchen nun den Zitronenabrieb, den Rosmarin und das feine Salz gut vermischen. 

Das Mischungsverhältnis ist ungefähr 2 Teelöffel Zitronenschale, 2 Teelöffel Rosmarin und 3 Esslöffel Salz. Eine genaue Menge kann ich nicht nennen, da ich die Mischung immer nach Gutdünken zusammenstelle. Aber wie man auf dem Foto sieht überwiegt der Salzanteil, Rosmarin und Zitrone halten sich ungefähr die Waage. Am besten vermischt man erst Zitrone und Rosmarin und gibt dann nach und nach das Salz dazu und vermischt alles bis einem die Mischung zusagt. Salz kann man immer noch dazu geben. 

Das Salz in einem gut schließenden Behälter aufheben, vor Gebrauch kurz durchmischen. 

🌱🌱🌱

Wenn es bei uns gebratenen Lachs gibt, dann würze ich das vorbereitete Lachsfilet von allen Seiten mit der Salzmischung und reibe das auch etwas ein. Manchmal pfeffer ich es noch. Dann den Lachs golden braten, herrlich . . .



🍋🍋🍋








Montag, 18. September 2023

mein Pommesgewürz und Knusper - Wedges

Mittlerweile gibt es so viele Firmen, die Gewürzmischungen herstellen. Das ist ja auch praktisch, wenn man für das ausgewählte Rezept schon die passende Gewürzmischung verwenden kann. Aber manchmal gefällt einem die Mischung nicht und da muss man dann schon selber tätig werden. 

Pommes essen alle gerne, ich kenne jedenfalls niemanden, der sie nicht mag. Auch bei uns gibt es ab und an Pommes. Also Tiefkühlpommes . . . oder, was wir mittlerweile noch lieber mögen, selbstgemachte Knusper-Wedges. 

Letztens hatte ich seit langer Zeit mal wieder Pommes für den Backofen gekauft. Natürlich habe ich sie nach Anleitung im Ofen gebacken. Aber soll ich euch mal was sagen, sie haben mir überhaupt nicht geschmeckt. Sie waren irgendwie pappig, brauchten ewig im Ofen, hatten keine schöne Bräune, so richtig knusprig waren sie auch nicht. Nun ja. Wir hatten dann mein selbstgemachtes Pommesgewürz über die Fritten gestreut. Und dann schmeckten sie . . .

Für leckere Wedges (oder auch Pommes) mixe ich mittlerweile mein eigenes Pommesgewürz. Das geht schnell und ist erstaunlich lecker. Um nicht zu sagen, es ist (fast) das beste Pommesgewürz, was ich je gegessen habe. Nicht nur ich, sondern auch meine Familie ist begeistert.

Meine Mischung für ein Gläschen Pommesgewürz sieht so aus:



Mein  Pommesgewürz:

  • 5 Esslöffel feines Salz (100g)
  • 5 g fein geriebene, getrocknete Röstzwiebeln (Fertigprodukt)
  • 2 Teelöffel feines Knoblauchpulver
  • 1/4 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver
  • 2 Teelöffel Paprikapulver" edelsüss"
  • etwas geriebene Muskatnuss

die Röstzwiebeln im Porzellanmörser ganz fein mörsern. Damit das besser klappt, nach und nach das Salz dazugeben und weiter mörsern, bis alles ganz fein ist. 

Nach und nach alle anderen Gewürze dazugeben und alles schön mischen. Fertig ist das Pommes Salz.

Das Gewürzsalz nun in einem gut schließenden Gefäß aufheben. 

Die fertig gebackenen Pommes oder Weges nach Wunsch damit würzen und alles gut mischen.



meine  Knusper - Wedges bereite ich so zu:

  • Bio - Kartoffeln, vorwiegend festkochend
  • Pommesgewürz
  • Paniermehl bzw. Semmelbrösel
  • natives Olivenöl

die Kartoffeln ordentlich waschen und falls die Schale zu dick ist, diese abschälen. Die Kartoffeln dann abtrocknen und in gleichgroße Spalten schneiden und in eine Schüssel füllen. 

Die Wedges mit dem Pommesgewürz * würzen und Paniermehl darüber geben. Alles gut mischen. Dann das Öl darüber geben und nochmals mischen. Die Wedges sollten einen leichten Ölfilm bekommen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen, den Ofen auf 175°C Heißluft vorheizen. Die Wedges aufs Blech geben und gleichmäßig verteilen. Sie sollen nicht übereinander liegen, damit jedes Stück schön knusprig wird. Das Blech mittig in den vorgeheizten Ofen schieben und die Wedges backen.

Nach ca. 40 Minuten sollten die Weges schön cross, golden und gar sein. Eventuell nochmals mit dem Pommes Salz nachwürzen.

* beim ersten Mal hatte ich die Wedges vor dem Backen gewürzt. Durch das Salz waren sie an manchen Stellen nicht so knusprig wie ich gehofft hatte. Von daher würde ich empfehlen, die Wedges erst nach dem Backen zu würzen. So bleiben sie knuspriger. Aber lecker sind sie auf beide Arten. Übrigens, das Pommesgewürz schmeckt auch gut zu Bratkartoffeln.


Schnell gemixt ist mein Pommesgewürz.


 





Mittwoch, 28. Oktober 2020

mein Currysalz "Windsor" und andere Salzmischungen

Wie ihr wisst, habe ich jede Menge verschiedener Salze in meinem Küchenschrank. Ich finde Salz toll. Man kann so vielseitig damit würzen und wenn man dann noch Salze nach seinem eigenen Geschmack zusammen mixt, das ist doch klasse. Ich habe mittlerweile schon etliche Salzmischungen kreiert und heute teile ich euch mein Rezept für wunderbares Currysalz.

Nicht nur das neue Salzrezept, sondern auch die Rezepte von verschiedenen anderen Salzmischungen habe ich weiter unten noch einmal aufgelistet. 

Nun aber zu meinem Currysalz. Ich hab es Currysalz "Windsor" genannt, denn das Kind muss ja einen Namen haben. Ich brauche es nicht sehr oft, aber wenn ich mal ein Spiegelei oder einen Strammen Max esse, dann würze ich es sehr gerne mit etwas frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Currysalz. Das unterstreicht sehr gut den Geschmack eines leckeren Spiegeleis. Finde ich jedenfalls. Aber auch in anderen Gerichten, wo gerne Curry verwendet wird, kann man sehr gut dieses Currysalz verwenden. Und die Herstellung ist mehr als einfach.


fertig gemischt ist mein Currysalz "Madras"

mein Currysalz "Windsor":

  • 1 Teil feines Meersalz
  • ca. 1 Teil englisches Currypulver
Das Salz und Currypulver gut mischen, eventuell ein wenig mörsern, dass sich das Salz und das Currypulver gut mischen. Sollte die Mischung zu sehr nach Curry schmecken, dann noch etwas Salz zugeben. Entscheidend ist der persönliche Geschmack. In einem gut schließenden Gefäß aufheben. Fertig ist mein Currysalz.

Mein Favorit ist seit etlichen Jahren das englische Curry von Manufactum. Vom Geschmack her finde ich dieses Currypulver einfach genial im Geschmack und sehr aromatisch. Es ist einfach lecker. Aber wie bei allem, nehmt die Currysorte, die ihr mögt, denn jeder hat ja seine speziellen Vorlieben. Und gerade beim Kochen ist erlaubt was einem schmeckt.

hier noch meine anderen selbstgemachten Salzkreationen:
zusätzlich zu meinen selbstgemachten Salzen habe ich noch gekauftes. Wie z.B. schwarzes Olivensalz und Zitronen-Lavendelsalz aus Mallorca sowie hiesiges Steinpilzsalz und Chilisalz. Wenn ich diese verbraucht habe dann werde ich versuchen, diese leckeren Salze auch selber herzustellen.
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Curry und feines Salz ergibt wunderbar duftendes Currysalz







Samstag, 17. Oktober 2020

Balsamico - Kugel

Heute habe ich mal wieder etwas komplett Abgefahrenes ausprobiert. Und mit dem Ergebnis bin ich ziemlich zufrieden.

Ich habe aus einer Flasche Aceto Balsamico eine feste Balsamico - Kugel gezaubert. Jetzt fragt ihr euch bestimmt, was macht man denn damit. Stimmt. Berechtigte Frage. Kurze Antwort: man raspelt, hackt oder würfelt sie ganz fein über eine Portion Salat oder über alles, wo ihr etwas Balsamico einsetzen wollt. Auf die Idee der Herstellung kam ich, als ich vor einiger Zeit in einem italienischen Feinkostmarkt so ein Produkt für teures Geld gesehen habe . . . Selbst ist die Frau, dachte ich mir, das versuche ich nachzubauen.

Zubereitet habe ich die Balsamico - Kugel folgendermaßen.



für meine  Balsamico - Kugeln benötigt man (je nach Größe ca. 6 Stück)

  • 400 ml einfacher Aceto Balsamico
  • ca. 22 Blatt Gelatine
  • ca. 7 Teelöffel brauner Zucker
  •  
  • kaltes Tellerchen
  • Silikonförmchen in Kugelform
  • etwas neutrales Öl
der Balsamico wird in einem Topf auf die Hälfte eingekocht. Die Gelatine (erst mit ca. 18 Stück beginnen) in Wasser einweichen und dann in dem heißen, nicht mehr kochenden, reduzierten Balsamico auflösen. Mit Zucker abschmecken .

Mit einem Teelöffel etwas Flüssigkeit auf den kalten Teller geben und so testen, ob genug Gelatine enthalten ist und später die Kugel schön fest wird. Sollte die Probe noch nicht "gummiartig" sein, noch etwas Gelatine einweichen und in der heißen Flüssigkeit auflösen. Test eventuell wiederholen.

Die Silikonförmchen mit einem ölgetränkten Tuch auswischen und die Flüssigkeit einfüllen. Zum Abkühlen und Festwerden in den Kühlschrank stellen.

Die Kugeln anschließend gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren. Da Essig und auch Zucker Konservierungsmittel sind, denke ich mal, dass sich die Kugeln über eine längere Zeit ohne Probleme aufheben lassen. Falls man sie nicht sofort verarbeitet.

Zum Servieren die Balsamico - Kugel entweder über den Salat raspeln oder mit einem mit Öl eingeriebenen Messer ganz fein würfeln oder hacken. Lasst es euch schmecken.

mein Tipp: bald ist Weihnachten, die Balsamico  - Kugeln sind auch ein schönes Geschenk für alle die gerne kochen und/oder essen.


die Kugel habe ich mit einem scharfen, geölten Messer fein gewürfelt


oben rechts der kugelige Eiswürfelbehälter aus Silikon, unten links ein Kühlschrankeinsatz für Eier. Beide Formen habe ich leicht eingeölt, damit man die Kugeln bzw. Halbkugeln gut entnehmen kann. Je nach Kugelgröße erhält man ca. 4 Kugeln und 6 Halbkugeln 

fein gehackte Balsamico - Kugel - Würfelchen auf einem kleinen Salat mit Senf - Joghurt - Dressing. Oder ihr bereitet einen Griechischen Salat zu, das passt auch sehr gut.









das ist wirklich ein sehr ungewöhnlicher Tipp - und eine nette Geschenkidee. Bald ist ja Weihnachten.

😎😎😎








Freitag, 31. Januar 2020

Gemüsebrühpulver selbstgemacht

Für die schnelle Küche braucht man schon mal gekörnte Brühe oder Gemüsebrühpulver. Es ist leicht zu dosieren, immer griffbereit und mit kochendem Wasser erhält man sehr schnell eine heiße Brühe. Gekauft ist sie schnell, aber heute habe ich mal ein Rezept für selbstgemachtes Brühpulver. So weiß man genau was enthalten ist. Als Gemüse kann man im Grunde nehmen was man möchte oder mag, oder man probiert es mal mit folgender Version:




Gemüsebrühpulver selbstgemacht

Das selbstgemachte Brühpulver lässt sich lange aufheben und hat keine künstlichen Zusätze. 
man braucht dafür z.B.:
  • 500 g Sellerie
  • 500 g Karotten
  • 350 g Schalotten
  • 1 Stück Lauch
  • 3 Stück Petersilienwurzel
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 1 Bund Liebstöckel
  • (3 Knoblauchzehen)
  • feines Meersalz * 
Außerdem: ein Backblech und Backpapier

Schraubgläser oder gut schließende Vorratsdosen

Und so geht es:


Das Gemüse sehr klein schneiden, Petersilie und Liebstöckel klein hacken, alles in den Mixer geben und möglichst fein pürieren. Das geht am besten in mehreren Durchgängen. Je feiner je besser. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Masse darauf geben und dünn verstreichen. So lange im Backofen bei 75°C Umluft trocknen lassen, bis die Masse trocken ist. Ab und an mal durchrühren, wenden und wieder glattstreichen. 

Die Ofentür einen Spalt offen lassen (mit einem eingeklemmten Holzlöffel). Die getrocknete Masse erneut im trockenen Mixer fein mixen. Nun kommt das Salz dazu. Das trockene Pulver wird gewogen. Die Summe teilt man durch 5 und das Ergebnis ist die Menge * Salz, die noch dazu gegeben werden sollte. (Beispiel: bei 200 g getrocknetem Gemüse wären es 40 g Salz). Dann das Pulver nochmals im Mixer fein mahlen. In Schraubgläser oder Lock&Lock-Dosen abfüllen. 

Haltbar ist es mindestens drei Monate. Aber durch den Salzgehalt bestimmt auch noch länger.

für 200 ml Brühe nimmt man 1 gestrichenen Teelöffel Pulver. 











🏠🏡🏠

Samstag, 14. Dezember 2019

Weihnachts - Raumduft einfach selbstgemacht und ein Papierstern aus Papiertüten

Das schöne an der Adventszeit ist der Duft, der überall weihnachtlich durch das Haus zieht. Vor allem, wenn ich mein Glühwein - Fruchtgummi zubereite, dann durftet es in der Küche wunderbar. Der Duft zieht durch die ganze Wohnung und alles stimmt einen so weihnachtlich. Wunderbar. Der Mix aus Orangen- und Zitronenduft, dazu Nelken, Zimt und Sternanis ist aber auch großartig.

Als ich vor einigen Jahren die Gewürze vom Glühwein abgeseiht und zur Seite gestellt hatte, da kam mir die Idee der "Resteverwertung". Und diese Resteverwertung duftet noch so wunderbar. . . Die Gewürze und Schalen haben noch so viele ätherische Öle, dass man sie ohne weiteres noch weiter verwenden kann. Und so ist die Idee mit dem Weihnachtsduft entstanden. Ich habe zusätzlich noch Lorbeer, Wacholder, Kardamom und Piment dazu gegeben, damit der Duft noch etwas würziger wird.

Hat man aber keinen Glühwein zubereitet, dann kann man diesen natürlichen Weihnachtsduft  auch so herstellen. Ich hab euch meine Mischung mal aufgeschrieben.

Das Schöne an diesem natürlichen Weihnachtsduft ist, dass man keine künstlichen Aromastoffe in die Luft pustet. Und man weiß auch genau was drin ist. Außerdem kann man ganz nach seinem individuellem Geschmack die verschiedenen Aromen variieren und jeder findet seinen eigenen Favoriten.


in einem großen Gefäß (hier ein Weckglas) kann sich der Duft besonders gut entfalten



man nehme für den Weihnachts - Raumduft:
  • ein breites Schraubglas, Marmeladenglas oder eine hübsche feuerfeste Schale

  • 1 Orangen- und/oder Zitronenschale 
  • einige Scheiben von Orange, Zitrone und/oder Mandarine
  • eine Zimtstange
  • einige Sternanis
  • einige Nelken
  • einige Pimentkörner
  • einige Wacholderbeeren
  • einige Kardamomkapseln
  • 3 kleine Lorbeerblätter
  • kochendes Wasser

  • Stövchen
  • Teelicht

alle Zutaten in das Glas oder Schale füllen und mit kochendem Wasser aufgießen. Das Gefäß auf das Stövchen stellen und den Duft genießen. Schon sehr schnell verteilt sich das wunderbare Aroma im ganzen Raum. Das verdunstete Wasser kann bei Bedarf immer wieder ohne weiteres mit kochendem Wasser nachgefüllt werden, solange alles noch gut duftet.

Wenn das Stövchen aus ist bzw. man den Duft nicht mehr möchte, einfach das Teelicht löschen und das Gefäß mit einem entsprechenden Deckel abdecken. So bleiben die Aromen in der Flüssigkeit. Am nächsten Tag das Gefäß in die Mikrowelle stellen und den Inhalt erhitzen, das Teelicht im Stövchen anzünden und das Gefäß vorsichtig mit Topfhandschuhen wieder aufs Stövchen stellen. Der Duft erfüllt wieder den Raum.

Ist der Duft nicht mehr gewünscht, dann kann das Gefäß nach dem Abkühlen abgedeckt auch in den Kühlschrank gestellt werden. So hält es sich ohne Weiteres einige Tage.

🎄🎄🎄🎅🎄🎄🎄




🌟🌟🌟🌟🌟

für eine letzte, schnelle Deko habe ich noch eine Idee für euch. Ein Papierstern aus neun Brot-Papierbeuteln. Dieser Hype ging letztes Jahr schon durchs Netz, aber erst jetzt habe ich mich auch mal daran probiert. Das Ergebnis ist sehr schön geworden, wie ich finde. Er macht echt was her und ist auch stabiler als ich dachte.


Papierstern aus Butterbrotbeuteln

🌟🌟🌟🌟🌟





für einen solchen Papierstern aus Papiertüten benötigt man:
  • 9 Brotbeutel aus Papier
  • Schere
  • Klebestift
  • Locher
  • Bindfaden
die Papiertüten alle aufeinander legen und alle zusammenkleben. Die rote Linie ist die Klebelinie für jeden Beutel. Geklebt wird am Boden entlang und die Mittellinie eines Beutels. Das sieht dann aus wie ein liegendes "T". Dann erst werden die Spitzen für den Stern ab- bzw. Löcher ausgeschnitten. Den Stern nun zu einem Kreis zusammenlegen und die letzte Linie kleben. Den Stern ein wenig ausrichten, mit dem Locher in eine Spitze ein Loch für die Aufhängung ausstechen, fertig.

Einen Bindfaden durch das Loch ziehen und befestigen und fertig ist der Stern zum Aufhängen.


🌟🌟🌟🌟🌟


alle rechteckigen Tüten aufeinander kleben. Die blaue Linie zeigt die rechteckigenTüten vor dem Auschschneiden und die roten Linien sind die Klebenlinien.


Klebelinien sind rot dargestellt. Sie sind für alle Tüten gleich.


sind die Zacken aus- und abgeschnitten, dann sieht der Stern so aus, wenn er noch zusammengeklappt ist.

🌟🌟🌟🌟🌟
Ich wünsche euch viel Spaß beim Basteln.

hier sind noch mehr Sterne:

wie man den Bascetta Stern faltet, steht >hier<

🌟🌟🌟🌟🌟

Montag, 9. Dezember 2019

meine Geschenkidee: aromatisierte Salze selbstgemacht

Der Countdown läuft, Christmas is around the corner . . . und Weihnachten kommt immer so plötzlich . . . geht es euch auch so? Vielleicht werdet ihr ja hier fündig, falls ihr noch ein kleines, selbstgemachtes Geschenk sucht. 

Gerade für Hobbyköche und Hobbyköchinnen oder einfach für alle, die gerne kochen und essen sind meine Salze eine leckere Geschenkidee. Ist es nicht erstaunlich, wie viele verschiedene Salze es mittlerweile gibt? Früher gab es nur "normales" Salz und das war's. Aber heutzutage reicht eine Sorte nicht mehr aus. Außer Siedesalz, Steinsalz, Meersalz, Fleur de Sel, Pyramidensalz und Himalajasalz gibt es noch sehr viele verschiedene aromatisierte Salze.

Und man kann einige aromatisierte Salze in der heimischen Küche auch sehr leicht selber herstellen. Wie es geht steht hier.

Mein erster Vorschlag ist mein abgefahrenes Rotweinsalz:


je nach Sorte des verwendeten Rotweines wird die Farbe immer anders




ist das nicht eine irre Farbe? Und der Geschmack ist auch nicht zu verachten. Logischerweise salzig mit einem Hauch Säure und leichtem Rotweingeschmack. Hergestellt habe ich es so:

Rotweinsalz
  • trockener Rotwein  
  • Fleur de Sel
  • nicht zu feines Meersalz

den Rotwein soweit reduzieren, bis kaum noch Flüssigkeit übrig ist und die Reduktion schon fast sirupartig ist. Dann wird das Meersalz und das Fleur de Sel (zu gleichen Teilen) in ein Glasschälchen gegeben, das Salz wird nun vermischt und dann träufelt man die eingekochte, abgekühlte Rotweinreduktion vorsichtig auf das Salz. Achtung! Nicht zu viel Flüssigkeit nehmen, da sich ansonsten das Salz auflöst. Und das wollen wir nicht. Wenn es zu viel Rotwein geworden ist, dann einfach noch Fleur de Sel darüber streuen. Den Backofen auf 80-90°C Heißluft aufheizen und das Glasschüsselchen hineinstellen. Ca. 30 Min. im Ofen trocknen lassen, zwischendurch immer wieder durchrühren. Wenn die Farbe noch nicht so intensiv ist, den Vorgang einfach wiederholen. So lange Wiederholen, bis man mit der Farbe zufrieden ist und einem das Salz schmeckt. Wenn das Salz nicht mehr klumpt, dann ist es fertig. Auflockern, abkühlen lassen und in einem dichten Gefäß aufheben.

Fertig ist das Rotwein - Salz. Bei einer großen Menge nimmt man einfach ein Backblech mit Backpapier.

wozu man es isst: 
Das Rotweinsalz schmeckt super in allen Gerichten, wo auch Rotwein verwendet wird, wie z.B. beim Rinderbraten oder in der Sauce Bolognese. Aber auch auf dem Frühstücksei, Tomate-Mozarella, im Tomatensalat und besonders gut auf einem Rindersteak (Entrecôte, Hüftsteak, Rumpsteak oder Flanksteak). Euch fällt bestimmt noch mehr ein. Lasst es euch schmecken.


je nach Rotweinsorte wird die Farbe immer anders


je nach Rotweinsorte bekommt man unterschiedlich gefärbtes Salz. Man könnte auch Weißwein nehmen, aber dann hat man nicht diese Farbexplosion.



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nun kommen wir zum urigen Schinkensalz:



das ist auch eine ausgefallene Geschenkidee für Salzliebhaber. Das ausgefallene Salz macht auch was her und ist nicht schwer herzustellen. Man kann es überall dort verwenden, wo man einen Hauch geräucherten Geschmack haben möchte. Lecker auch im Rührei, auf  Bratkartoffeln, dem Frühstücksei, . . .  ihr habt bestimmt genug eigene Ideen, wo man diese Salze verwenden kann.

uriges Schinken - Salz
  • ca. 10 Eßl. Katenrauch-Schinkenwürfel *
  • 200 g feines Salz

die Katenrauch-Schinkenwürfel in einem kleinen, beschichteten Pfännchen ohne zusätzliches Öl langsam ausbraten und rösten, bis der Schinken trocken und fest ist. Darauf achten, dass er nicht zu dunkel wird. Auf einem Haushaltskrepp abtropfen und auskühlen lassen. Nun kommt der "schwierigste Teil". Die Schinkenwürfelchen werden jetzt in einem Porzellanmörser nach und nach fein gemörsert. Es müsste aber auch in einem kleinen elektrischen Mixer gehen, das ist dann kraftsparender und sollte auch funktionieren.

50 g des fein gemörserten Schinkens abwiegen und mit 200 g feinem Salz gut vermischen. In ein gut schließendes Gefäß füllen und fertig ist ein uriges Schinken - Salz.

Verwenden kann man es z.B. fürs Frühstücksei und alle anderen herzhaften Eierspeisen, zum Würzen von Bratkartoffeln und/oder wozu ansonsten noch der Schinken-Geschmack passt. Auch schön als kleines Mitbringsel.

Viel Vergnügen beim Nachmachen.

* bestimmt kann man jeden beliebigen, geräucherten Schinken nehmen. Ich könnte mir das Salz auch sehr gut mit Schwarzwälder Schinken vorstellen


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Nun kommen wir zum selbstgemachten Zitronensalz *. Dieses Salz ist sehr vielfältig zu gebrauchen und ist auch ein schönes Geschenk. In Süßspeisen, Kuchen, Torten und Plätzchen braucht man sehr oft Salz und auch abgeriebene Schale einer Zitrone und so kann man dieses Zitronensalz super nehmen. Aber auch Schnitzel und Fisch kann man sehr gut mit Zitronensalz würzen, das schmeckt sehr gut. 




Lange Rede kurzer Sinn, wie wird das Zitronensalz nun hergestellt? Das ist wirklich einfach und geht sehr schnell. Man muss nur etwas Geduld aufbringen, weil es einige Zeit durchziehen sollte.
Man nehme:

fruchtiges Zitronensalz
  • feines Salz oder Fleur de Sel
  • fein abgeriebene Schale einer Bio - Zitrone *

das ist schon das ganze Geheimnis. Beim Abreiben der Schale bitte darauf achten, dass keine weiße Haut mit abgerieben wird, weil die bitter ist. Die abgeriebene Zitronenschale vermischt man mit dem feinen Salz und lässt alles gut durchziehen. Sollte die Schale zu grob sein, dann empfehle ich, das vermischte Salz noch ein wenig zu mörsern. So vermischen sich das Salz und die Zitronenschale noch besser. Fertig. Das Verhältnis sollte ca. 1 Teil Schale : 1,5 Teile Salz sein. Sollte die Schale etwas Flüssigkeit ziehen, dann einfach noch etwas mehr Salz dazu geben und alles gut mischen. Dann das Salz in ein gut schließbares Gläschen geben.

Dieses Zitronensalz ist auch ein schönes Geschenk für alle, die gerne kochen und backen.

* Tipp: statt der Zitrone kann man auch eine Bio - Orange nehmen, dann erhält man Orangensalz


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Mein  aromatisches Vanillesalz und Vanillezucker stelle ich selbstverständlich auch selber her. Viele von euch werden es schon kennen. Und das mache ich so:

man nehme ein schönes, kleines Schraubglas und gebe feines Salz hinein. Ich würde da ein gutes Meersalz empfehlen und keines, was mit Fluorid und/oder Jod versetzt ist. Dann nimmt man eine halbe bis eine Vanilleschote (je nach Salzmenge), schneidet sie der Länge nach auf, das Mark wird nun ausgeschabt und mit dem Salz vermischt. Anschließend steckt man dann die Vanilleschote ins Salz. Das Glas nun gut verschließen, alle paar Tage mal durchschütteln und nach einigen Tagen ist das Vanillesalz fertig. Geht das Salz zur Neige, einfach neues Salz einfüllen, ab und zu schütteln. So hat man jederzeit Vanillesalz griffbereit. Die Schote bleibt immer im Salz.

Und, ist das nicht eine gute Idee? Übrigens, wenn man statt des Salzes Zucker nimmt, dann hat man echten Vanillezucker

Tipp:
für das Vanillesalz oder den Vanillezucker kann man ohne weiteres eine gebrauchte, abgewaschene und getrocknete Vanilleschote nehmen.





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Samstag, 12. Oktober 2019

Entrecôte "Emeril's" und Knusperwedges

Alle paar Wochen gibt es bei uns ein schönes Entrecôte Steak mit selbstgemachten Knusperwedges und Salat. Dazu noch selbstgemachte Kräuterbutter und eine würzige BBQ-Sauce, dann ist der Tag gerettet.

Wenn die Sonne scheint, bzw. das Wetter trocken ist, dann wird der Gasgrill angeworfen und das Steak dort gegrillt. Das geht ja immer sehr schnell und man hat keine Grillgerüche in der Küche. Hat ja auch so seine Vorteile. Schmecken tut ein Steak vom Grill immer besonders gut, aber nun war das Wetter nicht so doll, es hat den ganzen Tag nur geschüttet wie aus Eimern und so musste die gusseiserne Grillpfanne für das Steak herhalten, was hervorragend klappte. Ich habe das dicke Steak pro Seite ca. 4 Min. in der heißen Grillpfanne gegrillt, es dann in Alufolie verpackt und in den auf 110°C vorgeheizten Backofen (Heißluft) noch weitere 10 Min. ziehen lassen. So verteilen sich die Fleischsäfte gut und laufen später auf dem Teller nicht aus. Das Ergebnis war ein perfekt gegartes Steak. 54°C Kerntemperatur, medium-rare. So wie es für uns sein sollte.
 * der gesamte Blogbeitrag kann WERBUNG ohne Auftrag enthalten (Namensnennung, Ortsnennung und/oder Verlinkung)
Aber wie würzt ihr eigentlich euer Steak? Sehr lecker ist es nur mit Fleur de Sel und Echtem Rotem Kampot Pfeffer, aber sehr gerne auch mit der folgenden leckeren Gewürzmischung. Während unserer Texas-Zeit habe ich im TV des öfteren Kochsendungen gesehen, denn die gab es Ende der 1990er Jahre dort schon reichlich. So konnte man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Sein Englisch konnte man aufbessern und außerdem noch interessante Gerichte kennenlernen. Sehr bekannt war damals schon der amerikanischen Koch Emeril Lagasse. Er hat/hatte mehrere Lokale und auch eine eigene TV-Show.

Als ich auf der Suche nach einer Gewürzmischung für Steaks war, fand ich im Internet folgendes Rezept. Diese Gewürzmischung ist eine wunderbare Mischung für Steaks. Also unbedingt ausprobieren:





medium - rare, so mögen wir unser Steak am liebsten


Essence (Emeril's Creole Seasoning):
  • 2 1/2 Eßl. Paprikapulver
  • 2 Eßl. feines Salz
  • 2 Eßl. Knoblauch, granuliert
  • 1 Eßl. Schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 1 Eßl. Zwiebelpulver
  • 1 Eßl. Cayenne Pfeffer
  • 1 Eßl. Oregano, getrocknet
  • 1 Eßl. Thymian getrocknet 

Alles mischen und im gut verschließbarem Glas aufheben.

Die Steaks (z.B. Entrecôte, Flanksteak, Hüft- oder Rumpsteak) aus dem Kühlschrank holen und mit der Gewürzmischung relativ großzügig einreiben. Dann das Fleisch mindestens 40 Min. bei Zimmertemperatur stehen lassen, das Fleisch soll nicht eiskalt auf den Grill gelegt werden. Kurz vor dem Braten oder Grillen reibe ich das Fleisch dann noch mit gutem Olivenöl dünn ein. Jetzt kommt es auf den heißen Grill und wird nach Wunsch rare, medium-rare, medium, medium-well oder well done gegrillt.

das Steak oben auf dem Foto habe ich folgendermaßen gegrillt:
Ich habe das ca. 2,5 - 3 cm dicke Entrecôte-Steak pro Seite ca. 4 Min. in der heißen Grillpfanne gegrillt, bis es dieses Kreuzmuster hatte. Dann wurde es in Alufolie verpackt und in den auf 110°C vorgeheizten Backofen (Heißluft) gelegt. Das Steak hat dann noch 10 Min. im Ofen nachgezogen. So verteilen sich die Fleischsäfte gut und laufen später beim Anschnitt auf dem Teller nicht aus. Das Ergebnis war ein perfekt gegartes Steak. 54°C Kerntemperatur, medium-rare. So wie es für uns sein sollte.

Nun wünsche ich viel Spaß beim Würzen mit der wunderbaren Gewürzmischung. BÄMM - wie Emeril sagen würde. . . .

wir mögen auf dem Grill auch sehr gerne Flanksteak mit Whisky-Marinade , schaut doch mal ins Rezept. Sehr lecker zum Steak schmeckt auch der Coleslaw  oder auch mein  7 - Tage - Salat .


⭐⭐⭐⭐⭐✭✭✭⭐⭐⭐⭐⭐


Wunderbar leckere Knusper - Wedges  bereite ich so zu:
  • kleine Kartoffeln
  • Paprikapulver
  • frisch gemahlener Schwarzer Pfeffer
  • feines Salz
  • etwas Thymian
  • etwas Rosmarin

  • etwas Paniermehl/Semmelbrösel
  • natives Olivenöl

die Kartoffeln waschen, eventuell schälen und trocken tupfen. Ist die Schale sehr dünn und sind es Bio-Kartoffeln, dann kann man die Schale auch gut dran lassen. Die Kartoffeln in Wedges bzw. Ecken schneiden und in eine Schüssel füllen.

Nun alle Gewürze (Paprika, Pfeffer und Salz zu gleichen Teilen) und die Kräuter auf die Kartoffeln geben, mit einem Kochlöffel alles gut mischen, bis alle Kartoffelstücke mit den Gewürzen überzogen sind. Dann etwas Olivenöl dazu geben, ebenfalls gut mischen. Zuletzt kommt das Paniermehl hinein. Vorsichtig rühren, bis alles leicht vom Paniermehl überzogen ist.

Den Backofen auf 180°C Heißluft vorheizen. 

Je nach Kartoffelmenge eine Backform oder ein Backblech leicht einfetten und die Kartoffeln darauf verteilen. Die Form oder das Blech mittig in den heißen Ofen schieben und alles golden backen. Das dauert ca. 35 - 45 Minuten, je nachdem wie groß oder klein die Kartoffeln sind. Am besten nach der Zeit die Garprobe machen, mit einem Messer in die Kartoffeln stechen, sind sie weich, dann sind sie gar.


ein 520 g Entrecôte Steak (fertig gegrillt nach der Ruhezeit) 
Das Steak war groß genug für zwei Personen


⭐⭐⭐⭐⭐✭✭✭⭐⭐⭐⭐⭐





⭐⭐⭐⭐⭐✭✭✭⭐⭐⭐⭐⭐




⭐⭐⭐⭐⭐✭✭✭⭐⭐⭐⭐⭐





Freitag, 30. August 2019

keine Currywurst ohne Currysauce "spezial"

Alle paar Monate "müssen" wir eine Currywurst essen. Die essen wir dann am liebsten in einer guten Pommesbude. Aber letztens sah ich ein Video von Bayern 1 *, wo ein simples Rezept für eine Currysauce "spezial" gezeigt wurde. Mensch, hab ich gedacht, diese Sauce probiere ich mal aus. Gesagt, getan. Bis auf Cola hatte ich alles im Haus, die Cola habe ich dann vom nächsten Einkauf mitgebracht und die halbe Menge Sauce nachgekocht.

Nun aber zum Rezept. Das erste notierte Rezept ist die Rezeptur aus dem Video, die zweite Rezeptur ist die Sauce, die ich gekocht habe. Die Anleitung ist jedes Mal die gleiche.

Meine gekochte Sauce ist der Hammer geworden. Ich war so überrascht, wie lecker diese Currysauce geworden ist. Auch mein Mann ist ganz begeistert. Die Sauce schmeckt nicht nur zur Currywurst, sondern auch zum Leberkäse/Fleischkäse. Da kann man den süßen Senf getrost im Schrank lassen, mit der Currysuce schmeckt mir persönlich der Leberkäse noch besser als mit Senf. Es lohnt sich also, selber mal Currysauce zu kochen. Wer nicht so viel benötigt, kann ja auch mit einer kleinen Menge beginnen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und vielleicht schmeckt euch die Sauce auch so gut wie uns.
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Currysauce "spezial"
  • 6 Esslöffel Apfelmus
  • 500 ml Cola 
  • 400 ml Ketchup
  • 2 Esslöffel Currypulver
  • 1 Teelöffel rotes Tabasco ° (Schärfe nach Geschmack)
  • 2 Esslöffel Worcestershiresauce 
  • 2 Teelöffel Limettensaft
  •  
  •  
  • Meine Probesauce habe ich so gekocht: 
  • (Menge passte in ein großes Marmeladenglas, Inhalt ca. 370 ml):

  • 0,33 Liter Cola (Zero ohne Zucker), reduziert auf 50 ml
  • 200 ml Ketchup
  • 3 Esslöffel selbst gekochtes Apfelmus *
  • 1 Esslöffel englisches Currypulver
  • ein Spritzer Rotes Tabasco °
  • 1 Esslöffel Lea&Perrin ° Worcestershire Sauce (ich verwende nur das Original aus England)
  • 1 großer Spritzer Limettensaft

* einige Äpfel (z.B. JonaGold) waschen, schälen und entkernen und in grobe Würfel schneiden. Diese in einen Topf geben, ganz wenig Wasser dazugeben, den Topf mit einem Deckel verschließen und die Äpfel in ca. 15 Min. weich kochen. Eventuelle Flüssigkeit abgießen und die Äpfel mit dem Pürierstab fein pürieren.

Von der Cola 50 bzw. 100 ml abmessen und in einen Topf geben. Einen Löffel hineinstellen und sich die Flüssigkeitshöhe am Löffel merken. Nun die restliche Cola dazu geben, alles zum Kochen bringen und die Cola bis auf  50 bzw. 100 ml einkochen lassen.

In die reduzierte Cola nun den Ketchup geben und gut verrühren. Drei bzw. sechs Esslöffel vom Apfelmus dazu geben, ebenso verrühren. Dann kommen noch Currypulver, etwas Tabasco, die Worchestershiresauce und der Limettensaft dazu. Alles gut verrühren und aufkochen lassen. Abschmecken und in eine mit kochendheißem Wasser ausgespülte Flasche oder Einmachglas füllen und verschließen.

Im Kühlschrank hält sich die Sauce einige Zeit, falls sie nicht direkt aufgefuttert wird.

hier nochmal das Video, wie die leckere Sauce gekocht wird: Bayern 1 Video "Currysauce"


° dieser Blogbeitrag kann WERBUNG ohne Auftrag enthalten (Namensnennung, Markennennung und/oder Verlinkung)


die Ausbeute meiner Probesauce. Ich hätte gleich mehr kochen sollen, sie war ruckzuck aufgegessen

🍴🍴🍴🍴


🍴🍴🍴🍴

nein, für "gut" haben wir die Sauce nicht befunden, sondern für "sehr gut" 

🍴🍴🍴🍴


Freitag, 26. April 2019

fein duftendes Bärlauch - Salz

Heute zeige ich euch noch einmal, wie man fein duftendes Bärlauchsalz selber herstellen kann. Wie ihr ja schon mitbekommen habt, mag ich die verschiedensten Salze und ich habe etliche zu Hause. Aber nicht nur gekaufte, sondern auch selbstgemachte Salze habe ich in der Küche. Nun ist der Frühling da und da gibt es Bärlauch. 

Deshalb habe ich heute einen Vorschlag, wie man Bärlauch für den Rest des Jahres konservieren kann. Wie wäre es mit fein duftendem Bärlauch - Salz? Das kann man ganz leicht selber herstellen. Das fertige Salz duftet wunderbar nach Bärlauch und die Farbe ist auch sehr schön. Nun aber zum Rezept.


nun ist das Bärlauch - Salz fertig und kann in einem Glas aufgehoben werden.
rechts Bärlauch - Salz für den Tisch


man benötigt für das fein duftende Bärlauch - Salz:
  • 10 g frische Bärlauchblätter *
  • 100 g Salz (Meersalz oder Fleur de Sel)

Den gewaschenen, gut getrockneten und in grobe Stücke geschnittenen Bärlauch  im Porzellan - Mörser gut mörsern und sehr fein reiben. Dazu kann man schon etwas Salz hinzugeben, dann geht es besser. Den Bärlauchbrei und ca. 10 g Salz in einem Blender gut durchmixen, so dass eine relativ flüssige Paste entsteht. Sollte kein Blender zur Verfügung stehen, dann alles nach und nach im Mörser gut vermischen. Dann die Paste in einer Schüssel mit dem restlichen Salz vermengen. Das Salz nun auf einem mit Backpapier belegten Backblech ausbreiten und im Freien in der Sonne trocknen. Das dauert an einem sonnigen Tag schon einige Zeit. Sollte die Sonne nicht scheinen, dann kann man natürlich auch den Backofen zu Hilfe nehmen. Dann den Ofen auf 50-70°C stellen, einen Kochlöffel zwischen die Tür klemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann, und das Salz auf dem Blech einige Stunden trocknen lassen. Zwischendurch ruhig mal durchrühren.

Wenn das Salz gut getrocknet ist wird es in ein gut schließendes Glas gefüllt, beschriftet und fertig ist das selbstgemachte, duftende Bärlauch - Salz.

Tipp:  auch schön als Geschenk für Salz - Liebhaber, und/oder Hobbyköche oder für alle, die gerne essen und kochen

* statt des Bärlauchs kann man auch Basilikum nehmen und erhält somit ein "Basilikumsalz"

 hier sind weitere Salze, die ich selber gemacht habe, wer sie auch herstellen möchte, der klickt hier :