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Samstag, 27. Januar 2024

Nudelschnecken mit Wirsing, Prosciutto und Ricotta aus dem Ofen

Die Tage hatte mein Mann in der Zeitschrift "so isst Italien" ein leckeres Rezept entdeckt, wo er direkt Appetit bekam. Die gefüllten Pastaschnecken (gefüllt mit Wirsing, Schinken und Ricotta) sahen auch auf dem Foto sehr appetitlich aus und gestern war der Tag, an dem ich sie nachgekocht habe.

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Für das Ausrollen der Nudelplatten konnte ich wieder meine Nudelteigwalze meiner KitchenAid Küchenmaschine nehmen. Den Vorsatz habe ich noch nicht so lange und es ist eine wahre Freude, wie schnell und einfach der Nudelroller den Teig dünn und gleichmäßig ausrollt. Da man beide Hände für den Teig frei hat, ist das Durchorgeln ein Kinderspiel und geht wunderbar.

mein Tipp: wer keine Nudelmaschine hat, oder das Nachmachen scheut, der kann natürlich auch Nudelteig aus dem Kühlregal nehmen. Oder man nimmt getrocknete Lasagneplatten, die müssen allerdings dann vorgekocht werden. Selbstgemachte Nudelteigplatten, die Ei enthalten, müssen auch vorgekocht werden.

Der Rest der Zutaten ist auch schnell vorbereitet, der Wirsing wird abgekocht, der Ricotta mit Gewürzen verrührt und der Kochschinken aus dem Kühlschrank genommen. Die Tomatensauce kann man nach seinen Vorstellungen oder Vorlieben kochen oder sie kann auch aus dem Vorrat sein. Ich habe euch mal meine Version aufgeschrieben.


Wir hatten noch Nudelsauce übrig, die habe ich dazu serviert.



Nudelschnecken mit Wirsing, Prosciutto und Ricotta aus dem Ofen , 4 Portionen

  • für den Nudelteig *
  • 250 g Weizenmehl 405er
  • 150 g Hartweizengrieß
  • ca. 180 ml Wasser
  •  
  • für die Sauce
  • etwas Olivenöl
  • 1 mittlere Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 dicke Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • 500 ml passierte Tomate
  • 1 gehäufter Teelöffel Oregano
  • 1 Teelöffel italienische Kräuter, getrocknet
  • Salz und Pfeffer
  • Prise Zucker
  •  
  • für die Creme
  • 250 g Ricotta
  • 50 ml Milch
  • 1/2 Schale einer Bio - Zitrone
  • Saft einer halben Bio - Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1/4 Teelöffel Paprikapulver
  • 1/4 Teelöffel Kurkuma
  •  
  • außerdem
  • ca. 500 g Wirsingblätter
  •  
  • 150 g Kochschinken oder Prosciutto cotto 
  •  
  • etwas Paniermehl
  • etwas Parmesan, geraspelt

Für die Nudelplatten das Mehl mit dem Grieß vermischen, das Wasser dazu geben und mit Hilfe der Küchenmaschine (Knethaken) zu einem festen, glatten Nudelteig kneten.

Den Teig mit der Hand noch durchkneten, ihn flach drücken und in Folie für mindestens 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
* alternativ können Nudelteigplatten aus der Kühlung genommen werden. Oder vorgekochte, getrocknete Nudelplatten, die dann aber vorgekocht werden müssen. Selbstgemachte Nudelteigplatten, die Ei enthalten, müssen auch vorgekocht werden.
In einem Topf das Öl erhitzen, die Zwiebel anschwitzen, den Knoblauch dazu geben und ebenfalls golden rösten. Dann das Tomatenmark dazu geben sowie die passierte Tomate. Alles verrühren und mit Salz, Pfeffer, Zucker und den Kräutern würzen, abgedeckt ca. 30 Minuten leise köcheln lassen. Nochmals abschmecken.
 
Die Wirsingblätter längs halbieren, den Strunk herausschneiden und die Blätter in kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten blanchieren. Den Wirsing abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen.
 
Den Ricotta mit der Milch und allen Gewürzen vermischen und abschmecken. Die Mischung soll eine leichte Zitronennote haben.

Den Nudelteig durch die Nudelmaschine drehen und portionsweise zu langen, dünnen  Nudelplatten (ca. Stufe 5 von 8) ausrollen. 

Jede Nudelplatte zuerst mit den Wirsingblättern belegen, dann die Ricottacreme darauf verstreichen und den Schinken auflegen. Die Platten in ca. 15 cm lange und ca.  Rechtecke schneiden und von der kurzen Seite her fest aufrollen. Das Röllchen in drei gleichmäßig lange Stücke schneiden. Jedes sollte ca. 5cm hoch sein. Diesen Vorgang mit allen Nudelplatten wiederholen. Alle Röllchen sollen gleich hoch sein.

Den Backofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Die Tomatensauce in eine Auflaufform füllen, ca. 2cm hoch. Die Nudelschnecken mit der Schnittfläche nach oben dicht an dicht in die Sauce stellen.

Das Paniermehl und den Parmesan über die Schnecken streuen und die Form auf die 2. Stufe von unten in den vorgeheizten Ofen schieben und in ca. 35 Minuten golden backen.

Die Form aus dem Ofen nehmen, den Auflauf noch einige Minuten ruhen lassen und dann kann schon serviert werden. Die übrig gebliebene Sauce kann noch dazu serviert werden.



Vom gefüllten Teig zu den fertig gebackenen Nudelschnecken.







Samstag, 19. Dezember 2020

Wirsingröllchen mit Kartoffelstampf und Pilzrahmsauce

Wirsing ist ein sehr leckeres Gemüse, vor allem als Wirsingrouladen mit Hackfleischfüllung oder auch als leckere, pikante Wirsingplätzchen. So essen wir das Gemüse unheimlich gerne. 
Als ich jetzt die neueste Ausgabe der Zeitschrift "einfach hausgemacht" * in meinem Briefkasten fand und sofort durchblätterte, da stach mir ein sehr leckeres Rezept sofort ins Auge. Wirsingrouladen mit Grünkernfüllung, dazu Kartoffelstampf und Pilzrahmsauce.

Sofort habe ich das Rezept nachgekocht. Und was soll ich sagen, wir waren mega begeistert. Es hat uns unheimlich gut geschmeckt. Der herzhafte Wirsing zusammen mit dem Grünkern, den getrockneten Tomaten und dem Oregano, dazu der Kartoffelstampf und die sahnige Pilzrahmsauce, ein herrliches Gericht. Da das Rezept für 4 Portionen ausgelegt ist, haben wir die andere Hälfte am nächsten Tag gegessen. Auch da hat es noch sehr gut geschmeckt. 

Bei diesem Gericht ist der Grünkern eine wunderbare Alternative zum Hackfleisch, man vermisst das Fleisch in keinster Weise. So lecker kann vegetarisch sein.

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Wirsingröllchen mit Kartoffelstampf und Pilzrahmsauce, 4 Portionen

  • 8 große Wirsingblätter
  • 100 g Grünkern
  • 400 ml Brühe 
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knobauchzehen
  • 80 g getrocknete Tomaten in Öl
  • 2 Esslöffel Öl von den getrockneten Tomaten
  • 1 Teelöffel getrockneter Oregano
  • 2 Eier
  • evtl. Salz und Pfeffer
  • evtl. 1 Esslöffel Semmelbrösel
  •  
  • 4 große, dicke, mehlig kochende Kartoffeln
  • 1 Esslöffel Braune Butter
  • Salz und frisch gemahlene Muskatnuss
  • heiße Vollmilch
  •  
  • 400 g braune Champignons
  • 2 Esslöffel Butter oder neutrales Öl
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 große Knoblauchzehe
  • Steinpilzsalz und Pfeffer 
  • 150 ml Brühe
  • 200 ml Sahne
  • Speisestärke oder Saucenbinder zum Andicken der Sauce

Wirsingröllchen:
den Grünkern in einem heißen Topf ohne Fett anrösten, mit 250ml Brühe aufgießen, etwas salzen und bei geschlossenem Deckel ca. 50 Min. leise köcheln lassen. Wenn der Grünkern noch etwas Biss hat ihn in eine Schüssel umfüllen. Eventuelle Flüssigkeit abgießen.

die Wirsingblätter vorsichtig vom Kopf ablösen, den Strunk flach schneiden und in kochendem Salzwasser einige Minuten blanchieren. Herausnehmen, abtropfen lassen und mit einem Küchentuch trocken tupfen.

Die Zwiebel schälen und fein würfeln, in dem Öl der Tomaten golden anschwitzen, dann den fein gewürfelten Knoblauch dazugeben und mitrösten. Die Masse zum Grünkern geben. Die abgetropften Tomaten fein würfeln und zum Grünkern geben. Oregano untermischen und die beiden Eier unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Beiseite stellen.
Sollte die Masse zu flüssig sein, etwas Paniermehl unterrühren.

Eine Auflaufform fetten und den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Auf jedes Wirsingblatt ca. 2 Esslöffel Grünkernmasse geben, die Seiten einschlagen und zu einem Päckchen aufrollen. Alle Wirsingpäckchen nebeneinander in die Auflaufform setzen. Die Röllchen mit 150 ml Brühe übergießen und die Form im unteren Drittel in den Ofen stellen und ca. 30 Minuten backen. Die Röllchen bitte beobachten, sie sollen nicht zu dunkel werden, evtl. abdecken.

Kartoffelstampf:
die Kartoffeln waschen, schälen, grob würfeln und in etwas kochendem Salzwasser garen. Das Wasser abgießen, die Kartoffeln stampfen, die Braune Butter zugeben, mit Salz und Muskatnuss würzen und mit heißer Milch mischen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Pilzrahmsauce:
die Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Die Frühlingszwiebeln waschen und in feine Scheiben schneiden, den Knoblauch fein würfeln.
Die Butter oder das Öl erhitzen und die Pilze anbraten, den Knoblauch dazu geben und weiterrösten. Die Frühlingszwiebeln dazu geben und mit der Brühe und der Sahne ablöschen. Die Sauce einige Minuten leise köcheln lassen, Mit Steinpilzsalz und Pfeffer abschmecken und nach Wunsch mit Stärke oder Saucenbinder andicken.

Wenn die Wirsingröllchen fertig sind, sie noch in der Auflaufform mit der entstandenen Flüssigkeit übergießen, dann kann angerichtet werden. Die Röllchen auf einem Teller zusammen mit dem Kartoffelstampf und der Sauce anrichten. Guten Appetit.

Die zweite Portion habe ich auf zwei kleine Auflaufformen verteilt und bis zum nächsten Tag abgedeckt in den Kühlschrank gestellt. Am nächsten Tag habe ich die Auflaufformen einfach in den Mikrowellenofen gestellt (Programm Heißluft 170°C + Mikrowelle, 10 Minuten). 



😋😋😋



😋😋😋



😋😋😋


das war hier eine Portion für den nächsten Tag

😋😋😋




Sonntag, 2. Februar 2020

Wirsing - Kartoffel - Auflauf

Jetzt in der kalten Jahreszeit schmecken einem herzhafte Gerichte besonders gut. Das vorliegende Rezept eines Kartoffel - Wirsing - Auflaufs habe ich letztes Jahr aus der wunderschönen Zeitschrift "Einfach Hausgemacht" nachgekocht. Das Ergebnis war sehr lecker, durch die Clementinen kam Frische ins Gericht, die würzige Bratwurst und die cremige Sauce passten mit dem Wirsing super zusammen und Biss gaben die Walnüsse. Ein rundherum gelungenes Essen. Sollten Reste übrig bleiben, man kann das Gericht auch sehr gut noch am nächsten Tag aufwärmen. Lasst es euch gut schmecken.

Leider sehen Auflauffotos manchmal nicht besonders hübsch aus, aber lasst euch nicht beirren, der Auflauf schmeckt super lecker.

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hier fehlt noch die Sauce und der Käse, dann kann alles in den Ofen


den Wirsing sah man im Auflauf kaum, da ich das Innere eines Wirsinges verwendet habe und nur die äußeren Blätter sind sehr dunkel 


für den Wirsing - Kartoffel - Auflauf mit Bratwurst, Clementinen und Walnüssen für 4 Per. benötigt man:
  • 600 g festkochende Kartoffeln
  • 400 g Wirsing
  • 2 Clementinen
  • 40 g Walnüsse, grob gehackt

  • 1 dicke Zwiebel
  • 50 g Butter
  • 50 g Mehl
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 400 ml Vollmilch
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

  • 400 g Grobe Bratwurst
  • etwas Rapsöl

  • 100 g Bergkäse oder Gratinkäse 


Die Kartoffeln schälen und 15 - 20 Min. kochen lassen. Auskühlen lassen und dann in Scheiben schneiden. Den Wirsing waschen, in mundgerechte Stücke schneiden und in Salzwasser 3 Min. bissfest garen, abschütten, kalt abschrecken und ausdrücken. 

Die feingehackte Zwiebel in Butter hell anschwitzen, das Mehl dazugeben, alles verrühren, die Brühe und Milch nach und nach zugeben und die Sauce einige Minuten leicht köcheln lassen. Dabei häufig rühren, damit nichts ansetzt. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss würzen und abschmecken.

Die Clementinen schälen und die Filets auslösen, die Walnüsse grob hacken. Zuletzt noch die Bratwurst aus dem Darm drücken und gleichmäßige kleine Bällchen formen. Diese in heißem Rapsöl rundherum braun braten. Den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Die Kartoffeln mit dem Wirsing, Clementinen, Walnüssen und Fleischbällchen mischen und in eine Auflaufform füllen. Die Sauce darüber gießen und alles mir dem Käse bestreuen.

Die Form mittig in den vorgeheizten Ofen schieben und in ca. 30 Min. golden backen.

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Wirsing im Anschnitt, hier sieht man schön das helle Innere







Samstag, 26. Januar 2019

Kartoffel - Wirsing - Auflauf mit Bratwurst, Clementinen und Walnüssen

Wirsing ist im Winter ein tolles Gemüse, hat viele Vitamine und Mineralstoffe und ist zudem noch sehr vielseitig. Das neueste Heft der Zeitschrift "Einfach Hausgemacht"* lag  vor ein paar Tagen in meinem Briefkasten und ich musste es direkt durchblättern. Ich liebe diese Zeitschrift schon seit der 1. Ausgabe vor einigen Jahren. Man findet immer sehr schöne Rezepte, Basteleien und Tipps und ich durfte auch schon 2x etwas für die Zeitschrift testen.

Das Foto des Wirsing-Auflaufs im Heft sah schon so verlockend und appetitlich aus und wollte direkt ausprobiert werden. Auch die Zutatenliste hat uns direkt überzeugt. Gesagt, getan. Ich hatte noch einen halben Wirsingkopf übrig und da kam mir das folgende Rezept gerade recht. Der Auflauf wurde eins-zu-eins nachgekocht. Das Ergebnis war sehr lecker, durch die Clementinen kam Frische ins Gericht , die würzige Bratwurst und die cremige Sauce passten mit dem Wirsing super zusammen und Biss gaben die Walnüsse. Mein Mann und ich waren ganz begeistert und auch am nächsten Tag schmeckten die Reste aufgewärmt auch noch sehr gut. 

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für den Kartoffel - Wirsing - Auflauf mit Bratwurst, Clementinen und Walnüssen für 4 Per. benötigt man:
  • 600 g festkochende Kartoffeln
  • 400 g Wirsing
  • 2 Clementinen
  • 40 g Walnüsse, grob gehackt
  • 1 dicke Zwiebel
  • 50 g Butter
  • 50 g Mehl
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 400 ml Vollmilch
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 400 g Grobe Bratwurst
  • etwas Rapsöl
  • 100 g Bergkäse oder Gratinkäse 

Die Kartoffeln schälen und 15 - 20 Min. kochen lassen. Auskühlen lassen und dann in Scheiben schneiden. Den Wirsing waschen, in mundgerechte Stücke schneiden und in Salzwasser 3 Min. bissfest garen, abschütten, kalt abschrecken und ausdrücken. Die feingehackte Zwiebel in Butter hell anschwitzen, das Mehl dazugeben, alles verrühren, die Brühe und Milch nach und nach zugeben und die Sauce einige Minuten leicht köcheln lassen. Dabei häufig rühren, damit nichts ansetzt. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss würzen und abschmecken.
Die Clementinen schälen und die Filets auslösen, die Walnüsse grob hacken. Zuletzt noch die Bratwurst aus dem Darm drücken und gleichmäßige kleine Bällchen formen. Diese in heißem Rapsöl rundherum braun braten. Den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Die Kartoffeln mit dem Wirsing, Clementinen, Walnüssen und Fleischbällchen mischen und in eine Auflaufform füllen. Die Sauce darüber gießen und alles mir dem Käse bestreuen.

Die Form mittig in den vorgeheizten Ofen schieben und in ca. 30 Min. golden backen.

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jetzt fehlt noch der Käse und die Sauce, dann kann der Auflauf in den Backofen 

Update: mein Leserbrief wurde in der neuesten Zeitschrift von "Einfach Hausgemacht" Nr.2/2019 abgedruckt. Es ist wieder ein sehr schönes Heft, wo man gerne drin blättert und liest.



🍧🍨🍨🍧

Falls ihr nach dem Essen noch ein Plätzchen im "Extramagen für Desserts" frei habt und ihr noch ein schönes Dessert sucht, dann empfehle ich ein Rezept mit Mango. Im Moment bekommt man sehr schöne Mangos, die sich wunderbar als Dessert eignen. So bietet sich dieses leckere  "Crunchy Mango - Parfait" * an. Wer Mango liebt, der sollte das Rezept wirklich mal ausprobieren. Dieses Rezept durfte ich für "Einfach Hausgemacht" testen. Da es uns so gut geschmeckt hat, empfehle ich es gerne weiter.

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Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.
Schreibt mir doch in den Kommentaren, wie euch das Rezept geschmeckt hat.

Habt ein schönes Wochenende. Eure Katharina.







Sonntag, 22. Oktober 2017

herzhafte Wirsingplätzchen mit Schwarzwälder Schinken

Jetzt im Herbst schmeckt einem ein herzhaftes Gemüse wie der Wirsing besonders gut. Das schöne ist, man bekommt ihn regional beim Händler, Hofladen oder Bauern um die Ecke, er ist günstig, gesund und sehr lecker. Aus einem schönen Kopf kann man sehr vieles zubereiten, ich bereite sehr gerne Kohlrouladen zu und diese leckeren Wirsingplätzchen. Das Rezept für Pikante Wirsingküchlein hatte ich hier schon 2014 gepostet. Dieses Rezept habe ich jetzt ein wenig abgeändert und ich muss sagen, es schmeckt mir so wie unten beschrieben noch ein wenig besser. Das liegt bestimmt am Schwarzwälder Schinken, den dunklen, kräftigen Wirsingblättern und dem dickeren Teig.
Diese Wirsingplätzchen schmecken (uns) sensationell. Sogar aufgewärmt am nächsten Tag sind sie noch genauso lecker wie frisch gebraten. Nur knusprig sind sie dann natürlich nicht mehr, aber dem Geschmack tut das keinen Abbruch. Mein Mann hat sie sogar schon mal kalt gegessen. . .


hier braten sie gerade in der Pfanne und duften herrlich. Wenn der Rand schön golden ist dann ist es Zeit zum Wenden.


herzhafte Wirsingplätzchen mit Schwarzwälder Schinken   ca. 8 Stück
  • einige äußere, dunkle Blätter Wirsing, in feine, kurze Streifen geschnitten, blanchiert und abgekühlt
  • 2 Eier
  • ca. 200 ml Vollmilch
  • ca. 8 Eßl. Dinkelmehl 630er *
  • 1 dicke Knoblauchzehe, gerieben
  • Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und frisch gemahlene Muskatnuss
  • 100 g Schwarzwälder Schinken, fein gewürfelt
  • Oliven- oder Rapsöl zum Ausbacken
die Eier mit den Gewürzen, dem Mehl und nach und nach mit der Milch zu einem recht dicklichen Teig rühren und ihn einige Zeit ruhen lassen. So 15 Min. und länger sollen es schon sein. Den Teig pikant abschmecken. Mit Muskat und Cayenne nicht zu sparsam umgehen, es soll schon schön würzig schmecken. Der Teig sollte in der Konsistenz recht dickflüssig sein. Bei Bedarf entweder noch mit Milch etwas verdünnen oder mit etwas Mehl noch andicken. Dann den blanchierten, geschnittenen und abgetropften Wirsing sowie den Schinken zugeben und alles miteinander gut vermischen.
Eine beschichtete Pfanne erhitzen, etwas Öl hineingeben und ebenfalls erhitzen, dann einige Eßlöffel pro Küchlein hineingeben und die Küchlein golden ausgebacken. 

* wer Weizenmehl verwenden möchte, benötigt evtl. weniger Milch

Mein Tipp: Auf dem Foto sieht man einen roten Ring. Ich habe vor etlichen Jahren diesen Silikonring für Spiegeleier gekauft (dafür aber noch nie benutzt . . . ), darin kann man die Küchlein wunderbar portionieren. Dafür den Ring in die heiße Pfanne legen, die Masse hineingeben, glattstreichen, etwas warten und dann den Ring hochziehen. Fertig.


vom rohen Teig zum fertigen Plätzchen


hier fehlten schon die ganz dunklen Blätter



Mittwoch, 19. April 2017

Jägerkohl, Schlodderkappes oder "Kappes durcheinander"

Jetzt denkt ihr bestimmt, nun ist es Frühling und sie kocht noch ein Winteressen. . . aber wie das schon mal so ist. In meinem Entwurf - Ordner für diesen Blog hatte ich noch dieses Essen vorbereitet. Ein Foto war noch nicht bearbeitet und fehlte immer noch und auch am Rezept fehlte noch so der letzte Schliff. Deswegen poste ich es erst heute. Solange es noch nicht sehr warm draußen ist, kann man diesen leckeren Eintopf (fast) das ganze Jahr über essen. Denn Weißkohl, Kartoffeln und Hackfleisch ist das ganze Jahr über erhältlich - und lecker.
Aber man kann sich das Rezept ja auch für später abspeichern oder auch ausdrucken. . .

Nun aber kurz zur Erläuterung meines "Kappes durcheinander". Also, im Rheinland wurde früher sehr viel "durcheinander" gekocht. Das heißt, Kartoffeln, Gemüse und Fleisch kamen zusammen in den Henkelmann. Diesen gab man dem Vater oder Mann zur Arbeit im Pütt (Bergwerk) oder in die Fabrik mit. Oft brachten auch die Kinder in den Ferien den Thermo-Henkelmann in die Firma des Vaters, sodass Papa ein frisches, heißes Essen genießen konnte. Durch diesen Umstand entstanden nach und nach im Rheinland etliche Gerichte, die wirklich sehr lecker schmecken. Auch mein Rezept der "Möhren durcheinander mit Mettwurst" fällt in diese Kategorie.

Vielleicht ist das Essen auf dem Foto nicht gerade hübsch, aber das Essen schmeckt dafür um so besser. Und es ist schnell gemacht, auch ein Vorteil. Aber jetzt endlich zum Rezept. Meine Angaben sind nur ca. Angaben, da ich das Rezept immer "pi mal Daumen" koche. . . 




Jägerkohl, Schlodderkappes oder "Kappes durcheinander"  ca. 4 Portionen
  • 4 - 6 dicke Kartoffeln
  • 1 halber Kopf Weißkohl *
  • etwas neutrales Öl
  • 1 dicke Zwiebel
  • 500 g Rinderhackfleisch (oder Halb und Halb)
  • Pfeffer
  • Salz
  • etwas heiße Fleischbrühe
  • Maggi
die Kartoffeln waschen, schälen und würfeln. Den Weißkohl waschen, achteln und den Strunk entfernen, dann in feine Streifen schneiden. Das Mengenverhältnis Kartoffeln - Kohl sollte mengenmäßig ungefähr zu gleichen Teilen sein. Die Zwiebel würfeln.
in einem entsprechend großen Topf etwas Öl erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen. Das Hackfleisch dazu geben und alles bröselig rösten. Salzen und pfeffern. Die Kartoffelwürfel und den Weißkohl darauf geben und Brühe hinein gießen. Es wird ungefähr so viel Brühe benötigt, dass sie ca. 3cm hoch im Topf steht. Jetzt etwas salzen und Pfeffern und den Topf mit einem Deckel verschließen. Alles zum Kochen bringen und bei kleiner Flamme ca. 30 Min. kochen lassen, bis die Kartoffeln weich und der Kohl gar ist.
Alles nun mischen und mit einem Kartoffelstampfer etwas stampfen. Die Kartoffeln sollen schon ein wenig zerdrückt werden. Dadurch wird alles schön sämig. Sollte zu wenig Brühe vorhanden sein bitte etwas Brühe nachgießen. Der Eintopf soll nicht zu trocken aber auch nicht flüssig sein. Alles mit Salz, Pfeffer und ordentlich Maggi kräftig abschmecken.

Fertig ist mein "Kappes durcheinander", welcher im Grunde genommen aufgewärmt erst richtig gut schmeckt. Also, gleich eine größere Portion kochen und falls etwas übrig bleibt, am nächsten oder übernächsten Tag schmeckt er noch besser. Man kann aber auch gut eine Portion einfrieren. Oder ihr kocht es gleich in größerer Menge für den nächsten Tag . . . 

* manchmal wird dieses Gericht auch mit Wirsing zubereitet. Aber uns schmeckt es mit Weißkohl am besten. Aber auch Spitzkohl oder Jaroma-Kohl kann sehr gut verwendet werden. 


frisch gestampft und fertig ist mein "Kappes durcheinander"








Montag, 16. November 2015

bunte Chinapfanne mit Gemüse, Reis und Putenfleisch

ab und an hole ich meinen gußeisernen LeCreuset-Wok aus dem Schrank und es gibt mal wieder eine leckere Chinapfanne. So gab es heute ein Gericht mit viel Gemüse, etwas Fleisch und etwas Basmati-Reis. Den Reis hatte ich noch eingefroren. Und dann habe ich einfach in den Kühlschrank und Froster geschaut, was noch so da ist. . . 

Und das hier ist heute dabei herausgenommen. Ein leichtes, sättigendes und sehr gut schmeckendes Gericht. Und optisch ist es auch sehr ansprechend. Um es vorweg zu sagen, es hat sehr gut geschmeckt. . . 


Zutaten für die bunte Chinapfanne
für 4 Portionen:
  • 1 Handvoll Putengeschnetzeltes
  • 5-Gewürze-Pulver
  • geröstetes Sesamöl
  • Sojasauce
  • etwas Speisestärke (Mondamin)
das geschnetzelte Fleisch mit dem 5-Gewürze-Pulver würzen und gut vermischen. Etwas Sojasauce dazu geben, ebenfalls vermischen. Zuletzt etwas geröstetes Sesamöl zugeben. Das Fleisch einige Zeit durchziehen lassen. Kurz vorm Anbraten etwas Speisestärke untermischen, bis alles von der Stärke benetzt ist. Die Stärke bewirkt, dass das Fleisch saftig bleibt und nicht trocken wird.
  • 1 dicke Zwiebel, in grobe Stücke geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
  • 1 Eßl. gewürfelter Ingwer
  • 3 mittlere Möhren, in Juliennestreifen geschnitten
  • 1 Teel. Zucker
  • 1 rote Paprika, in Streifen geschnitten
  • 1 Handvoll Spitzkohl, in feine Streifen geschnitten
  • 1 Handvoll gefrorene Erbsen
  • 1 Handvoll gefrorene Brechbohnen
  • 1 Handvoll Frühlingszwiebeln
  • 1 Handvoll gekochter Basmati-Reis
  • Sojasauce
  • geröstetes Sesamöl
  • Rapsöl
den Wok auf höchster Stufe erhitzen. Etwas Rapsöl in den Wok geben, heiß werden lassen und im Wok etwas schwenken, damit die Wände vom Öl benetzt sind. Ist alles heiß, zuerst das Fleisch knusprig braun anbraten. Herausnehmen und warm halten. 
Jetzt geht es ans Braten der Gemüse. zuerst die Zwiebel in etwas Öl golden braten, dann den Knoblauch und Ingwer zugeben, alles pfannenrühren. Die Möhren und der Kohl kommen dazu, etwas anbraten, mit Zucker bestreuen und immer gut rühren. Dann nach und nach alle restlichen Zutaten zufügen und alles gut durchbraten. Alles sollte "al dente" und knackig sein. Das Fleisch wieder zugeben. Zuletzt in der Wokmitte  einen Freiraum schaffen, etwas Öl hineingeben und den gekochten Reis hineingeben. Mit Sesamöl würzen und schön durchbraten. Nun ist das Gericht fertig, man schmeckt es nur noch mit Sojasauce und dem Sesamöl ab.

Beim Schreiben des Rezeptes fällt mir gerade auf, dass ich ganz vergessen hatte, auch noch Wolkenohrpilze (getrocknete und eingeweichte MuErr-Pilze) mit hineinzugeben. . .  das hätte noch für etwas "crunch" beim Essen gesorgt. . .  

Tipp: Für das leichte Mittagessen im Büro einfach eine Portion in eine Glas - Lock&Lock-Dose geben, ab in den Kühlschrank und am nächsten  Morgen mitnehmen. Zum Aufwärmen einfach einige Zeit in die Mikrowelle stellen. 

Tipp 2: ohne Fleisch hat man ein sehr leckeres vegetarisches Gericht

Tipp 3: statt Putenfleisch kann man auch sehr gut Huhn/Ente oder Shrimps/Garnelen/Krabben verwenden, statt Lauchwiebeln geht selbstverständlich auch Porree/Lauch und statt Spitzkohl Wirsing, Weißkohl oder Chinakohl. Und auch Chinanudeln statt Reis schmecken sehr gut. Schaut einfach nach, was ihr noch so im Haus habt oder was ihr an buntem Gemüse mögt.

Guten Appetit!

zum Mitnehmen fürs Büro  einfach in eine Glas - Lock&Lock Dose füllen

Mittwoch, 5. November 2014

pikante Wirsing - Küchlein

letzte Tage gab es Kohlrouladen. Aber da der Wirsingkopf so groß war, blieb von ihm noch mehr übrig als gedacht. Prima, dachte ich, daraus mache ich leckere Wirsing-Küchlein. Das sind pikant gewürzte Pfannkuchen mit eingebackenen Wirsingstreifen. Am besten schmecken sie frisch aus der Pfanne,  dann sind sie schön knusprig, aber man kann sie auch sehr gut in der Mikrowelle wieder aufwärmen.


pikante Wirsing - Küchlein
  • 1 kleiner Wirsing, in feine Streifen geschnitten, blanchiert und abgekühlt
  • 2 Eier
  • ca. 250 ml Vollmilch
  • 6 Eßl. Mehl
  • 1 Knoblauchzehe, gerieben
  • Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Muskat
  • ca. 150 g geräucherte Speckwürfel*, leicht angebraten und abgekühlt
das Ei mit den Gewürzen, dem Mehl und der Milch schaumig aufschlagen und pikant abschmecken. Mit Muskat und Cayenne nicht zu sparsam umgehen, es soll schon schön würzig schmecken. Der Teig sollte in der Konsistenz dickflüssig sein . Eine Viertelstunde ruhen lassen. Den blanchierten und abgetropften Wirsing sowie den Speck zugeben und alles miteinander gut vermischen.
Die Küchlein werden in einer beschichteten Pfanne in gutem Olivenöl golden ausgebacken.

*Tipp: 
anstelle von Speckwürfeln kann man auch sehr gut in feine Würfel geschnittenen Schwarzwälder Schinken oder auch Mettwurstwürfelchen nehmen.