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Freitag, 5. Juni 2026

Bruschetta "Lipari" auf meine Art

Mitte April waren wir auf Sizilien unterwegs. Das Wetter war prima, die Landschaft teilweise sehr spektakulär und das Essen, wie überall in Italien, super lecker.

Bei einem Tagesausflug auf die äolischen bzw. liparischen Inseln Lipari und Vulcano haben wir ein mega leckeres Bruschetta gegessen. Das gab es an dem kleinen Aussichtspunkt Belvedere da Graziella "auf die Hand". Selten haben wir ein so leckeres Bruschetta kosten dürfen. Leider weiß ich nicht mehr so ganz genau was alles auf der Bruschetta war, aber ist auch egal, es war so lecker. Die Aussicht auf Vulcano gab es dann noch kostenlos dazu. 

Zuhause habe ich nun probiert dieses leckere Essen so halbwegs nachzumachen. Es ist mir logischerweise nicht ganz gelungen, aber meine Version hier hat uns auch sehr gut geschmeckt. Und so sollte es sein. 

Falls ihr mein Rezept mal testen wollt, es sieht so aus:


So sah unsere "Bruschetta Lipari" aus und sie hat uns sehr gut geschmeckt.


So sah die leckere Bruschetta auf der Insel Lipari am Aussichtspunkt "Belvedere da Graziella" aus. Soweit ich mich erinnere, bestanden sie aus gebratenen Auberginen, Kapernäpfel von der Insel Salina, Olivenöl, Peperoncino, Knoblauch, Oregano und Oliven. Es hat wunderbar geschmeckt.

Bruschetta "Lipari" auf meine Art

  • Bruschetta Brot, große Scheiben
  • Olivenöl
  •  
  • Zwiebeln, in Streifen geschnitten, golden angedünstet
  • Knoblauch, fein gewürfelt
  •  
  • Tomaten, entkernt und fein gewürfelt
  • Oliven in Kräuter - Knoblauch - Marinade, in Scheiben geschnitten
  • gegrillte, in Öl eingelegte Paprika, in Streifen geschnitten
  • in Öl eingelegte, getrocknete Tomaten, in Streifen geschnitten
  • Kapernäpfel, in Scheibchen geschnitten 
  • Jalapeño Scheibchen (nach Geschmack)
  •  
  • Balsamico Creme
  • etwas Pecorino Romano oder Parmesan, fein gehobelt
  • klein gehackte Basilikumblätter
Für den Belag die Zwiebelscheiben in etwas Öl dünsten und leicht Farbe annehmen lassen. Dann den Knoblauch dazu geben, untermischen und die Pfanne vom Herd nehmen.

Sämtliche Zutaten in Streifen oder Würfel schneiden und bereit stellen.

Die Brotscheiben rösten und mit Olivenöl beträufeln. Dann sämtliche Zutaten auf dem Brot verteilen. Mit Olivenöl und Balsamico Creme beträufeln, darauf dann den Pecorino und das Basilikum verteilen.






Die Tomatenauswahl war riesig.








🍅🍅🍅🍅🍅



Wie das auf Inseln oft ist, es zogen ein paar Wolken hinein. Leider war die Sicht auf Vulcano bei unserem Stopp etwas verhangen. Kurze Zeit später waren die Wolken verschwunden und die Berge wieder frei.




Im Hafen von Lipari. Hier schien die Sonne und die Wolken hatten sich verzogen.


Das Schwefel - Schlammbad auf Vulcano. Man konnte es schon von weitem riechen . . . und aus kleinen Löchern am Wegesrand strömte heißer Dampf heraus. Vulkano ist eine wilde Insel mit schwarzen Stränden und rauchendem Vulkan.
Das war ein sehr schöner, lohnenswerter Ausflug. Uns hat es sehr gut gefallen.







Dienstag, 25. November 2025

homemade Döner aus dem Backofen - der neueste virale Trend im Internet

Letztens hatte ich durch Zufall im Internet ein Video gesehen, wie man ganz unkompliziert zu Hause Döner selber herstellen kann. Ich fand die Zubereitungsart sehr interessant, und der fertige Döner sah auch sehr gut und lecker aus.

Wie es dann so ist, wenn man ein Video sieht, dann wird einem durch den Algorithmus im Internet bei Facebook und Instagram laufend Ähnliches angezeigt. Mit anderen Worten, ich bekam X Dönervideos angezeigt, wie man diesen zu Hause im heimischen Herd im Backpapier zubereiten kann.

Wie man sich nun unschwer denken kann, habe ich mich jetzt auch daran begeben. Ab und an essen wir auch sehr gerne mal einen Döner bzw. Lahmacun mit Dönerfleisch.

Und so gab es jetzt bei uns zu Hause selbstgemachten Döner. Ich kann nur sagen, das Zubereiten war einfach und ging recht flott und das Ergebnis war saulecker. Sorry, für das Wort, aber meinem Mann und mir hat es mega gut geschmeckt. Ich hatte die Würzung sehr gut hinbekommen, schon beim Probieren der rohen Masse war ich vom Geschmack sehr angetan und freute mich schon auf das fertige Ergebnis. Und das wurde so lecker wie erhofft.

Wichtig ist meiner Meinung nach, die Zwiebel und den Knoblauch fein zu reiben und dann mit den Gewürzen zum Fleisch zu geben und alles sehr gut zu verkneten. Je länger man alles knetet, desto besser wird das Ergebnis. Beim nächsten Mal werde ich das Fleisch noch im Mixer feiner mixen, dann wird es optisch im Endergebnis bestimmt noch besser als es so schon war. Außerdem habe ich das gewürzte Hack zum Durchziehen noch einige Zeit in den Kühlschrank gestellt, die Idee war auch eine gute.



Döner aus dem Backofen  2 Portionen

  • 400 g Rinderhack
  • 3 kleine Zwiebeln, fein gerieben
  • 3 kleine Knoblauchzehen, fein gerieben
  • knapp 1 Teelöffel feines Salz
  • 1 Teelöffel Paprikapulver 
  • 1/4 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver 
  • 1 Teelöffel Kreuzkümmel (Cumin), gemahlen
  • 1/2 Teelöffel schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 1 Teelöffel Kebap&Gyros Gewürzkräutermischung (u.a. Rosmarin, Basilikum, Thymian, Chili) (meine Gewürzmischung ist von Potluck)
  •  
  • 3 Bögen Backpapier
  •  
  • 1 große rote Paprikaschote, entkernt und geachtelt
  • etwas Olivenöl
  •  
  • 200 g griechischer Joghurt, 10%
  • 1 geriebene Knoblauchzehe
  • 1 Esslöffel Mayonnaise 
  • Pfeffer
  • Salz
  • 1 Schuß Olivenöl

  • 1 Stück Gurke, gewürfelt oder in Streifen geschnitten 
  • Tomaten Würfel oder Scheiben
  • 2 kleine Fladenbrote
  • Pul Biber (mild)

Das Hack und sämtliche Gewürze mit der Hand sehr gut durchkneten und durchmischen. Den Einmalhandschuh dabei bitte nicht vergessen. So lange kneten, bis die Masse homogen ist. Die Hackmasse abschmecken und ggfls. nachwürzen. 
Man könnte die Masse auch noch im Thermomix/Mixer/Foodprozessor feiner mixen, dann hat das Endergebnis optisch noch mehr Ähnlichkeit mit dem Döner aus der Imbissbude.

Die Hackmischung einige Zeit zum Durchziehen in den Kühlschrank stellen.

Die Hackmasse auf zwei Backpapiere verteilen, einen weiteren Bogen auf das erste legen und mit einem Rollholz das Hack in Größe des Backpapieres gleichmäßig und dünn ausrollen. Dann das obere Backpapier abziehen. Den Bogen mit der Hackmasse von der breiten Seite her ca. 5 cm einschlagen, leicht festdrücken und aufrollen bzw. falten. Diese Rolle dann auf ein Backblech legen.

Mit dem zweiten Bogen ebenso verfahren. 

Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen,  

Die Paprika mit der Haut nach oben mit auf das Backblech legen und etwas Olivenöl darüber geben. 

Das Blech mittig in den vorgeheizten Ofen schieben und ca. 20 Minuten backen, bis das Fleisch gar und leicht gebräunt ist und die Paprika auch Grillspuren hat.

Währenddessen den Joghurt mit Mayonnaise, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Öl verrühren und abschmecken und zur Seite stellen. 

Die Gurke und Tomaten in Stücke oder Scheiben schneiden.

Das Fleisch aus dem Backpapier entrollen. Ich habe das Fleisch noch weitere 5 Minuten im Backofen bräunen lassen. Dann das Dönerfleisch in Stücke reißen oder schneiden.

Das Brot aufbacken und eine Tasche hineinschneiden, mit der Knoblauchsauce innen bestreichen,  Gurke, Tomate und Fleisch hinein geben. Mit Sauce beträufeln und mit etwas Pul Biber würzen.

Guten Appetit.

PS.: Rotkohl und Eisbergsalat (in feinste Streifen geschnitten) hatte ich nicht im Haus, das gehört sonst auch noch in den Döner, auch feine Zwiebelstreifen mag der ein oder andere. Belegt euren Döner bitte so wie ihr ihn am liebsten mögt.



war das lecker - hier noch eine Detailaufnahme mit Knoblauchsauce und Pul Biber.






Freitag, 14. November 2025

pikant - fruchtiger Kürbis - Bohnen - Eintopf

Letztens waren wir bei lieben Freunden zu Besuch und es gab einen leckeren Eintopf zu Mittag. Wie man auf der Zutatenliste sehen kann, sind die einzelnen Zutaten doch recht unspektakular, aber der Geschmack dieses Eintopfes war überraschend fruchtig, pikant und sehr lecker. Zu meiner Freude bekam ich das Rezept. Meine Version habe ich euch hier aufgeschrieben. Mein Mann meinte, die Suppe schmeckt genau so wie er sie in Erinnerung hatte. Super, darüber habe ich mich sehr gefreut.

Gewürzt wurde hauptsächlich mit der arabischen Gewürzmischung "Baharat". Diese Gewürzmischung war mir bis dato unbekannt. (Es gibt ja auch so wenig Gewürzmischungen. . . ) Baharat ist eine arabische Gewürzmischung, die je nach Region aus unterschiedlichen Gewürzen besteht. Typische Bestandteile sind Kreuzkümmel (Cumin), Kardamom, Koriander, Muskat, Nelken, Paprikapulver, Pfeffer und Zimt. 

Gekocht ist der Eintopf auch schnell, die Menge reicht locker für 4 - 6 Personen und aufgewärmt schmeckt er nochmal so gut. Gerade jetzt in der nasskalten Jahreszeit wärmt dieser Eintopf wunderbar durch.




pikant - fruchtiger Kürbis - Bohnen - Eintopf 

  • 250 g Nürnberger Rostbratwürstchen (12 Stück) *
  • etwas neutrales Öl
  • 1 dicke Zwiebel, gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt

  • 800 g Butternut
  • 2 Esslöffel Weißweinessig
  • 1 große Dose weiße Bohnen mit Suppengrün
  • 2 kleine Dosen gehackte Tomaten

  • ca. 2 Esslöffel Brauner Zucker
  • ca. 2 leicht gehäufte Teelöffel "Baharat" Gewürzmischung **
  • etwas getrockneter Salbei
  • 2 kleine Lorbeerblätter
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver 

  • etwas Brühe

Den Kürbis schälen, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in 2cm dicke Würfel schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln, die Würstchen in fingerdicke Scheibchen schneiden.

Etwas Öl in einem großen Topf erhitzen und die Wurstscheiben rundherum goldbraun anbraten. Die Zwiebeln dazu geben und ebenso golden anschwitzen. Dann den Knoblauch zufügen. 

Wenn alles golden gebräunt ist, die Kürbisstücke dazu geben, etwas anrösten und mit Essig ablöschen. Dann die Dose Bohnen mit Flüssigkeit dazu geben, ebenso die gehackten Tomaten. Den Eintopf gut mischen, mit Salz, Pfeffer, Paprika, Zucker, Lorbeer, Baharat und Salbei würzen. 
Sollte zu wenig Flüssigkeit sein, dann noch etwas Brühe dazu geben.

Den Deckel aufsetzen, alles zum Kochen bringen und den Eintopf bei kleiner Hitze ca. 30 Minuten leise köcheln lassen. Dann den Eintopf mit Salz und Baharat ggfls. abschmecken. Er soll fruchtig, pikant und "rund" schmecken. 

Guten Appetit.

* statt der Rostbratwürstchen stand im Originalrezept Thüringer Bratwurst, aus der man kleine Bällchen formen und braten sollte. Die bekam ich hier aber nicht. So hatte ich mich für kleine Nürnberger entschieden. 

** unsere Freunde hatten das Baharat von Fuchs - Gewürze. Ich hatte die Mischung auf einer Haushaltsmesse von der Fa. Herrmann-Gewürze mitgenommen.






Den Butternut muss man schälen, Kerne hat er nicht sehr viele. Sie findet man im unteren, verdickten Teil des Kürbisses.






Dienstag, 12. August 2025

Eingelegte Gurken und eine Tomate

Dieses Jahr habe ich wieder ein paar Gurken eingelegt. Das geht so schnell und macht kaum Arbeit. Auf dem Markt hatte ich mir ein paar Gürkchen gekauft (Einmachgurken oder kleine Salatgurken). Diese habe ich dann eingelegt.

Dafür braucht man nur ein paar alte Schraubgläser, kochendes Wasser, Essig, Einmachgewürz, Salz und Zucker und schon kann es losgehen.

Meine unten aufgeführte Menge Sud reicht für ein ca. 500 ml Glas. Hat man mehr Gurken, dann einfach die Menge verdoppeln oder anderweitig hochrechnen. Diese Menge hier ist prima, um das Rezept mal auszuprobieren.

Ich hatte noch Sud übrig, den ich nicht einfach wegschütten wollte. So habe mal was ausprobiert und ich habe einfach eine größere Tomate in Stücke geschnitten. Diese in ein Glas gegeben und mit Sud aufgefüllt. Am nächsten Tag habe ich sie probiert und fand sie lecker. Ich würde sie aber nicht länger im Sud liegen lassen, ich denke sie würde sonst zu weich werden. Aber so war die Resteverwertung doch eine leckere.




🍎🍎🍎



Eine einsame, in Stücke geschnittene Tomate im etwas restlichem Gurkensud.


Eingelegte Gurken  (1 Glas, ca. 600 ml Inhalt)

  • 250 ml Essig
  • 100 ml Wasser
  • 10 g Salz
  • 50 g Zucker
  • 1 gehäufter Esslöffel Gurken - Einmachgewürz
  •  
  • 300 g kleine Einmachgurken
  • 1 kleine rote Zwiebel, geviertelt

Die Gurken schrubben, das Einmachglas mit kochendem Wasser bis zum Rand befüllen und den Deckel ebenso in kochendes Wasser einlegen.

Den Essig mit Wasser, Salz, Zucker und Gewürz aufkochen lassen, eine kurze Zeit köcheln lassen. Den Sud abschmecken und nach Bedarf noch nachwürzen.

Das Glas leeren, die Gurken in 1cm dicke Scheiben schneiden, ins Glas einlegen und die Zwiebel dazu geben. Nun den kochend heißen Sud darüber gießen. Die Gurken sollen vom Sud bedeckt sein. Sofort den Deckel aufschrauben.

Wenn alles abgekühlt ist, knackt der Deckel (das Zeichen für ein Vakuum), die Gurken dunkel und kühl für 2 - 3 Wochen ziehen lassen. 

Eingelegte Tomate
  • Tomate
  • Reste vom Sud
  • ein Stückchen Zwiebel

Die Tomate in Stücke schneiden, wenn sie sehr viel Kerne und Flüssigkeit innen hat, diese heraus nehmen. In ein Glas geben, etwas Zwiebel dazu und den Sud darüber gießen. Am nächsten Tag kann man schon die Tomaten genießen. Mir hat es geschmeckt.






so eine Gurkengewürzmischung nehme ich sehr gerne









Freitag, 20. Juni 2025

Cevapcici aus dem Airfryer mit Paprika - Tomaten - Reis

Seit einiger Zeit sind wir Besitzer eines Airfryers. Man wird mit der Zeit doch mit diesem Virus angesteckt, vor allem wenn Sohnemann einen hat (Ninja Double Stack XL) und damit mehr als zufrieden ist. Wir haben das gleiche Modell gewählt und es klappt prima. Man muss zwar manchmal ein wenig "üben", weil es doch ein anderes Kochen ist als auf dem Herd, aber man tastet sich langsam heran und das Ergebnis ist dann wie gewünscht. Der Airfryer hat dann den Platz unserer alten, kaum benutzen Mikrowelle eingenommen. Diese hat noch einen Abnehmer gefunden und musste nicht entsorgt werden.

Nun gab es Cevapcici. Die wurden sehr gut. Wunderbar kross rundherum, man hatte keinen bespritzen Herd und das Fett tropfte in die Auffangschale. Ich fand das klasse und geschmacklich waren sie auch sehr gut.


An der Form der Cevapcici muss ich wohl noch etwas arbeiten . . . 



Zu den Cevapcici schmeckt sehr gut ein Paprika - Tomantenreis und ein Klecks Ajvar. Hier hatte ich damals die Cevapcici in der Pfanne gebraten.

Cevapcici aus dem Airfryer 

  • 400 g Hackfleisch, gemischt oder Rinderhack
  • 100 g Zwiebel, sehr fein gewürfelt 
  • 2 - 3 Knoblauchzehen, fein gerieben
  • 3/4 Teelöffel Salz
  • 1/4 Teelöffel Natron (das macht die Röllchen etwas lockerer)
  • 1/2 Teelöffel schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 1 Teelöffel Paprikapulver, edelsüß
  • 1 Teelöffel Paprikapaste
  • einige Chiliflocken
  • 1 Esslöffel Olivenöl 

  • neutrales Öl zum Bestreichen der Röllchen


das Hackfleisch mit sämtlichen Zutaten unter Hilfe der Küchenmaschine (mit dem Flachrührer) einige Minuten auf kleiner Stufe kneten, bis eine homogene Masse entstanden ist. Stattdessen kann man die Masse auch mit den Händen (bitte Einmalhandschuhe benutzen) ordentlich kneten, bis das Hack homogen ist. 

Aus dem Teig dann daumendicke Röllchen formen und abgedeckt im Kühlschrank mindestens zwei Stunden gut kühlen lassen. Dabei kann das Fleisch gut durchziehen.

Die Röllchen auf die Crisperplatte/ den Gittereinsatz der Airfryerschublade legen, mit neutralem Öl bestreichen und bei 180°C (airfry) in ca. 10-12 Minuten knusprig braten. 

dazu passt sehr gut 

Paprika-Tomatenreis

  • 2 Schalotten oder kleine Zwiebeln
  • etwas natives Olivenöl
  • 1 rote Paprikaschote
  • 2 Tomaten
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • 1 cup (220ml) Basmatireis (gut abgespült)
  • 2 cup (440ml) Brühe
  • evtl. Salz

Den Reis in einem feinen Sieb kurz abbrausen und abtropfen lassen. Die Schalotten fein würfeln, die Paprika waschen, entkernen und würfeln. Die Tomaten waschen, evtl. enthäuten, dann entkernen und ebenso würfeln. 

Das Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel anschwitzen. Die Paprika dazu geben und anrösten. Das Tomatenmark dazu geben und die Tomatenwürfel. Ist alles gut angeschwitzt, den Reis dazu geben, alles gut mischen und die Brühe angießen. Deckel drauf und 15 Minuten leise köcheln lassen. Den fertigen Reis umrühren und abschmecken.






Diese Tomatenauswahl habe ich auf dem Campo dei Fiori in Rom fotografiert.










Freitag, 30. Mai 2025

Flammkuchen mit Schwarzwälder Schinken, Spargel, Datteltomaten und Kapern

Flammkuchen kann man rund ums Jahr essen. Er ist überall sehr beliebt, man bekommt ihn mittlerweile auch in sehr vielen Restaurants. Die Variationen sind unzählig und der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Aber man kann ihn auch sehr gut zu Hause  selber zubereiten. Das geht einfach und recht schnell.

Den Flammkuchenteig gibt es im gut sortierten Lebensmittelladen in der Kühlung. Zuhause hält er sich im Kühlschrank etliche Tage frisch. Meinen hebe ich nach dem Kauf auch oft auch im Froster auf. Die komplette Rolle lege ich in ihrer Verpackung einfach ins Gefrierfach und zum Auftauen hole ich sie einige Stunden (oder den Abend vorher) aus dem Froster und lege sie zum Auftauen in den Kühlschrank. Zubereitet wird der Flammkuchen dann wie auf der Packung beschrieben.

Diesen Flammkuchen hier habe ich im Grunde klassisch gebacken, zusätzlich aber noch mit Spargel, Tomaten und Kapern belegt. Die Idee mit den Tomaten und Kapern bekam ich von einer lieben Freundin. Die Idee fand ich spitze und so habe ich den Spargel-Flammkuchen noch mit diesen Zutaten belegt. Der Flammkuchen hat uns mega gut geschmeckt. Mir hat das Zusammenspiel Spargel, Schinken und vor allem mit den Kapern zusätzlich auf dem Flammkuchen sehr gut geschmeckt. Ich liebe Kapern. Mein Mann fand ihn ohne Kapern (die mag er nicht so gerne) auch sehr lecker. 

Also backt ihn entweder mit oder ohne Kapern, schmecken wird er auf jeden Fall.


Die dicken, weißen Scheiben hier auf dem Stück Flammkuchen gehörten zu einer einzigen, sehr dicken Stange Spargel.


Flammkuchen mit Schwarzwälder Schinken, Spargel, Datteltomaten und Kapern     2 Portionen 

  • 1 Rolle Flammkuchenteig aus dem Kühlregal
  • 1 Becher Schmand 
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 kleine Zwiebel, in dünne Ringe geschnitten
  • ca. 150 g Schwarzwälder Schinken, in Streifen geschnitten
  • 2 sehr dicke Stangen Spargel, geschält und in 0,5cm dicke Scheibchen geschnitten (alternativ einige daumendicke  Stangen, in 0,5cm dicke Stifte geschnitten)
  • 6 Datteltomaten, in Scheiben geschnitten 
  • ein paar getrocknete Kräuter, wie z.B. Zitronenschalen, Schnittlauch, Ingwer, Chillies, Petersilie, Thymian, Estragon (oder z.B. Kräutermischung "Spargel Finisher" von Potluck)
  • ca. 1 Esslöffel abgetropfte Kapern
  • etwas Olivenöl


Den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 

Den Flammkuchenteig entrollen und mit seinem Backpapier auf ein Backblech legen. 

Den Schmand gleichmäßig auf dem Teig verstreichen, dabei einen kleinen Rand rundherum frei lassen.

Den Schmand mit schwarzem Pfeffer bestreuen und die dünnen Zwiebelringe darauf verteilen. Ebenso die Schinkenstreifen.

Nun darauf den Spargel und die Tomaten verteilen und die Kapern aufstreuen. Einige Kräuter aufstreuen.

Alles mit etwas Olivenöl beträufeln und das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben.

In ca. 15 - 20 Minuten auf der 2. Stufe von unten backen bis die Ränder golden gebräunt sind und der Flammkuchen schön duftet. Und schon kann serviert werden, guten Appetit.


Der Flammkuchen vor und nach dem Backen. Er hat uns sehr gut geschmeckt.



So eine dicke Stange Spargel war ausreichend für eine Portion Flammkuchen.









Freitag, 28. Februar 2025

Gyros - Spätzle - Auflauf

Aufläufe sind immer lecker und sie lassen sich oft sehr gut vorbereiten. Vor allem wenn sich Besuch angemeldet hat, ist das eine leckere Sache. 

Dieses Mal habe ich einen Gyros - Spätzle - Auflauf mit Zucchini, Paprika und Tomaten gekocht. Das Rezept hatte ich von einer lieben Freundin. Uns hat der Auflauf so gut geschmeckt, dass ich das Rezept gerne hier auf meinem Blog mit euch teile.

Das Fleisch hatte ich schon gewürzt eingekauft. Wer aber lieber selber würzen möchte, der kauft Fleisch nach seinen Wünschen und würzt es selber. Die Spätzle waren auch aus dem Nudelregal, selbstgeschabte schmecken aber bestimmt auch sehr lecker. Ansonsten kamen nur noch Gemüse und eine gewürzte Schmand-Sahnemischung und etwas Raspelkäse dazu. Fertig war der leckere Auflauf, der im Ofen dann gebacken wurde.

Lasst es euch schmecken.



Gyros - Spätzle - Auflauf ca. 4 Portionen

  • 1 kg Gyrosfleisch
  • etwas Öl zum Anbraten
  • 300 g Spätzle

  • 1 große Zucchini
  • 2 rote Paprika
  • 250 g Datteltomaten

  • 2 Becher Sahne
  • 1 Becher Schmandt
  • 2 Zehen Knoblauch, fein gerieben
  • Schwarzer Pfeffer
  • Salz
  • 1 gehäufter Teelöffel Oregano
  • 1 Teelöffel Thymian
  • etwas Rosmarin

  • 150 g Pizzakäse

Das Gyros mit etwas Öl in einer beschichteten Pfanne braten und zur Seite stellen. Die Spätzle nach Packungsanweisung bissfest kochen, abgießen und ebenso zur Seite stellen. 

Die Zucchini und die Paprika würfeln, die Datteltomaten halbieren oder sie in dicke Scheiben schneiden. Für den Guss die Sahne und den Schmand glatt rühren und mit sämtlichen Gewürzen pikant abschmecken.

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Das Gyros mit den Spätzle in eine Auflaufform geben, darauf die gewürfelten Zucchini, Paprika und Tomaten verteilen.

Den Guss gleichmäßig auf dem Auflauf verteilen und den geraspelten Käse darüber streuen. 

Die Auflaufform mittig in den vorgeheizten Ofen stellen und ca. 30 - 40 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht golden ist.


Der Auflauf hat allen sehr gut geschmeckt.












Freitag, 21. Februar 2025

Pesto aus getrockneten Tomaten, Mandeln und Pecorino

Ich hatte noch eine Packung getrocknete Tomaten, die ich gerne verbrauchen wollte. Solche Tomaten habe ich immer im Vorrat und meistens verwende ich sie ganz fein gewürfelt als Zutat im frischen Salat bzw. in der Salatsauce.

Nun hatte ich aber aus eben diesen getrockneten Tomaten ein sehr leckeres, aromatisches Pesto angerührt. Das geht ruckzuck und schmeckt wunderbar. Im Kühlschrank hält es sich eine ganze Zeitlang gut frisch, wenn die Oberfläche glattgestrichen und mit Öl gut bedeckt ist. So kann keine Luft hinein kommen und den Inhalt ruinieren. 

Wenn Pesto gebraucht wird, das Pesto umrühren und die gewünschte Menge entnehmen. Den Rest wieder glattstreichen (darauf achten, dass an den Seiten kein Pesto haften bleibt) und erneut mit Öl bedecken und das Glas in den Kühlschrank zurück stellen. So hat man bis zum nächsten Mal noch Pesto.



Pesto aus getrockneten Tomaten, Mandeln und Pecorino  reicht für ca. 6  Portionen

  • 90 g getrocknete Tomaten *
  • 50 g geschälte Mandeln ** oder gemahlene Mandeln 
  • ca. 6 - 8 Esslöffel natives Olivenöl und/oder das Öl der abgetropften Tomaten 
  • 60 g Pecorino, fein gerieben (alternativ Parmesan oder Grana Padano)
  • 1 dicke Knoblauchzehe
  • 6 - 8 Blätter Basilikum (frisch oder aus dem Froster ***)
  • frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
  • (eventuell etwas Salz)


Am Vortag die getrockneten Tomaten fein hacken und mit Öl bedecken, die Tomaten sollen durch das Öl schön mürbe werden.

* Alternativ kann man auch "getrocknete Tomaten in Öl" aus dem Glas verwenden.

Die Mandeln, die Tomatenstücke und den Knoblauch in den Mixer/Mixbecher geben. Mixen bis alles schon gut zerkleinert ist. Dann alle restlichen Zutaten zugeben und mixen bis eine homogene und nicht zu dünne Paste entsteht. Eventuell noch einmal Öl zugeben. Zum Schluss nochmals abschmecken und evtl. mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Das Pesto ist nun fertig und kann mit al dente gekochten Spaghetti (oder Tortellini oder Pasta nach Wahl) sofort serviert werden. 

** bekommt man keine geschälten Mandeln, dann hilft mein Tipp: die Mandeln (mit Haut) mit kochendem Wasser übergießen und ca. 15 Minuten stehen lassen. Die Mandeln sollen vom Wasser gut bedeckt sein. Sobald die Haut weich geworden ist, die Flüssigkeit abgießen. Nun die Mandeln zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen und die Mandel aus der Haut "flutschen" lassen. Das geht ganz einfach und so erhält man geschälte Mandeln und kann sie nach Rezept weiterverarbeiten. 
***  ich habe immer eingefrorenes Basilikum zu Hause. So hat man ihn immer griffbereit, wenn es gerade mal keinen frischen gibt. Wie man ihn für später aufhebt und anschließend verwendet könnt ihr hier nachlesen:  "Basilikum für den Vorrat"

Mein Tipp:

Möchte man das Pesto aufheben, dann in ein Glas geben, die Oberfläche schön glatt streichen und die Oberfläche mit etwas Öl bedecken. Das Öl schließt die Oberfläche ab, kein Sauerstoff kann an das Pesto, denn das Öl konserviert in dem Fall. Das Pesto in den Kühlschrank stellen, so hält es sich einige Zeit. Entnimmt man Pesto, alles durchrühren, die gewünschte Menge Pesto entnehmen, den Rest wieder glattstreichen und wieder mit Öl bedecken und zurück in den Kühlschrank stellen. So bleibt alles bis zum nächsten Genuss haltbar.










Samstag, 25. Januar 2025

Serbische Bohnensuppe

Im Winter mögen wir sehr gerne eine leckere Suppe. Suppenrezepte gibt es wie Sand am Meer. Auch hier auf meinem Blog findet ihr etliche Suppen. Es gibt klare, gebundene, cremige oder sahnige Suppen. Gemüsesuppen und Bohnensuppen, mit und ohne Fleischeinlage, die Aufzählung könnte man noch beliebig verlängern.

Heute möchte ich euch ein altes Rezept einer Bohnensuppe vorstellen. Und zwar das Rezept einer leckeren serbischen Bohnensuppe. So wie man sie früher kochte. In den 1970er Jahren bekam meine Mutter das Rezept von einer Nachbarin, denn diese kochte die Suppe für eine Party, wo meine Eltern auch eingeladen waren. 

Diese Suppe ist wirklich der Hit. Sie wärmt im Winter gut durch, ist sättigend, herzhaft und auch als Partysuppe durchaus geeignet. Im großen Topf gekocht und aufgewärmt schmeckt sie am besten. Aber sie lässt sich auch sehr gut einfrieren. Von daher kann der kleine Haushalt auch diese leckere Suppe kochen und sie ggfls. portionsweise einfrieren. Schon 2016 hatte ich euch das Rezept auf meinem Blog vorgestellt und ich denke, manch einer hat es mit Sicherheit noch nicht gelesen. 

Dieses Mal hatte ich die Mettwürstchen weggelassen.



Serbische Bohnensuppe ca. 6 Portionen

  • 250 g durchwachsener Speck *
  • 250 g Zwiebeln
  • 2 große Knoblauchzehen
  • 2 Esslöffel Tomatenmark

  • 1 große Dose "Weiße Bohnen mit Suppengrün"
  • ca. 1/2 - 1 Liter Brühe
  • Salz
  • Pfeffer 
  • 1/2 Teelöffel Zucker
  • ca. 1 Teelöffel getrockneter Majoran

  • 250 g Paprikawürfel
  • 250 g Tomatenwürfel

  • 2 geräucherte Mettwürstchen, in Scheiben geschnitten (falls man möchte)

den Speck würfeln und kurz anbraten, die gewürfelten Zwiebeln dazu geben und ebenso mit anbraten. Den Knoblauch würfeln und dazu geben, ebenso das Tomatenmark. Wenn alles angeschwitzt ist, die Dose Bohnen zugeben. Ebenso die Brühe, Salz, Pfeffer, Zucker und Majoran. Alles aufkochen, Deckel drauf und 30 Minuten auf kleinster Flamme leise köcheln lassen.

Zuletzt kommen noch die Paprika, Tomaten und Mettwürstchen dazu, nochmals alles ca. 15 Minuten weiterköcheln lassen.

* den Speck kann man auch weglassen, dann aber die Mettwurst mit anbraten, das schmeckt herzhafter

Fertig ist eine leckere Suppe, die sich auch prima auf dem Party-Buffet macht. Und aufgewärmt schmeckt sie nochmal so gut.










Mittwoch, 23. Oktober 2024

italienisch angehauchter Nudelsalat

Letztens hatte der Radclub meines Mannes ein Grillfest. Wir waren auch dabei und so haben wir für das Grillbuffet einen Salat beigesteuert. Es sollte ein Nudelsalat werden, den ich aber ohne schwere Mayonnaise zubereitet habe. Mayo ist oft so schwer und bei Salaten doch irgendwie aus der Mode. 

So entschied ich mich für einen italienisch angehauchten Nudelsalat. Er schmeckte frisch und knackig, nicht zu schwer und optisch sah er auch gut aus. Mit anderen Worten, er hat sehr gut geschmeckt. Selbst die Reste haben am Folgetag immer noch sehr gut, wenn nicht sogar noch besser geschmeckt. 

Meine leckere Rezeptur sah so aus:



italienisch angehauchter Nudelsalat: ca. 8 - 10 Portionen

  • 500 g Spiralnudeln
  • 5 Tomaten
  • 2 rote Paprika
  • 1 Schlangengurke
  • 1 Dose Mais
  •  
  • ca. 250 ml Salatcreme balance/ Miracel whip balance oder Griechischer Joghurt
  • 1 Esslöffel Senf
  • 1 großer Schuss Essig
  • etwas Olivenöl
  • etwas Ahornsirup
  • etwas Milch (zum Verdünnen)

  • schwarzer Pfeffer
  • 1 Esslöffel Italienische Kräuter, getrocknet
  • 1 gehäufter Teelöffel Oregano
  • 1 gehäufter Teelöffel Thymian
  • 1 Teelöffel Bärlauchblüten in Öl
  • 1 Esslöffel getrocknete Tomaten (fein gewürfelt)

Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen und abschütten- Auskühlen lassen. Die Tomaten, Gurke und Paprika in gleichgroße Stücke schneiden.

Die Salatcreme mit Senf, Essig, Öl und Milch zu einer dickflüssigen Sauce rühren, mit den Kräutern und Gewürzen würzen und pikant abschmecken. Sollte die Sauce noch eindicken, mit Milch und/oder Essig verdünnen, bis die gewünschte Cremigkeit erreicht ist.

Nun alle Zutaten gut mischen und etwas durchziehen lassen. Ab und an rühren. Vor dem Servieren nochmals abschmecken. Und schon kann serviert werden.

Der Salat schmeckt auch noch am nächsten Tag schön frisch.