Montag, 5. Dezember 2016

einen schönen Nikolaustag

Niklaus, Niklaus, lieber Mann,
Klopf an unsre Türe an!
Wir sind brav, drum bitte schön,
lass den Stecken draußen stehn!

Niklaus, Niklaus, huckepack,
Schenk uns was aus deinem Sack!
Schüttle deine Sachen aus,
Gute Kinder sind im Haus!


(Autor unbekannt)

Saint Nicholas is from an orig. painting by SHERRI BUCK BALDWIN
@1996 Main Street Press. P.O.Box 126, Delafield, WI 53018

Sonntag, 4. Dezember 2016

schwäbische Wibele

Manchmal vergehen viele Jahre, bis man sich mal an ein Rezept wagt, es findet oder auch wiederentdeckt. Und so erging es mir auch mit den schwäbischen Wibele. Seit etlichen Jahren wollte ich schon Wibele backen. Und letztes Jahr hat es endlich geklappt und ich habe sie ausprobiert. Vor einigen Jahren haben wir "Langenburger Wibele" in der Stadt Langenburg in Hohenlohe kennengelernt und sie haben uns einfach sehr gut geschmeckt. Die Zeit verging, die Erinnerung an Wibele kam ab und an wieder zum Vorschein, verging dann aber wieder. . . wie das eben so ist. 
Heute kann ich euch selbstgebackene Wibele präsentieren. 



Die Wibele erinnern in der Konsistenz etwas an Russisch Brot, sind aber sehr hell und auch recht klein. Sie bestehen aus Eischnee, Zucker, Mehl und Vanille, müssen einen Tag vor dem Backen bei Zimmertemperatur ruhen und werden dann bei 140°C in ca. 15 Min. gebacken. Fertig sind leckere Wibele.

Zutaten für 2 Bleche:
  • 160 g Eiweiß (ca. 5 - 6 Stück)
  • 125 g Puderzucker
  • 180 g Mehl
  • etwas Vanille
  • eine Prise Vanillesalz
das Eiweiß wird zu steifem Schnee geschlagen und nacheinander der gesiebte Puderzucker sowie das gesiebte Mehl, Vanille und Salz untergemischt.

Zwei Backbleche mit Backpapier belegen und die Masse in einen Spritzbeutel mit nicht zu großer, glatter Tülle (Erbsengröße) füllen. Je zwei gleichgroße Tropfen werden dicht aneinander gesetzt auf das Backpapier gespritzt.
Im warmen Zimmer läßt man die Wibele über Nacht trocknen. Am nächsten Vormittag backt man sie bei 140°C im vorgeheizten Ofen in ca. 15 Min. Sie sollen kaum Farbe nehmen.

Vom Backpapier nehmen und auskühlen lassen, in einer gut schließenden Dose aufheben. 

PS.: ich habe statt eines Spritzbeutels ein Spritzgefäß aus Silikon verwendet, was super klappte. Die Masse wird hinein gegeben, der Deckel wird aufgesetzt und alles somit verschlossen. Jetzt kommt vorne nur noch die entsprechende Spritztülle darauf und schon kann es mit den Tupfen losgehen.






Samstag, 3. Dezember 2016

mein Blog wurde ausgezeichnet !

Jetzt seht ihr mich mal ein wenig sprachlos und total überrascht. . . . und das natürlich im positiven Sinne. Gestern bekam ich eine Mail, dass mein Blog "ich hab da mal was ausprobiert" im Web-Adressbuch 2017 "Feinschmecker & Genießer"- Spezial unter der Kategorie "Foodblogs" als einer der besten Blogs Deutschlands ausgezeichnet wurde. Ist das nicht der Wahnsinn? Wer hätte das noch vor zwei Jahren gedacht, als ich mit meinem Blog gestartet bin . . .
Und ich freue mich sehr darüber. (Das Buch ist übrigens auch im Handel erhältlich.) Und mein Blog darf diesen Auszeichnungsbanner tragen. Was ich natürlich sehr gerne und auch mit ein wenig Stolz tue.

http://www.web-adressbuch.de/

Vor einigen Monaten bekam ich vom Verlag ein paar Fragen zugeschickt. Man bat mich sie doch mal zu beantworten. Ich habe diese Fragen dann beantwortet, sie zurückgeschickt und wie es so ist, irgendwie auch wieder aus dem Gedächnis gestrichen. Erst jetzt als die Mail kam habe ich mich wieder erinnert. Das ausführliche Interview könnt ihr hier nachlesen:

http://www.web-adressbuch.de/interview-mit-katharina-van-sontum-von-ich-hab-da-mal-was-ausprobiert_iid-61.aspx

Aber ich möchte mich auch bei euch ganz herzlich bedanken. Ohne euch würde es nur halb so viel Spaß machen. Danke an alle, die regelmäßig auf meinem Blog vorbeischauen. Ich freue mich sehr und ich hoffe, dass mir auch in nächster Zeit nicht die Ideen ausgehen und ich noch sehr oft schreiben kann . . . ich hab da mal was ausprobiert . . .


einen schönen 2. Advent





Video: https://www.youtube.com/watch?v=Fn2FS6lkY3Q

Advent

Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
Schneeflöcklein leis herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner weißer Zipfel.

Und dort vom Fenster her durchbricht
den dunklen Tann ein warmes Licht.
Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.

In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.

So kam sie mit sich überein:
am Niklasabend muß es sein.
Und als das Rehlein ging zur Ruh',
das Häslein tat die Augen zu,
erlegte sie direkt von vorn
den Gatten über Kimm und Korn.

Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei-, drei-, viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln,
derweil die Sternlein traulich funkeln.

Und in der guten Stube drinnen
da läuft des Försters Blut von hinnen.
Nun muß die Försterin sich eilen,
den Gatten sauber zu zerteilen.

Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Waidmanns Sitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied
(was der Gemahl bisher vermied) -,
behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück
und packt zum Schluß, es geht auf vier,
die Reste in Geschenkpapier.

Da tönt's von fern wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist's, der in so tiefer Nacht
im Schnee noch seine Runde macht?

Knecht Ruprecht kommt mit goldnem Schlitten
auf einem Hirsch herangeritten!
He, gute Frau, habt ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?

Des Försters Haus ist tiefverschneit,
doch seine Frau steht schon bereit:
Die sechs Pakete, heil'ger Mann,
's ist alles, was ich geben kann.

Die Silberschellen klingen leise,
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.
Im Försterhaus die Kerze brennt,
ein Sternlein blinkt - es ist Advent.

Loriot

Freitag, 2. Dezember 2016

Nuss - Nougat - Taler

In der Vorweihnachtszeit backt man ja sehr gerne und noch öfter als sonst und gerade Plätzchen sind sehr gefragt. Plätzchen sind aber auch lecker und man kann sie jeden Tag essen. So einen richtigen Favoriten habe ich eigentlich nicht, da ich sowieso nur die Kekse backe, die mir auch schmecken. . . Und trotzdem stellt sich jedes Jahr wieder die Frage: welche Sorten backe ich jetzt. Von daher war ich heute mal wieder jenseits des Ganges - in der Küche. . . (Kalauermodus wieder aus. . . ).

Spritzgebäck habe ich schon gebacken, Spekulatius auch schon, ebenso Spitzbuben . Aber heute habe ich "Nuss-Nougat-Taler" gebacken. Das Rezept steht in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Einfach Hausgemacht".  Das Rezept las sich schon so lecker , die Fotos sahen auch sehr vielversprechend aus und so musste ich sie einfach backen. Was soll ich sagen, es hat sich gelohnt. Die Arbeitsschritte sind sehr einfach und auch absolute Anfänger können dieses Rezept leicht nachbacken und mit dem Ergebnis absolut punkten. Die Taler sind wunderbar mürbe, nussig, einfach lecker. Es sind die idealen Kekse für den süßen Teller und/oder für den Adventskaffee.

Nun habe ich aber lange genug geredet, hier kommt jetzt das Rezept. Ach ja, ich habe aus dem Rezept quasi vier verschiedene Plätzchen gezaubert. Aber seht selbst.






Nuss - Nougat - Taler
  • für die Taler:
  • 200 g Dinkelmehl 630er*
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 80 g Zucker
  • 20 g Vanillezucker
  • 1 Msp. Zimt
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 250 g Süßrahmbutter**
  • 1 Ei Gr. L
  •  
  • für die Füllung:
  • ca. 150 g schnittfester Nougat
  •  
  • für die Verzierung:
  • ca. 100 g Zartbitterkuvertüre
Alle trockenen Zutaten für die Taler gut mischen, die gewürfelte Butter dazugeben, alles vermengen, ebenso das Ei dazufügen. Dann alles zu einem glatten Teig kneten. Auf einer bemehlten Backunterlage den Teig in 3cm dicke Rollen formen, in Klarsichtfolie verpacken und über Nacht in den Kühlschrank geben, damit alles sehr gut durchkühlt. Alternativ kann man die Rollen auch für 1 - 2 Stunden in den Froster geben.
Den Backofen vorheizen auf 180°C Ober- /Unterhitze oder 160°C Heißluft.
Die Backbleche mit Backpapier belegen und die gut gekühlten Rollen in 4mm dünne Scheiben schneiden. Die Taler aufs Blech legen und im vorgeheizten Ofen in ca. 12 - 15 Min. backen. Die fertig gebackenen Kekse auf einem Kuchengitter gut auskühlen lassen.

Sorte 1 wäre nun erledigt. einen Teil der Taler kann man pur lassen. Für Sorte 2 den Nougat leicht erwärmen, sodass er streichfähig ist. Dann den Nougat mit Hilfe eines Messers auf die Unterseite eines Talers streichen und einen zweiten Taler auflegen. Die Taler kühl stellen, damit der Nougat wieder fest wird. 

Jetzt folgt Sorte 3. In der Zwischenzeit die Kuvertüre erwärmen bis sie flüssig ist. Die Taler zur Hälfte in die Kuvertüre tauchen und auf einem Backpapier fest werden lassen. Oder einige Taler mit der Kuvertüre nach Geschmack besprenkeln. Das wäre dann die 4. Sorte. Das nenne ich mal Vielfalt. . .

* im Originalrezept steht Weizenmehl, ich backe gerne mit Dinkelmehl
** oder "normale" Butter

man sieht schon förmlich, wie mürbe dies Nusstaler sind



ein Rezept und so gesehen vier verschiedene Plätzchen


Mittwoch, 30. November 2016

kleine Weihnachtsbäumchen aus Wacholdergrün, Tannengrün oder Lebensbaum

dieses Jahr habe ich mir mal eine etwas andere Tischdekoration für die Weihnachtszeit ausgedacht. Überall findet man Tannenbäumchen für die Deko. Egal ob aus Papier, Holz oder Kunststoff, mit und ohne Glitter, üppig oder reduziert, ich glaube es gab noch nie so viele verschiedene Dekobäumchen.

Bei uns im Garten musste der große Wacholderbusch geschnitten werden und mir kam die Idee, daraus kleine Bäumchen zu fertigen. Und wie gefallen sie euch? Ich bin ganz begeistert, wie gut sie gelungen sind. Und als ich in meinem Deko-Fundus noch die beiden Winterfiguren aus Norwegen gefunden habe, da war meine Tischdeko schon fertig.

Man benötigt auch nicht sehr viele Materialien für die Bäumchen. Manches hat man vielleicht sogar noch zu Hause und schon kann es losgehen: 



pro Bäumchen benötigt man:
  • einen schmalen, hohen Tontopf (Rosentopf)
  • Steckmasse
  • etwas Moos oder  feine grüne Holzwolle
  • Bambus- oder Holzstöckchen
  • Wacholdergrün - Spitzen (oder ähnliches Grün)
  • Blumendraht 
  • eventuelle Deko für das fertige Bäumchen
  • Gartenhandschuhe
Das Wacholdergrün mit den Stielen nach oben zusammen fassen und von oben her rundherum mit Draht umwickeln, dass eine Tannenbaumform entsteht. Immer wieder kleine Spitzen dazu binden bis einem die Form gefällt. Die Größe richtet sich nach dem jeweiligen Geschmack und/oder dem Tontopf. 
Die Steckmasse in den ausgewählten Tontopf stecken, den Stab mittig einstecken und dann das Bäumchen auf den Stab stecken. Das Bäumchen mit der Schere vielleicht noch leicht an der Unterseite in Form schneiden. Dann das Moos um den Stab legen, den Baum nach Wunsch noch dekorieren, vielleicht alles noch etwas gerade rücken und . . . fertig.

Schon hat man den ersten Baum schon fertig, manch einer wird vielleicht einen kleinen Wald basteln. Aber auch "in groß" sieht so ein Baum bestimmt super aus. Folglich auch eine schöne Deko-Idee für den Balkon, die Terrasse oder vor die Eingangstür. 
Ich glaube, nächstes Jahr werde ich mal ein großes Exemplar mit Besenstiel als Baumstamm für die Eingangstüre basteln. . . 


das waren die ersten Versuche. Bei dem linken Baum habe ich als Untergrund noch einen Kegel aus Pappe verwendet, den ich mit Alufolie umkleidet und darum dann das Grün gewickelt habe.


Zutaten für einen Dekobaum. Das war der erste Versuch. Noch mit Alufolie umwickelten Pappkegel. . . 






Dienstag, 29. November 2016

der erste Frost war da. . .

gestern morgen habe ich nicht schlecht gestaunt, als Frost alles mit seinem Reif überzogen hat. Es sah wunderschön aus. Ich hatte mit Frost noch gar nicht gerechnet, obwohl es schon Ende November ist. Aber bisher war das Wetter ja immer noch relativ "warm" für diese Jahreszeit. Aber kurze Zeit später kam auch die Sonne hervor und der Himmel war wunderbar blau. Dieses schöne Wetter habe ich dann mittags für einen Spaziergang genutzt. Überrascht war ich, dass an manchen Stellen, wo die Sonne noch nicht hin kam, so einiges noch vom Raureif überzogen war. Dabei war es überhaupt nicht mehr kalt draußen. Und so kam wieder meine Kamera zum Einsatz und ich habe einiges auf dem Bild festgehalten. Schade, ich hatte meine normale Kamera nicht mit und so musste ich mein Handy bemühen, aber ich glaube, man kann trotzdem erkennen, wie schön der Frost alles überzogen hat.

Und hier ein paar Fotos vom Frost:

Eichenblätter auf dem Dach


Laub im Gartenbeet


und was ist das? . . .  das verrate ich weiter unten. . . da kommt NIEMAND drauf . . .


am Gartenzaun in der Nachbarschaft



. . . und hier zur Auflösung des blauen Bildes. Aber vielleicht überlegt ihr noch einmal, was es sein könnte? Nein, ihr wisst es nicht? Ich habe so etwas vorher auch noch nie gesehen. Es war Raureif auf einem blauen Autodach, die großen Schuppen sahen aus wie die eines Fisches. Es sah wunderschön aus. Schade, sobald die Sonne das Auto traf, da war es mit dem Eiszauber auch schon vorbei. . . 

Montag, 28. November 2016

mein Spritzgebäck

alle Jahre wieder freut man sich vor Weihnachten auf leckere Plätzchen und Spritzgebäck. Jede Familie hat ihr eigenes Rezept und meines backe ich schon seit bestimmt 30 Jahren. Spritzgebäck muss aber auch jedes Jahr dabei sein. Das eine Jahr habe ich statt der Vanille etwas Tonkabohne zum Aromatisieren genommen, aber das war nicht so mein Fall. Natürlich kann man auch mehr Zitronenschale oder auch Orangenschale nehmen, manche nehmen vielleicht sogar Zimt, Kardamom oder sogar Spekulatiusgewürz. Das schöne ist, man hat dann immer andere Plätzchen. Unser Favorit ist aber die unten aufgeführte Variante mit etwas Zitronenschale und Vanille. Hach, sie sind aber auch lecker und so schön mürbe . . .


meine geliebten "fetten"  Engel, das sind die mit den 11 Punkten, stellt die Firma Wendt & Kühn aus Grünhainichen her

Geht es euch auch so? Vor Weihnachten schmecken mir die Plätzchen immer am besten und nach Weihnachten mag ich sie im Grunde genommen schon nicht mehr. . . aber bis dahin sind sie meistens bis auf einige wenige ja auch schon verputzt.

Wie ihr mit Sicherheit schon bemerkt habt, backe ich Sämtliches mit 630er Dinkelmehl. Wer kein Dinkelmehl nehmen möchte, kann selbstverständlich auch 405er Weizenmehl nehmen. Das geht genauso gut und schmeckt ebenso. Und hier kommt das Rezept:


mein Spritzgebäck

  • 250 g Butter (Süßrahmbutter)
  • 180 g Zucker
  • 20 g Vanillezucker
  • das Mark einer Vanilleschote oder etwas geriebene getrocknete Vanille
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Ei (oder 3 Eigelbe * )
  • etwas abgeriebene Bio - Zitronenschale
  • 500 g Dinkelmehl 630er
  • 7 g Backpulver (1/2 Päckchen)
  • ca. 1 Eßl. Milch
Butter, Zucker und Ei schaumig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver gut mischen und mit der Milch unterkneten. 
Zu Rollen formen, die in der Größe so groß wie der Einfüllstutzen des Fleischwolfes sein sollten und die Rollen abgedeckt im Kühlschrank ca. 30 Min. kühlen. Die Rollen dann duch den Fleischwolf mit einem Gebäckaufsatz für Spritzgebäck drehen und das Gebäck auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, im vorgeheizten Ofen golden abbacken.
Das Spritzgebäck auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und dann in einer gut schließenden Blechdose aufheben.

* mit den Eigelben wird das Spritzgebäck noch etwas feiner

vorgeheizt, Ober./Unterhitze, 175°C-200 °C, ca. 15 Min.

* Tipp: anstelle von Vanille kann man auch etwas geriebene Tonkabohne verwenden





Samstag, 26. November 2016

einen schönen 1. Advent

Jetzt beginnt die Adventszeit und ich wünsche euch allen, 
ob nah oder fern, 
einen wunderschönen 1. Advent




Spitzbuben - leckere Plätzchen für den süßen Teller

Dieses Jahr Jahr geht der Backwahn vor Weihnachten auch wieder los. Und jedes Jahr backe ich traditionelle Kekse wie Spritzgeback, aber ich wollte mal wieder etwas Neues ausprobieren. So habe ich mich mal an Spitzbuben gewagt. Spitzbuben sind ein mürbes Gebäck, was mit Marmelade gefüllt und mit Puderzucker bestäubt wird. In Südtirol gibt es bei jedem Bäcker megaleckere, fast untertellergroße Spitzbuben und so hatte ich schon im Urlaub beschlossen, diese Spitzbuben werde ich dieses Jahr endlich mal selber backen. Gesagt getan, hier ist das Ergebnis. Sehen sie nicht lecker aus?  Ich habe sie nur nicht so riesig groß gebacken. Was mich allerdings ein wenig irritiert. . . irgendwie scheinen sie einen anzugucken. . .

Und so habe ich sie gebacken. In Anlehnung an ein Südtiroler Rezept aus dem Backbuch "So backt Südtirol" des Athesia-Verlages.


Spitzbuben 
  • 150 g Süßrahmbutter
  • 110 g Zucker
  •  15 g Vanillezucker
  • etwas geriebene Vanilleschote
  • 1 große Messerspitze fein geriebene Zitronenschale
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 2 Eier
  • 300 g Dinkelmehl 630er
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  •  
  • etwas Aprikosenkonfitüre zum Bestreichen
  • Puderzucker zum Bestäuben
wenn die Butter mit dem Mixer schön cremig gerührt ist, dann wird der Zucker, Salz und Zitronenschale dazu gegeben und alles glatt gerührt. Die Eier nun unterrühren, ebenso das mit Backpulver vermischte Mehl. Alles zu einem glatten Teig kneten.
Den glatten Teig in Folie geben und für ca. 30 Min. in den Kühlschrank stellen.
Jetzt das Backblech vorbereiten, Backpapier auflegen und den Backofen auf 180°C Ober- /Unterhitze oder 160°C Heißluft vorheizen.
Den Teig zwischen Klarsichtfolie 5mm dick ausrollen und Plätzchen in gewünschter Größe ausstechen. Aus der Hälfte der Kekse kleine Löcher ausstechen. Die Plätzchen aufs Blech legen und in ca. 12 - 15 Min. hellgolden backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Die ausgekühlten Plätzchen mit etwas Marmelade bestreichen und ein Plätzchen mit Löchern aufsetzen. Als letztes die Plätzchen mit Puderzucker bestäuben und in eine gut schließende Blechdose legen.