Mittwoch, 14. Oktober 2015

Tomaten enthäuten



zum Abendessen gibt es bei uns des öfteren  Bruscetta. Dafür benötigt man, wie jeder weiß, Tomaten. Und die sollten gehäutet sein, denn nicht jeder mag oder verträgt die Tomatenhaut, obwohl sie im Prinzip ein prima Ballaststoff ist. 
Aber nun zurück zu den Tomaten und dem Häuten. Wie macht ihr das? Noch auf die alte Art und Weise, indem ihr die Tomaten einritzt und dann aufkocht? 

Das ist die falsche Art und Weise !

Warum das falsch sein soll? Das kann ich euch sagen. Durch das Einritzen werden die Tomaten verwässert, weil das kochende Wasser in die Tomaten eindringt. Und das kann man vermeiden. Und wie soll das denn gehen? Ganz einfach. Ich häute die Tomaten folgendermaßen und das geht ruckzuck:

man nehme gewaschene und vom Grün befreite Tomaten und einen Wasserkocher (ich habe einen komplett aus Edelstahl), gebe ca. zur Hälfte Wasser hinein und lasse das Wasser aufkochen. Den Kocher von der Basis nehmen, die Tomaten (bis 4 Stück) einzeln und so wie sie sind vorsichtig mit einem Löffel in das aufgekochte Wasser geben. Langsam bis 5 zählen und die Tomaten nacheinander wieder aus dem Wasser nehmen. kurz unter kaltem Wasser abschrecken und schon kann man die Tomaten häuten. Dafür am Stielansatz anfangen, diesen herausschneiden und dann kann man die dünne Haut leicht abziehen, sie geht fast schon von alleine ab.
Die Tomaten bitte nicht zu lange in dem heißen Wasser lassen, da ansonsten die Haut immer dicker wird, die man dann anschließend abzieht.


Also, wenn ihr das nächste Mal gehäutete Tomaten benötigt, dann probiert es doch mal nach dieser Methode.

Eines habe ich noch vergessen. Das verbliebene Wasser im Wasserkocher kann man noch direkt zum Entkalken des Wasserkochers nehmen. Einfach einen Schuss Essigessenz dazu geben, nochmals kurz aufkochen lassen, das Essigwasser abgießen und den Kocher noch einige Male mit frischem Wasser nachspülen. Fertig.


Kommentare:

  1. Liebe Karin,

    nun wollte ich doch hier auch vorbeischauen, denn ich habe neulich bei einer Bekannten Dein Brot essen dürfen. Das hat mir so gut geschmeckt, dass ich es schon zweimal nachgebacken habe und nachdem ich auch eine Bloggerin bin, musste ich es nun gestern auch posten, also wenn Du schauen möchtest dann bitte hier entlang:

    http://bienenelfe.blogspot.de/2015/10/der-duft-von-frischem-brot.html

    Ich hoffe es freut Dich zu lesen, dass so viele Damen es ausprobieren möchten.

    Liebe Abendgrüße
    Kerstin

    P.S.: Ich häute meine Tomaten auch immer so, nur ohne Wasserkocher einfach nur im Topf auf dem Herd :-)))

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  2. liebe Kerstin, danke für deine Nachricht. Klasse, wenn das Brot so gut ankommt und es so viele auch backen wollen. Hast du schon mein marmoriertes Brot ausprobiert? Schau doch mal hier:
    http://katharinahatwasausprobiert.blogspot.de/2015/08/pain-paillasse-marmoriert-la-karin.html
    LG Katharina

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