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Freitag, 30. Januar 2026

knusprige "Hühnerhaut"

Im Internet wird im Moment viel mit Reispapier gezeigt. Alles mögliche wird darin eingewickelt, dann gebraten, luftgeföhnt oder sonstwie frittiert.

Nun habe ich mal wieder etwas ausprobiert. Ich habe knusprige "Hühnerhaut" fabriziert. Zu der Idee kam ich, als der Airfryer nach einer großen Portion Bratkartoffeln noch warm war. Eine angebrochene Packung Reispapier hatte ich noch und da dachte ich mir, jetzt ist die Gelegenheit da, das mal zu testen.

Ich hatte noch Reispapierblätter von "superschnellen Apfeltaschen" und von den "Sommerröllchen" übrig. Wenn man die Packung wieder luftdicht verschließt, dann halten sich die Blätter ewig.

Was soll ich euch sagen, das sehr knusprige Ergebnis war super lecker und hat uns beiden gut geschmeckt. Ich war so erstaunt, wie lecker das doch war und wie flott das ging. 

Jetzt fragt ihr bestimmt, warum soll man das Ausprobieren? Nun ja, wenn einem beim Fernsehabend der kleine Hunger zum Knabbern überkommt, dann ist das eine leckere, schnelle Knusperidee. Oder wer gerne gebratene Hähnchen zubereitet und einem die Haut bei dem Gockel immer zu wenig ist, der könnte sich mit diesem kleinen Trick helfen. Probiert es aus, ihr werdet erstaunt sein, wie lecker das doch ist.

Würzen kann man das Öl natürlich auch mit anderen Gewürzen, je nach Geschmack stelle ich mir eine Curry- oder mexikanisch angehauchte Version auch lecker vor.

Und so wird diese knusprige "Hühnerhaut" zubereitet. Ich hatte zum Testen und Ausprobieren zwei Blätter Reispapier genommen, so habe ich das jetzt auch aufgeschrieben.


Das war die Ausbeute von zwei Reispapierblättern. Sie sehen der echten Hühnerhaut erstaunlich ähnlich.


Man benötigt für die  Knusprige "Hühnerhaut"

  • 1 Esslöffel neutrales Öl
  • ca. 1 Teelöffel Hähnchen - Gewürzmischung
  • alternativ Paprika, Pfeffer und Salz oder die Lieblings Gewürzsalzmischung
  •  
  • 2 Bögen Reispapier
  • 1 flacher Teller mit lauwarmen Wasser
  • Silikonpinsel

Das Öl verrührt man mit den Gewürzen, in einen flachen, großen Teller gießt man lauwarmes Wasser.

Ein Blatt Reispapier legt man kurz in das Wasser, wendet es und wenn es weich wird, dann ist es schon gebrauchsfertig. Das dauert nur ein paar Sekunden.
Das Blatt heraus nehmen, abtropfen lassen und auf einer großen Unterlage beidseitig mit dem Gewürzöl bestreichen. Das Blatt dann zur Hälfte zusammen falten und dann halbieren. So hat man zwei Viertelkreise.
Das Prozedere mit dem zweiten Blatt wiederholen.

Die gewürzten Dreiecke in den Airfryer legen und bei "Airfry 200°C" in ca. 8 - 10 Minuten golden backen. Zwischendurch kurz vor Ende der Backzeit die Schublade rütteln, man hört ein Rascheln, wenn die Blätter auf dem Boden rutschen und somit knusprig sind.

Alternativ klappt das bestimmt auch im Backofen, dann würde ich das gewürzte Reispapier auf eine Pyramiden-Backmatte oder Gitter legen und bei 200°C Umluft backen. Oder auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, dann müssen sie bestimmt gewendet werden, damit beide Seiten schön knusprig werden.


Oben links: die mit Gewürzöl bepinselten Dreiecke Reispapier vor dem Backen.
oben rechts: die fertigen Dreiecke.
unten links: die fertige knusprige "Hühnerhaut".
unten rechts: Im Anbiss sieht man die Luft zwischen den Schichten.













Dienstag, 18. November 2025

superschnelle Apfel- oder Quittentasche aus Reispapier

An einem Airfryer kommt man nicht vorbei. Mittlerweile ist es ein regelrechter Hype geworden. Man kann sagen, was man will, so ein Gerät ist nicht so schlecht wie man manchmal meinen könnte. Rezepte gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, die speziell für den Airfryer "erfunden" wurden. Mal ist es gut, mal lustig, mal weniger gut. Da muss man schon testen, was einem zusagt. Verrückt finde ich allerdings, wenn es spezielles "Backpulver für den Airfryer" zu kaufen gibt. Also wirklich, das wundert mich sehr. Was soll an so einem Backpulver anders sein als "normales"? Den namhaften Hersteller finde ich allerdings pfiffig, er wird durch den Hype mit Sicherheit viel davon verkaufen, die Kasse wird ordentlich klingeln, zumal das Produkt noch wesentlich teurer ist als das herkömmliche. Aber wer das kauft ist selber schuld.

Nun aber zurück zum Airfryer. Durch unseren Sohn wurden wir auch angesteckt und wir haben uns Anfang des Jahres ein solches Gerät zugelegt. Mit unserem Gerät (double stack) sind wir sehr zufrieden und das ein oder andere Gericht wird darin zubereitet, wo sonst der große Backofen in Aktion treten müsste.

Sehr gerne stöbere ich auch im Netz und schaue mir so an, was manche Menschen in einem Airfryer so alles zubereiten. Manches finde ich hochinteressant und/oder sehr unterhaltsam. So stieß ich auf den Hype mit dem Reispapier. In dieses Reispapier wird alles mögliche verpackt und im Airfryer gebacken. 

Da ich noch Reispapier im Haus hatte (ich nehme es sonst für Sommerröllchen), dachte ich mir, nun teste ich das mal und habe Apfel- und Quittentaschen damit gebacken. Die sind ruckzuck fertig und haben sehr gut geschmeckt. Sie waren außen auch schön knusprig, weichten aber beim Abkühlen doch leider etwas auf. 

Ein Manko ist allerdings, dass man den Teig sehr schwer mit der Kuchengabel abstechen konnte. Der Teig ist recht fest. Das nächste Mal würde ich kleinere Röllchen formen und diese dann "auf der Hand" essen und direkt abbeißen. Das klappt mit Sicherheit besser.

Aber lecker sind sie, das Ausprobieren lohnt sich. Gebacken habe ich die Apfeltaschen folgendermaßen.



superschnelle Apfel- oder Quittentasche aus Reispapier

für eine Apfel- bzw. Quittentasche benötigt man:

  • 2 Reispapierblätter
  • ca. 2 Eßlöffel Apfelkompott aus geraspelten Äpfeln (oder Quittenkompott)
  • etwas Öl
  • Zimt & Zucker
  •  
  • desweiteren: 
  • einen tiefen Teller 
  • 1 - 2 verquirlte Eier
  • etwas Zucker und Zimt
  • 1 Prise Salz

Für die Apfelfüllung habe ich fein geraspelte Äpfel, Zimt, Zitronensaft und Rosinen vermischt und nicht gekocht. Das Rezept für das Quittenkompott findet ihr >hier<

Das Gitter in der Schublade des Airfryers leicht einfetten bzw. ölen. Das Ei in einem tiefen Teller mit etwas Zucker und Zimt sowie einer Prise Salz verquirlen.

Ein Reispapier kurz in der Eimischung wenden, dann das zweite Blatt ebenso darin wenden und auf das erste legen. Das Reispapier wird sehr weich. 

Mittig etwas Füllung darauf geben und das Reispapier wie ein Päckchen verschließen. Etwas Zimt und Zucker auf das Päckchen streuen und dieses dann in den Airfryer legen.

Den Airfryer auf "200°C Airfry" stellen und die Apfeltaschen in  ca. 12 - 15 Minuten golden backen.

Mein Tipp:

wer keinen Airfryer hat, der backt die Taschen bei 200°C Umluft in ca. 15 Minuten im "normalen" Backofen.

 

Apfeltaschen aus Reispapier. Rechts die Füllung war Quittenkompott.








Donnerstag, 13. Juli 2023

knackig gefüllte Sommerröllchen

(homemade) Chinese food is always good - und diese leckeren, kleinen Sommerröllchen sind ein schnelles, kleines, feines Mittag- oder Abendessen. 

Die kleinen Röllchen werden mit Reispapierblättern gerollt. Sie sind getrocknet, werden kurz in Wasser getaucht, kurz liegen gelassen und dann mit allem möglichen gefüllt. So eine Packung findet man im gut sortierten Asia-Regal im Supermarkt.

Aus diesen Reispapierblättern habe ich dann kleine Sommerröllchen zubereitet. Herrlich, wie schnell und einfach sie zu füllen sind und wie lecker das Ganze wurde. Die Sommerröllchen sind bei heißem Wetter ein prima Mittagessen und das schöne, man ist sehr gut gesättigt und man fühlt sich nicht so übermäßig satt.

Ich habe die Sommerröllchen mal nach Gusto gefüllt und geschaut, was so alles geschmacklich passen könnte und was noch so da war. Ich denke mal, man kann sie füllen wie einem der Sinn danach ist. Mein Rezept hier soll auch nur eine Anregung sein. Aber eines steht fest, uns haben sie sehr gut geschmeckt. Wer das Röllchen vegetarisch möchte, der lässt einfach das Hähnchenfleisch weg.

Nun aber zum Rezept und zu den Zutaten, wie ich die Röllchen gefüllt habe:



Sommerröllchen    Zutaten für ca. 10 Röllchen


  • 10 Reispapierblätter 
  • Schale mit kaltem Wasser
  •  
  • Salatblätter
  • 1 Stück dicke Möhre
  • 1 Stück Schlangengurke
  • 1 rote Paprika
  • etwas Hähnchenbrustaufschnitt * (schmeckt bestimmt auch ohne)
  • einige Röstzwiebeln
  • Sesam
  • geröstetes Sesamöl
  • Sojasauce
  •  
  • Sweet-Chili-Sauce 


Vorbereitung:

die Möhre und Paprika in feine, ca. 6cm lange, dünne Streifen schneiden, die Gurke schälen, evtl. entkernen und ebenso in gleichmäßig lange und dünne Streifen schneiden. 

Den Hähnchenbrustaufschnitt * in feine Streifen schneiden. * Vegetarier lassen es einfach weg.

Herstellung eines Sommerröllchens:

ein Blatt Reispapier kurz komplett in das Wasser tauchen, abtropfen und auf die Arbeitsplatte legen. Ein Stück Salatblatt (ca. 8cm lang) in die Mitte legen, darauf Streifen von Möhre, Gurke, Paprika und Hähnchen. Etwas Röstzwiebeln und Sesam aufstreuen. Etwas Sesamöl und Sojasauce aufträufeln. Das Päckchen liegt nun mittig, die Seiten darüber schlagen und von der unteren Seite her stramm aufrollen. 

Nacheinander die Röllchen herstellen und mit Sweet-Chili-Sauce servieren. Das Röllchen in die Sauce dippen und genießen. Guten Appetit.













Montag, 15. August 2022

Sommerröllchen

Wir essen sehr gerne Frühlingsrollen, die ich aber nicht frittiere, sondern meist im Ofen backe oder sie auch in der Pfanne brate. So werden sie auch wunderbar knusprig und sind nicht so fettig. Leider bekomme ich hier im Umkreis schlecht die "springroll"- Teigblätter, da es sie nur gefroren gibt. Andere habe ich jedenfalls noch nicht gesehen.

Nun hatte ich wieder nach Teigblättern Ausschau gehalten, aber ich fand nur Reispapierblätter. Diese sind getrocknet, werden kurz in Wasser getaucht, kurz liegen gelassen und dann mit allem möglichen gefüllt. So eine Packung habe ich dann mal mitgenommen.

Aus diesen Reispapierblättern habe ich dann kleine Sommerröllchen zubereitet. Herrlich, wie schnell und einfach sie zu füllen sind und wie lecker das Ganze wurde. Die Sommerröllchen sind bei heißem Wetter ein prima Mittagessen und das schöne, man ist sehr gut gesättigt und man fühlt sich nicht so übermäßig satt.

Ich habe die Sommerröllchen mal nach Gusto gefüllt und geschaut, was so alles geschmacklich passen könnte und was noch so da war. Ich denke mal, man kann sie füllen wie einem der Sinn danach ist. Mein Rezept hier soll auch nur eine Anregung sein. Aber eines steht fest, uns haben sie sehr gut geschmeckt.

Nun aber zum Rezept und zu den Zutaten, wie ich die Röllchen gefüllt habe:



Sommerröllchen    Zutaten für ca. 10 Röllchen

  • 10 Reispapierblätter 
  • Schale mit kaltem Wasser
  •  
  • Salatblätter
  • 1 Stück dicke Möhre
  • 1 Stück Schlangengurke
  • 1 rote Paprika
  • etwas Hähnchenbrustaufschnitt
  • einige Röstzwiebeln
  • Sesam
  • geröstetes Sesamöl
  • Sojasauce
  •  
  • Sweet-Chili-Sauce 
Vorbereitung:
die Möhre und Paprika in feine, ca. 6cm lange, dünne Streifen schneiden, die Gurke schälen, evtl entkernen und ebenso in gleichmäßig lange und dünne Streifen schneiden. 
Den Hähnchenbrustaufschnitt in feine Streifen schneiden.

Herstellung eines Sommerröllchens:
ein Blatt Reispapier kurz komplett in das Wasser tauchen, abtropfen und auf die Arbeitsplatte legen. Ein Stück Salatblatt (ca. 8cm lang) in die Mitte legen, darauf Streifen von Möhre, Gurke, Paprika und Hähnchen. Etwas Röstzwiebeln und Sesam aufstreuen. Etwas Sesamöl und Sojasauce aufträufeln. Das Päckchen liegt nun mittig, die Seiten darüber schlagen und von der unteren Seite her stramm aufrollen. 

Nacheinander die Röllchen herstellen und mit Sweet-Chili-Sauce servieren. Das Röllchen in die Sauce dippen und genießen. Guten Appetit.


die Vorarbeiten und das Schneiden der Gemüse dauert am längsten. Aber wenn alles parat liegt, dann geht das Füllen und Rollen schnell.