Im Internet wird im Moment viel mit Reispapier gezeigt. Alles mögliche wird darin eingewickelt, dann gebraten, luftgeföhnt oder sonstwie frittiert.
Nun habe ich mal wieder etwas ausprobiert. Ich habe knusprige "Hühnerhaut" fabriziert. Zu der Idee kam ich, als der Airfryer nach einer großen Portion Bratkartoffeln noch warm war. Eine angebrochene Packung Reispapier hatte ich noch und da dachte ich mir, jetzt ist die Gelegenheit da, das mal zu testen.
Ich hatte noch Reispapierblätter von "superschnellen Apfeltaschen" und von den "Sommerröllchen" übrig. Wenn man die Packung wieder luftdicht verschließt, dann halten sich die Blätter ewig.
Was soll ich euch sagen, das sehr knusprige Ergebnis war super lecker und hat uns beiden gut geschmeckt. Ich war so erstaunt, wie lecker das doch war und wie flott das ging.
Jetzt fragt ihr bestimmt, warum soll man das Ausprobieren? Nun ja, wenn einem beim Fernsehabend der kleine Hunger zum Knabbern überkommt, dann ist das eine leckere, schnelle Knusperidee. Oder wer gerne gebratene Hähnchen zubereitet und einem die Haut bei dem Gockel immer zu wenig ist, der könnte sich mit diesem kleinen Trick helfen. Probiert es aus, ihr werdet erstaunt sein, wie lecker das doch ist.
Würzen kann man das Öl natürlich auch mit anderen Gewürzen, je nach Geschmack stelle ich mir eine Curry- oder mexikanisch angehauchte Version auch lecker vor.
Und so wird diese knusprige "Hühnerhaut" zubereitet. Ich hatte zum Testen und Ausprobieren zwei Blätter Reispapier genommen, so habe ich das jetzt auch aufgeschrieben.
Man benötigt für die Knusprige "Hühnerhaut"
- 1 Esslöffel neutrales Öl
- ca. 1 Teelöffel Hähnchen - Gewürzmischung
- alternativ Paprika, Pfeffer und Salz oder die Lieblings Gewürzsalzmischung
- 2 Bögen Reispapier
- 1 flacher Teller mit lauwarmen Wasser
- Silikonpinsel
Oben links: die mit Gewürzöl bepinselten Dreiecke Reispapier vor dem Backen.oben rechts: die fertigen Dreiecke.unten links: die fertige knusprige "Hühnerhaut".unten rechts: Im Anbiss sieht man die Luft zwischen den Schichten.





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