Radieschen esse ich überhaupt nicht gerne, sie haben mir noch nie geschmeckt. Aber . . . . wenn man sie süß - sauer einlegt, dann sind sie Spitze und ich mag sie total gerne. Sie schmecken wunderbar aromatisch, süß, sauer, einfach klasse.
Das Prozedere ist auch schnell erledigt und ruckzuck hat man leckere, eingelegte Radieschen. Mein Rezept hier ergab zwei Gläser.
eingelegte süß - saure Radieschen
- ca. 1/2 Bund Radieschen, geviertelt oder geachtelt
- 200 ml Weißweinessig
- 150 g Zucker
- 1 große Prise Salz
- 1 große Prise schwarzer Pfeffer
- 3 Teelöffel "Einmachgewürz"
- 1/4 Teelöffel Thymian
- 3 Wacholderbeeren
- 3 Pimentkörner
- 1 mittlere Zwiebel, geviertelt
- 1 Lorbeerblatt
Alle Zutaten für die Marinade in einem Topf aufkochen und einige Minuten leise köcheln lassen.
In der Zwischenzeit kleinere Schraubgläser spülen und bis zum Rand mit kochendem Wasser befüllen und stehen lassen. Den Deckel ebenso in ein Gefäß geben und mit kochendem Wasser bedecken und stehen lassen. Ich hatte alte Marmeladengläser genommen.
Wenn die Marinade gut geköchelt hat, die Gläser leeren und die Radieschen in die Gläser füllen. Bis oben hin mit der heißen Flüssigkeit (inklusive aller Gewürze) übergießen und den Deckel aufschrauben. Wenn die Gläser abgekühlt sind, sie in den Kühlschrank stellen. Die Radieschen mindestens einige Stunden durchziehen lassen, dann sind sie noch knackig.
Wir haben sie am nächsten Tag probiert. Sehr lecker. Sie sind in der Konsistenz nicht mehr ganz so knackig, aber das tut dem Geschmack keinen Abbruch. Aber selbst nach einer halben Woche schmecken sie immer noch genauso gut.
Ich habe sogar noch folgendes ausprobiert:
ein paar frische Radieschen habe ich geviertelt und einfach in die kalte Lake gelegt. Sie ziehen auch sehr gut durch und schmecken wunderbar. Denn Zucker und Essig konserviert bekanntlich.

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