Mittwoch, 24. September 2014

Grubentücher




durch einen Bericht in einer Zeitschrift wurden wir auf das Textilwerk Bocholt aufmerksam. Das Textilwerk stellt heute immer noch Grubentücher her. Ich fand diese Tücher immer schon wunderbar, denn in meiner Kindheit hingen sie in fast jeder Küche. Sie sind robust und nicht nur Handtücher zum Hände abtrocknen, sondern auch exquisite Abtrockner. So haben wir einige Tücher bestellt und heute ist unsere Bestellung angekommen. Ich muss sagen, die Qualität ist ausgezeichnet. Erstklassig gewebt und genäht, die halten bestimmt ewig und ich kann sie sicher noch weiter vererben.....

Wer sich von der Qualität auch überzeugen möchte, kann sie direkt im Museum bestellen.
Hier ist der Link:
Früher fehlte es in keiner Küche und in keinem Arbeitsbereich – das Grubentuch. Seinen Namen bekam es vom Kohlenbergbau. In den Waschkauen dort war es beliebt, weil der Kohlenstaub beim Austrocknen unsichtbar blieb. Millionen Meter des blau-weiß-karierten Baumwolltuches wurden von den münsterländischen Webereien ins Ruhrgebiet geliefert. War dies die „klassische“ Form, so wurde es auch in rot-weiß oder Ton in Ton gewebt; mal waren die Karos klein, mal groß – die Zahl der Varianten war unbegrenzt. Dementsprechend wird es im Textilmuseum teils in traditioneller Art, teils in unterschiedlichen Farben, u. a. mit den früher üblichen roten Randstreifen gewebt. Denn eines ist klar, solch ein Tuch dient zum Abtrocknen, aber es ist immer auch Element zum Schmucke des Raumes.              Text:© http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/bocholt/service/museumsladen/





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