Freitag, 7. Dezember 2018

gebrannte Weihnachtsmandeln

Weihnachten und Weihnachtsmarkt ohne gebrannte Mandeln geht doch gar nicht, oder? Denn wenn man über den Weihnachtsmarkt schlendert, dann duftet es an mancher Ecke so unwiderstehlich gut nach gebrannten Mandeln, dass man direkt Appetit bekommt. Auf den Märkten gibt es nicht nur gebrannte Mandeln, sondern auch gebrannte Erdnüsse, Haselnüsse, Macadamianüsse, Sonnenblumenkerne und manchmal auch Pistazien. Leider sind die Nüsse recht teuer und auch oft mit einer sehr dicken Zuckerschicht ummantelt. Deshalb mache ich sie schon seit Jahren selber. Und das geht ganz leicht. Man muss nur beim Kochen aufpassen, weil der Zucker schrecklich heiß wird. Von daher bitte kleine Kinder und Haustiere während des Kochens aus der Küche schicken.

Ich bereite die Mandeln am liebsten mit etwas Vanille zu, aber der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, man kann auch Zimt, Tonkabohne oder Spekulatiusgewürz nehmen. Dann hat man weihnachtliche Mandeln. Bei der Herstellung rühre ich am liebsten im Topf auf dem Herd, so habe ich das Ergebnis besser im Blick. Meine Schwester bevorzugt eher die Herstellung in der Mikrowelle.

Nun aber zur Herstellung leckerer gebrannter Mandeln. Übrigens, die gebrannten Mandeln sind auch ein schönes Geschenk. . . 



Gebrannte Weihnachtsmandeln
  • 200 g ganze Mandeln mit Haut
  • 200 g Zucker
  • etwas Zimt und Vanille nach Geschmack *
  • 3 Eßl. Wasser (höchstens 1/8 l Wasser)
  • 1 Prise Vanillesalz

Am besten nimmt man einen 20cm Edelstahltopf mit nicht zu flachem Rand, weil die Zucker-Mandelmasse sehr heiß wird und sprudelnd kocht. Zum Rühren benötigt man einen Holzlöffel. Für die fertigen Mandeln ein Holzbrett mit Backpapier bereitstellen.

Den Zucker, die Gewürze und das Wasser aufkochen, Mandeln zugeben und mit einem Holzlöffel rühren und nicht zu stark kochen lassen. Der Zuckersirup soll aber immerzu blubbernd kochen. Immerzu rühren bis die Flüssigkeit karamellisiert und die Mandeln glänzen. Das kann circa 15 Min. dauern. Bitte nicht zwischendurch vom Herd weggehen. 
Wenn das Wasser verdampft ist, wird die Masse mit einem Mal bröselig. Unbedingt weiterrühren bis die Mandeln durch den wieder geschmolzenen Zucker wieder glänzen. Das kann nochmals einige Zeit dauern. Den Herd sofort ausschalten und den Topf vom Herd ziehen.
Die Mandeln vorsichtig mit Hilfe des Holzlöffels auf ein Backpapier geben, die Mandeln glattstreichen und gut auskühlen lassen. Fertig sind die leckeren gebrannten Mandeln wie vom Weihnachtsmarkt. Bitte erst probieren, wenn die Mandeln abgekühlt sind, ansonsten droht Verbrennungsgefahr.

* für Weihnachtsmandeln:
zusätzlich zur Vanille und dem Zimt noch ein wenig Spekulatiusgewürz geben. Oder auch etwas  gemahlene Tonka-Bohne




Wenn man sich nun den Topf anschaut, bekommt man erst einmal einen Schreck, weil der Zucker überall klebt. Aber keine Angst. Man stellt den Topf  in die Spüle und füllt Wasser ein, den Holzkochlöffel gibt man dazu und lässt alles so lange stehen, bis sich der festgeklebte Zucker aufgelöst hat. Das geht relativ schnell. Dann den Topf und den Holzlöffel wie gewohnt spülen.

Die Mandeln hebt man am besten in einer gut schließenden Dose auf. Viel Spaß beim Naschen.








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Donnerstag, 6. Dezember 2018

Grüße zum Nikolaustag

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Knecht Ruprecht

(Nikolausgedicht von Theodor Storm)

Von draußen, vom Walde komm ich her;
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Überall auf den Tannenspitzen
sah ich goldene Lichtlein blitzen,
und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen das Christkind hervor.

Und wie ich strolch' durch des finstern Tann,
da rief's mich mit heller Stimme an:
"Knecht Ruprecht", rief es, "alter Gesell´,
heb deine Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan,
Alt und Jung sollen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruhn,
und morgen flieg ich hinab zur Erden;
denn es soll wieder Weihnachten werden!"

Ich sprach: "Oh lieber Herre Christ,
meine Reise fast zu Ende ist;
ich soll nur noch in diese Stadt,
wo's eitel gute Kinder hat."

"Hast denn das Säcklein auch bei dir?"
Ich sprach: "Das Säcklein, das ist hier;
denn Äpfel, Nuß und Mandelkern
essen fromme Kinder gern."

"Hast denn die Rute auch bei dir?"
Ich sprach: "Die Rute, die ist hier;
doch für die Kinder nur, die schlechten,
die trifft sie auf den Teil den rechten!"

Christkindlein sprach: "So ist es recht;
so geh mit Gott, mein treuer Knecht!"
Von draußen, vom Walde komm ich her;
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich's hier innen find!
sind's gute Kind, sind's böse Kind?


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die Rudolph - Kekse könnt ihr nachbacken, das Rezept findet ihr hier:


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Mittwoch, 5. Dezember 2018

Rudolph - Kekse

Morgen ist Nikolaustag und diese kleinen Kekse kommen bei Jung und Alt und Groß und Klein immer gut an. Meine Ausstechkekse habe ich "Rudolph - Kekse" getauft, weil ich dem kleinen Rentier eine rote Nase verpasst habe und er wie "Rudolph, the red-nosed Reindeer" aussieht. Den hübschen Ausstecher habe ich auf dem Kölner Weihnachtsmarkt gefunden und ich musste ihn einfach mitnehmen. Er gefiel mir zu gut. Die Kekse ließen sich auch sehr gut ausstechen und die Plätzchen schmecken wunderbar mürbe.

Hier ist es nun, mein Rezept für die Rudolph - Kekse:





Rudolph - Kekse
  • 375 g weiche Butter
  • 300 g Zucker
  • etwas gemahlene Vanille
  • 1 dicke Prise Vanillesalz
  • 2 große Eier
  • 750 g Dinkelmehl 630er
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Zuckerschrift aus der Tube
zuerst die Butter schaumig rühren, dann den Zucker und das Salz dazu geben und weiter alles schaumig rühren. Die Eier nach und nach zugeben und ebenso gut mixen. zuletzt das mit Backpulver vermischte und gesiebte Mehl unterkneten. Den Teig im Kühlschrank etwas erkalten lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Backunterlage (oder zwischen Folie) ca. 3-4mm dünn ausrollen und nach Wunsch ausstechen. Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Den Backofen auf 190°C Umluft vorheizen und das Blech auf die 2. Stufe von unten einschieben und in ca. 10-12 Minuten hell golden backen. Die Kekse auf auf dem Blech auskühlen lassen, damit nichts abbricht. Nach Wunsch dann mit der Zuckerschrift verzieren und die Glasur trocknen lassen. Die Kekse dann in einer gut schließenden Dose aufheben. Man sollte die Kekse mindestens einen Tag durchziehen lassen, dann schmecken sie besonders gut.
Und dann sollte man die Dose erstmal verstecken, damit sich der Inhalt nicht in Null-Komma-Nichts in Luft auflöst . . .

Ich wünsche euch frohes Backen und guten Appetit bei diesen leckeren Keksen.


hier bleiben Rudolph und seine Kumpanen frisch und knusprig


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Dienstag, 4. Dezember 2018

Zimtquadrate für den Süßen Teller

Letzte Woche hatte ich Zimtsterne gebacken. Mensch, was sind die lecker. Aber wie das so ist, es ist doch viel Arbeit, zumal ich jeden Stern einzeln mit der Glasur bestrichen habe. Nach ca. 50 Sternen war es doch genug. So  kam ich auf die Idee, man kann das Gebäck auch etwas anders formen. Gesagt getan, ich hab da mal was verändert . . . 

Wie man auf dem Foto erahnen kann, habe ich den ausgerollten Teig einfach in Quadrate geschnitten. Sterne sehen zwar hübscher aus, aber geschmacklich sind sie natürlich genau so lecker wie die Zimtsterne.

Wer sich also nicht an die Zimtsterne wagt, versucht es mal mit den Quadraten, oder Rechtecken, oder Dreiecken . . . 




Zimtquadrate,  das Rezept ist von Marcel Seeger  +++ WERBEKENNZEICHNUNG +++ wegen Verlinkung/Namensnennung


für den Teig
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 3 Eiweiße (90 g )
  • 250 g Puderzucker
  • 2 TL Zimt, gemahlen
  • 1 Prise Vanillesalz 
  • 300 g Mandeln, fein gemahlen
für die Glasur
  • 30 g Eiweiß 
  • 1 Prise Salz
  • 160 g Puderzucker
  • etwas Zitronensaft
zusätzlich: etwas Wasser und Speiseöl

Zubereitung
Marzipanrohmasse mit dem Eiweiß mit der Hand oder mit einem Handrührgerät mit Knethaken verkneten. Puderzucker, Mandeln, Zimt und Salz gut vermischen und mit der Marzipanmasse zu einem Teig verkneten. Den fertigen Teig in Frischhaltefolie wickeln und über Nacht in den Kühlschrank geben. Einige gemahlene Mandeln auf eine Arbeitsfläche streuen und den Zimtteig darauf auf eine Dicke von knapp einem Zentimeter quadratisch ausrollen.

Die Glasur
Eiweiß, Puderzucker und Zitronensaft mit einem Handrührgerät zu einer cremig-zähflüssigen Eiweißglasur aufschlagen. Die Glasur mit Hilfe einer Kuchenpalette oder eines Tortenhebers auf den ausgerollten Zimtteig dünn aufstreichen.

In ein flaches Gefäß warmes Wasser mit etwas Speiseöl geben. Ein Messer eintauchen und den Teig in Quadrate schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Dabei jedes Mal vor dem dem erneuten Schneiden das Messer ins Wasser tauchen und kurz abschlagen. So kleben die Zimtquadrate nicht am Messer und lassen sich besser auf das Backblech legen.

Die ausgeschnittenen Quadrate im vorgeheizten Backofen bei 160° C Ober- und Unterhitze zehn bis zwölf Minuten backen. Sobald sich die Quadrate mit den Fingern vom Backpapier hochheben lassen, sind sie fertig. Backt man sie zu lange, wird die Glasur braun und die Quadrate werden trocken.

Nach dem Backen die Zimtquadrate auskühlen lassen und dann genießen.

Tipp: Zimtquadrate nach dem Backen am Besten in einer verschließbaren Dose aufbewahren, so bleiben sie länger frisch und saftig.



jetzt können sie in den Backofen - man hätte sie auch ordentlicher schneiden können 😏





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Sonntag, 2. Dezember 2018

Berliner Brot

Jedes Jahr kurz vor dem 1. Advent geht die Überlegerei los, welche Sorten Plätzchen ich für die kommende Adventszeit backen soll. Spritzgebäck steht immer ganz oben, ebenso Zimtsterne und Vanillekipferl.  Dieses Jahr wünschte sich mein Mann mal wieder "Berliner Brot". Früher hat das meine Mutter jedes Jahr gebacken und ab und an habe ich es auch gebacken, aber schon seit Ewigkeiten nicht mehr. So habe ich ihm gerne den Wunsch erfüllt. Alle Zutaten waren im Haus und so konnte ich gleich loslegen.
Kennt ihr "Berliner Brot"? Das aus dem Bergischen Land stammende Gebäck ist recht stark mit Zimt, Nelken und Kakao gewürzt und bekommt durch die Haselnüsse den gewissen Biss. Dieses Rezept vom "Berliner Brot" stammt noch von meinem Opa (Jahrgang 1886), er hatte das Rezept als junger Mann aufgeschrieben. Und so wurde es in unserer Familie immer unverändert jedes Jahr in der Adventszeit gebacken. 




Berliner Brot
  • 500 g Farinzucker (brauner Zucker)
  • 3/4 Tasse Vollmilch (ca. 160 - 180 ml)
  • 500 g Mehl
  • 3/4 Päckchen Backpulver
  • 2 Eßl. Kakaopulver
  • 1 Eßl. Ceylon-Zimt
  • 1 Teel. gemahlene Nelken
  • 2 Eier
  • 200 g ganze Haselnüsse
Den Zucker mit der Milch erhitzen, bis sich der Zucker fast aufgelöst hat. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Die trockenen Zutaten mischen, dann die beiden Eier und nach und nach die Zuckermischung in die laufende Küchenmaschine dazu geben und alles gut mischen. Wenn alles gut verrührt ist, dann als letztes die ganzen Haselnüsse unterrühren.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und den Backofen auf 190°C Ober-/ Unterhitze aufheizen.

Die Masse auf das Blech geben und mit einem Spatel glattstreichen, das Blech mittig in den heißen Ofen schieben und ca. 20 Min. backen. Nach 20 Min. sollte bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr anhängen. Eventuell etwas länger backen lassen.

Das Berliner Brot etwas auskühlen lassen und dann in kleine Streifen schneiden und komplett auskühlen lassen und dann in gut schließende Blechdosen geben. Das Berliner Brot einige Tage durchziehen lassen, dann schmeckt es nochmal so gut. Nicht wundern, wenn es fest wird. Meine Oma hat es immer liebend gerne "in den Kaffee gestippt", also eingetaucht. Dann wurde das Brot weich und schmeckte ihr nochmal so gut.
Berliner Brot hält sich ohne weiteres einige Wochen.














Freitag, 30. November 2018

mein abgefahrenes Rotweinsalz, uriges Schinkensalz, aromatisches Vanillesalz und fruchtiges Zitronensalz - einfach selbstgemacht

Weihnachten kommt immer so plötzlich . . . geht es euch auch so? Vielleicht werdet ihr ja hier fündig, falls ihr noch ein kleines, selbstgemachtes Geschenk sucht. Gerade für Hobbyköche und Hobbyköchinnen oder einfach für alle, die gerne kochen und essen sind meine Salze eine leckere Geschenkidee. Ist es nicht erstaunlich, wie viele verschiedene Salze es mittlerweile gibt? Früher gab es nur "normales" Salz und das war's. Aber heutzutage reicht eine Sorte nicht mehr aus. Außer Siedesalz, Steinsalz, Meersalz, Fleur de Sel, Pyramidensalz und Himalajasalz gibt es noch sehr viele verschiedene aromatisierte Salze.
Und man kann einige aromatisierte Salze in der heimischen Küche auch sehr leicht selber herstellen. Wie es geht steht hier.

Mein erster Vorschlag ist mein abgefahrenes Rotweinsalz:




ist das nicht eine irre Farbe? Und der Geschmack ist auch nicht zu verachten. Logischerweise salzig mit einem Hauch Säure und leichtem Rotweingeschmack. Hergestellt habe ich es so:

Rotweinsalz
  • trockener Rotwein  
  • Fleur de Sel
  • nicht zu feines Meersalz

den Rotwein soweit reduzieren, bis kaum noch Flüssigkeit übrig ist und die Reduktion schon fast sirupartig ist. Dann wird das Meersalz und das Fleur de Sel (zu gleichen Teilen) in ein Glasschälchen gegeben, das Salz wird nun vermischt und dann träufelt man die eingekochte, abgekühlte Rotweinreduktion vorsichtig auf das Salz. Achtung! Nicht zu viel Flüssigkeit nehmen, da sich ansonsten das Salz auflöst. Und das wollen wir nicht. Wenn es zu viel Rotwein geworden ist, dann einfach noch Fleur de Sel darüber streuen. Den Backofen auf 80-90°C Heißluft aufheizen und das Glasschüsselchen hineinstellen. Ca. 30 Min. im Ofen trocknen lassen, zwischendurch immer wieder durchrühren. Wenn die Farbe noch nicht so intensiv ist, den Vorgang einfach wiederholen. So lange Wiederholen, bis man mit der Farbe zufrieden ist und einem das Salz schmeckt. Wenn das Salz nicht mehr klumpt, dann ist es fertig. Auflockern, abkühlen lassen und in einem dichten Gefäß aufheben.
Fertig ist das Rotwein - Salz.
Bei einer großen Menge nimmt man einfach ein Backblech mit Backpapier.

wozu man es isst: Das Rotweinsalz schmeckt super in allen Gerichten, wo auch Rotwein verwendet wird, wie z.B. beim Rinderbraten oder in der Sauce Bolognese. Aber auch auf dem Frühstücksei, Tomate-Mozarella, im Tomatensalat und besonders gut auf einem Rindersteak (Entrecôte, Hüftsteak, Rumpsteak oder Flanksteak). Euch fällt bestimmt noch mehr ein. Lasst es euch schmecken.





hübsch verpackt auch ein schönes Geschenk

je nach Rotweinsorte bekommt man unterschiedlich gefärbtes Salz. Man könnte auch Weißwein nehmen, aber dann hat man nicht diese Farbexplosion.

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nun kommen wir zum urigen Schinkensalz:




das ist auch eine ausgefallene Geschenkidee für Salzliebhaber. Das ausgefallene Salz macht auch was her und ist nicht schwer herzustellen. Man kann es überall dort verwenden, wo man einen Hauch geräucherten Geschmack haben möchte. Lecker auch im Rührei, auf  Bratkartoffeln, dem Frühstücksei, . . .  ihr habt bestimmt genug eigene Ideen, wo man diese Salze verwenden kann.

uriges Schinken - Salz
  • ca. 10 Eßl. Katenrauch-Schinkenwürfel *
  • 200 g feines Salz

die Katenrauch-Schinkenwürfel in einem kleinen, beschichteten Pfännchen ohne zusätzliches Öl langsam ausbraten und rösten, bis der Schinken trocken und fest ist. Darauf achten, dass er nicht zu dunkel wird. Auf einem Haushaltskrepp abtropfen und auskühlen lassen. Nun kommt der "schwierigste Teil". Die Schinkenwürfelchen werden jetzt in einem Porzellanmörser nach und nach fein gemörsert. Es müsste aber auch in einem kleinen elektrischen Mixer gehen, das ist dann kraftsparender und sollte auch funktionieren.
50 g des fein gemörserten Schinkens abwiegen und mit 200 g feinem Salz gut vermischen. In ein gut schließendes Gefäß füllen und fertig ist ein uriges Schinken - Salz.

Verwenden kann man es z.B. fürs Frühstücksei und alle anderen herzhaften Eierspeisen, zum Würzen von Bratkartoffeln und/oder wozu ansonsten noch der Schinken-Geschmack passt. Auch schön als kleines Mitbringsel.

Viel Vergnügen beim Nachmachen.

* bestimmt kann man jeden beliebigen, geräucherten Schinken nehmen. Ich könnte mir das Salz auch sehr gut mit Schwarzwälder Schinken vorstellen


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Nun kommen wir zum selbstgemachten Zitronensalz *. Dieses Salz ist sehr vielfältig zu gebrauchen und ist auch ein schönes Geschenk. In Süßspeisen, Kuchen, Torten und Plätzchen braucht man sehr oft Salz und auch abgeriebene Schale einer Zitrone und so kann man dieses Zitronensalz super nehmen. Aber auch Schnitzel und Fisch kann man sehr gut mit Zitronensalz würzen, das schmeckt sehr gut. 



Lange Rede kurzer Sinn, wie wird das Zitronensalz nun hergestellt? Das ist wirklich einfach und geht sehr schnell. Man muss nur etwas Geduld aufbringen, weil es einige Zeit durchziehen sollte.
Man nehme:

fruchtiges Zitronensalz
  • feines Salz oder Fleur de Sel
  • fein abgeriebene Schale einer Bio - Zitrone *

das ist schon das ganze Geheimnis. Beim Abreiben der Schale bitte darauf achten, dass keine weiße Haut mit abgerieben wird, weil die bitter ist. Die abgeriebene Zitronenschale vermischt man mit dem feinen Salz und lässt alles gut durchziehen. Sollte die Schale zu grob sein, dann empfehle ich, das vermischte Salz noch ein wenig zu mörsern. So vermischen sich das Salz und die Zitronenschale noch besser. Fertig. Das Verhältnis sollte ca. 1 Teil Schale : 1,5 Teile Salz sein. Sollte die Schale etwas Flüssigkeit ziehen, dann einfach noch etwas mehr Salz dazu geben und alles gut mischen. Dann das Salz in ein gut schließbares Gläschen geben.

Dieses Zitronensalz ist auch ein schönes Geschenk für alle, die gerne kochen und backen.

* Tipp: statt der Zitrone kann man auch eine Bio - Orange nehmen, dann erhält man Orangensalz


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Mein  aromatisches Vanillesalz und Vanillezucker stelle ich selbstverständlich auch selber her. Viele von euch werden es schon kennen. Und das mache ich so:

man nehme ein schönes, kleines Schraubglas und gebe feines Salz hinein. Ich würde da ein gutes Meersalz empfehlen und keines, was mit Fluorid und/oder Jod versetzt ist. Dann nimmt man eine halbe bis eine Vanilleschote (je nach Salzmenge), schneidet sie der Länge nach auf, das Mark wird nun ausgeschabt und mit dem Salz vermischt. Anschließend steckt man dann die Vanilleschote ins Salz. Das Glas nun gut verschließen, alle paar Tage mal durchschütteln und nach einigen Tagen ist das Vanillesalz fertig. Geht das Salz zur Neige, einfach neues Salz einfüllen, ab und zu schütteln. So hat man jederzeit Vanillesalz griffbereit. Die Schote bleibt immer im Salz.

Und, ist das nicht eine gute Idee? Übrigens, wenn man statt des Salzes Zucker nimmt, dann hat man echten Vanillezucker

Tipp:
für das Vanillesalz oder den Vanillezucker kann man ohne weiteres eine gebrauchte, abgewaschene und getrocknete Vanilleschote nehmen.






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Dienstag, 27. November 2018

mürbe Vanillekipferl

Es gibt Plätzchen für den süßen Teller, die MUSS man einfach jedes Jahr wieder backen. So ist es auch mit den Vanille-Kipferln. Die Weihnachtszeit ohne Kipferl geht gar nicht.
Dieses Rezept ist schnell gemacht, den Teig kann man auch sehr gut schon einen Tag vorher zubereiten und dann im Kühlschrank aufheben. Und das Formen der Kipferl geht auch recht flott. Nach dem Backen sollen sie noch in Vanillezucker gewälzt werden, aber ich habe es dieses Jahr anders gemacht. Wenn die Kipferl frisch aus dem Ofen kommen und sie noch leicht warm sind, dann sind sie sehr leicht zerbrechlich. Deswegen habe ich sie dieses Mal auf dem Blech gelassen und dick mit Vanille-Puderzucker bestäubt. Das geht auch und die Kipferl bleiben ganz.




mürbe Vanille - Kipferl, ca. 60 Stück
  • 250 g Dinkelmehl 630er
  • 125 g gemahlene Mandeln
  • 125 g Zucker
  • das ausgeschabte Mark einer Vanilleschote
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 250 g Butter

  • Puderzucker vermischt mit Vanillezucker zum Bestäuben

die trockenen Zutaten gut mischen und rasch die kühle Butter unterkneten. In zwei Rollen formen und in Klarsichtfolie verpackt für mindestens 1 Std. in den Kühlschrank stellen. Oder man bereitet den Teig einen Tag vorher zu und legt ihn in den Kühlschrank. Von der Rolle gleichmäßige Scheiben abschneiden und zu Kipferl formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech mit etwas Abstand legen.

160°C Ober-/Unterhitze vorgeheizt
Backzeit ca. 20 Min. mittlere Schiene

die fertig gebackenen Kipferl noch heiß im Puderzucker-Vanillezucker wenden und auf einem Gitter auskühlen lassen. In einer gut schließenden Blechdose aufheben, falls man nicht sofort alle verputzt . . . 

Tipp: da die Kipferl im warmen Zustand sehr leicht brechen, sie einfach auf dem Blech mit dem Puderzucker-Vanillezucker bestäuben und auf dem Blech auskühlen lassen. 


das Foto kann  +++ Werbung +++  wegen Produktnennung enthalten




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Samstag, 24. November 2018

saftige Zimtsterne

In einem Monat ist schon Heiligabend, Kinder, wie die Zeit vergeht.  So langsam sollte ich auch einmal mit dem Backen anfangen. Dieses Jahr habe ich als erstes Zimtsterne gebacken. Letztes Jahr hat Marcel Seeger, der Konditormeister und Besitzer des Café Seeger in Nettetal-Lobberich, in der WDR-Sendung "hier + heute" Zimtsterne gebacken und dort das Rezept verraten. 
Wir kennen seine Zimtsterne, und ich kann euch sagen, das waren die besten Zimtsterne, die mein Mann und ich je gegessen haben. Phantastisch. So locker, saftig und schön würzig, mit knackiger Glasur, genau SO müssen Zimtsterne schmecken. Hach, ich hätte mich reinlegen können. So könnt ihr euch denken, wie ich mich gefreut habe, als Marcel sie letztes Jahr im TV gebacken hat. Direkt am nächsten Tag hatte ich sämtliche Zutaten besorgt um auch Zimtsterne backen zu können.

Meine Zimtsterne waren optisch zwar nicht ganz soooo schön geworden, wie man auf dem Foto weiter unten sehen kann, aber das ist ja sowas von egal, das wichtige ist ja der Geschmack. Und der war super. Sooo lecker, (fast) genau so gut wie seine . . . Danke, lieber Marcel, für dein tolles Rezept. Zimtsterne werden ab jetzt jedes Jahr gebacken. 

Wer sie nicht selber backen möchte und mal in die Nähe von Nettetal kommt, der sollte das Café Seeger auf jeden Fall besuchen. Deswegen mache ich auch gerne etwas +++WERBUNG +++. Nettetal-Lobberich liegt zwischen der A40 und der A61 und Venlo ist nur ca. 14km entfernt. Wer also auf dem Weg nach Venlo ist kommt fast dran vorbei. Im Café gibt es wunderbare Torten, leckere Pralinen und im Sommer wunderbares Eis (sehr zu empfehlen ist das Spaghetti-Eis . . . ).

Dieses Jahr habe ich nun auch Zimtsterne gebacken. Hatte ich schon in der Einleitung geschrieben. Aber ich habe dabei noch eine so genannte "Zimtstern-Backmatte" aus Silikon ausprobiert. Die Matte hat Vertiefungen in Sternform und einen Deckel mit Sternöffnungen. Der Teig wird in die Vertiefungen gegeben und glatt gestrichen. Dann legt man die Deckelmatte auf. Sie passt genau und verrutscht nicht. Die Öffnungen der Sterne bleiben offen und da hinein streicht man mit einer Palette die Eiweißglasur. Dann nimmt man den Deckel ab. Jeder Stern hat seine Glasur und alles kann nun abgebacken werden.


meine Zimtsterne von diesem Jahr

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Zimtsterne, gebacken in der Zimtstern - Silikonbackmatte
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von Hand ausgestochene und mit Glasur bestrichene Zimtsterne, das Foto ist vom letzten Jahr

Zimtsterne, ca. 50 Stück. Das Rezept ist von Marcel Seeger

für den Teig
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 3 Eiweiße
  • 250 g Puderzucker
  • 2 TL Zimt, gemahlen
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 300 g Mandeln, fein gemahlen
für die Glasur
  • 30 g Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 160 g Puderzucker
  • etwas Zitronensaft
zusätzlich: etwas Wasser und Speiseöl

Zubereitung
Marzipanrohmasse mit dem Eiweiß mit der Hand oder mit einem Handrührgerät mit Knethaken verkneten. Puderzucker, Mandeln, Zimt und Salz gut vermischen und mit der Marzipanmasse zu einem Teig verkneten. Den fertigen Teig in Frischhaltefolie wickeln und über Nacht in den Kühlschrank geben. Einige gemahlene Mandeln auf eine Arbeitsfläche streuen und den Zimtsternteig darauf auf eine Dicke von ca. einem Zentimeter ausrollen.
Die Glasur
Eiweiß, Puderzucker und Zitronensaft mit einem Handrührgerät zu einer cremig-zähflüssigen Eiweißglasur aufschlagen. Die Glasur mit Hilfe einer Kuchenpalette oder eines Tortenhebers auf den ausgerollten Zimtsternteig dünn aufstreichen. *
In ein flaches Gefäß warmes Wasser mit etwas Speiseöl geben. Mit einem Zimtsternausstecher, Zimtsterne aus dem Teig ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Dabei jedes Mal vor dem Ausstechen den Ausstecher ins Wasser tauchen und kurz abschlagen. So kleben die Zimtsterne nicht am Ausstecher und lassen sich besser auf das Backblech legen.

Die ausgestochenen Zimtsterne im vorgeheizten Backofen bei 160° C Ober- und Unterhitze zehn bis zwölf Minuten backen. Sobald sich die Sterne mit den Fingern vom Backpapier hochheben lassen, sind sie fertig. Backt man sie zu lange, wird die Glasur braun und die Sterne werden trocken.
Nach dem Backen die Zimtsterne auskühlen lassen und dann genießen.

Tipp: Zimtsterne nach dem Backen am Besten in einer verschließbaren Dose aufbewahren, so bleiben sie länger frisch und saftig.

* ich habe die Sterne zuerst ausgestochen und dann aufs Backblech gelegt und die Sterne einzeln mit der Glasur bestrichen, weil mein Teig relativ weich war. Meine verwendeten Eier waren sehr groß und demnach war es etwas zu viel Eiweiß . . .

so bin ich bei der Backmatte vorgegangen:
Zuerst habe ich die Form mit Backtrennspray ausgesprüht. Den Teig habe ich hinein gefüllt und glatt gestrichen. Dann die Deckelmatte aufgelegt, darauf wurde die Eiweißglasur aufgetragen und die Deckelmatte abgenommen.
Das Backen mit der Silikonmatte dauert einiges länger. Nach 12 Minuten bei 150°C Heißluft habe ich die Matte aus dem Ofen genommen und die Sterne kurze Zeit später vorsichtig aus der Form genommen. Sie waren an der Unterseite doch noch recht weich. Dann habe ich sie mit dem Gesicht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech gelegt und nochmals einige Minuten bei Oberhitze 160°C nachbacken lassen, bis die Sterne an der Unterseite fest geworden sind. Nach dem Auskühlen kamen sie in eine Blechdose. So bleiben sie schön saftig und frisch.

. . . und hier seht ihr das Befüllen der Silikonform:




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Donnerstag, 22. November 2018

kleine selbstgebastelte Weihnachtsbäumchen als Tischdekoration

Wie gefallen euch diese hübschen Bäumchen? Mir gefallen sie so gut, dass ich dieses Jahr wieder welche gebastelt habe. Meine etwas andere Tischdekoration für die Weihnachtszeit habe ich mir vor 2 Jahren ausgedacht. Überall findet man Tannenbäumchen für die Deko. Egal ob aus Papier, Holz oder Kunststoff, mit und ohne Glitter, üppig oder reduziert, ich glaube es gab noch nie so viele verschiedene Dekobäumchen.

Bei uns im Garten muss jedes Jahr der große Wacholderbusch geschnitten werden und mir kam damals die Idee, daraus kleine Bäumchen zu fertigen. Und wie gefallen sie euch? Ich bin ganz begeistert, wie gut sie gelungen sind. Und als ich in meinem Deko-Fundus noch die beiden Winterfiguren aus Norwegen gefunden habe, da war meine Tischdeko schon fertig.

Dieses Jahr habe ich sie aber mit anderen Koniferen gebastelt. Seidenkiefer und Lebensbaum. Aber nehmen kann man ja was man möchte.

Man benötigt auch nicht sehr viele Materialien für die Bäumchen. Manches hat man vielleicht sogar noch zu Hause und schon kann es losgehen:

2018

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2016

pro Bäumchen benötigt man:
  • einen schmalen, hohen Tontopf (Rosentopf)
  • Steckmasse für Trockenblumen
  • etwas Moos oder  feine grüne Holzwolle/Ostergras
  • Bambus- oder Holzstöckchen
  • Wacholdergrün - Spitzen, Seidenkiefer, Lebensbaum oder ähnliches Grün
  • Blumendraht 
  • Zeitungspapier
  • eventuelle Deko für das fertige Bäumchen
  • Gartenhandschuhe
Das Wacholdergrün mit den Stielen nach oben zusammen fassen und von oben her rundherum mit Draht umwickeln, dass eine Tannenbaumform entsteht. Immer wieder kleine Spitzen dazu binden bis einem die Form gefällt. Das Bäumchen von unten her mit etwas zerknülltem Zeitungspapier ausstopfen. So bleibt die Baumform besser erhalten, wenn die Zweige eintrocknen. Die Größe richtet sich nach dem jeweiligen Geschmack und/oder dem Tontopf. 
Die Steckmasse in den ausgewählten Tontopf stecken, den Stab mittig einstecken und dann das Bäumchen auf den Stab stecken. Das Bäumchen mit der Schere vielleicht noch leicht an der Unterseite in Form schneiden. Dann das Moos um den Stab legen, den Baum nach Wunsch noch dekorieren, vielleicht alles noch etwas gerade rücken und . . . fertig.

Schon hat man den ersten Baum schon fertig, manch einer wird vielleicht einen kleinen Wald basteln. Aber auch "in groß" sieht so ein Baum super aus. Folglich ist das auch eine schöne Deko-Idee für den Balkon, die Terrasse oder man stellt einen vor die Eingangstür. 


das waren die ersten Versuche. Bei dem linken Baum habe ich als Untergrund noch einen Kegel aus Pappe verwendet, den ich mit Alufolie umkleidet und darum dann das Grün gewickelt habe.


Zutaten für einen Dekobaum. Das war der erste Versuch. Noch mit Alufolie umwickelten Pappkegel. . . 

2016

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Dienstag, 20. November 2018

rheinische Schneidebohnen (Tonnenbohnen)

heute habe ich mal bodenständig gekocht. Ich möchte euch ein Rezept aus dem Bereich "Heimatküche" vorstellen. Es handelt sich um das rheinische Rezept von "rheinischen Schneidebohnen". Wir haben zu Hause immer "Tonnenbohnen" dazu gesagt, weil diese Bohnen ähnlich wie Sauerkraut milchsauer vergoren werden. Sie werden auch Salzbohnen, Saure Bohnen oder Salz-Schneidebohnen genannt. Im Rheinland bekommt man sie schon fertig im Kühlregal der Lebensmittelläden von diversen Firmen. 

Traditionell kocht man daraus einen Eintopf, der aus den Bohnen, Kartoffeln, Zwiebeln, Speck und Mettwurst (oder Kasseler) gekocht wird. Das geht so schnell, dass man schon fast von Fast-Food sprechen könnte. . . innerhalb von 40 Min. kann man locker am Tisch sitzen und sich das Essen schmecken lassen.





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Zwiebeln, geräucherte Mettwürstchen und etwas durchwachsener Speck werden hier etwas angebraten




und so koche ich die "Tonnenbohnen":

für 3 - 4 Portionen:
  • 500 g rheinische Schneidebohnen
  • 4-5 dicke mehlige Kartoffeln, gewürfelt
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • etwas gewürfelter, durchwachsener Speck
  • etwas neutrales Öl (Sonnenblume oder Raps)
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • Maggi
  • geräucherte Mettwürstchen 

Zubereitung:

die Bohnen werden in einem Sieb unter fließendem Wasser gut gespült, damit das Salz abgewaschen wird. Solange spülen, bis das Wasser nicht mehr milchig ist. Jetzt gibt man sie in einen ausreichend großen Topf. Die geschälten und gewürfelten Kartoffeln kommen auf die Bohnen. In einer kleinen Pfanne das Öl erhitzen und die Zwiebeln golden anbraten. Die Speckwürfelchen dazu geben und ebenfalls anbraten. Gibt man nicht die gesamte Mettwurst in den Topf, dann kann man noch die Mettwurst grob würfeln und auch kurz anbraten. Die angebratenen Zwiebel-Speck-Wurst-Würfel gibt man zu den Bohnen und Kartoffeln. Werden ganze Mettwürstchen verwendet, diese einige Male anpieksen und oben auf legen. Zuletzt wird ca. 300 ml frisches Wasser auf das Ganze gegeben, leicht gepfeffert und der Topf mit einem Deckel verschlossen. Salz oder Brühe wird nicht zugegeben, da die Bohnen schon genug Salz abgeben werden. 

Den Eintopf nach dem Aufkochen auf kleine Flamme schalten und ca. 30 Min. kochen. Wenn die Kartoffeln schön weich sind, mit einem groben Kartoffelstampfer alles kurz durchstampfen. (die ganzen Mettwürstchen vorher herausnehmen) Der Eintopf sollte nicht zu "trocken" sein, evtl. mit etwas Wasser verdünnen. Jetzt wird abgeschmeckt. Evtl. noch mit etwas Pfeffer und, wie meine Mutter es immer gemacht hat (und ich auch immer mache. . . ), mit einem ordentlichen Spritzer Maggi abschmecken. Lecker. Auch wenn einige jetzt laut schreien - Maggi, wie kann man nur. Aber das ist auch eine Kindheitserinnerung für mich. Und Maggi rundet hier wirklich das Essen schön ab. Aber das Abschmecken mit Maggi ist natürlich kein Muss. 

Nun ist das Essen fertig, man kann es sich schmecken lassen. Da wünsche ich einen guten Appetit.

Tipp: aufgewärmt schmeckt es eigentlich noch besser. . .