Freitag, 31. Juli 2026

Rostbrätel - eine Spezialität aus Thüringen

Der Name meines Blogs war mal wieder Programm, ich habe etwas Neues ausprobiert und mich an Thüringer Rostbrätel gewagt. Vor ewigen Zeiten hatten wir in Erfurt mal sehr leckere Rostbrätel im Brötchen gegessen. Diese Spezialität wird über Holzkohle saftig gegrillt und mit Röstzwiebeln in einem Brötchen serviert und gegessen. Sehr lecker. 

Schon lange wollte ich solche Brätel einmal selber einlegen und als sich letztens Freunde zu Besuch angesagt hatten, musste ich nicht lange überlegen, was es zu essen gibt.

Nun brauchte ich nur noch ein Rezept. Beim Surfen durch das Internet stieß ich dann auf diverse Rezepte, die alle ungefähr gleich waren. Eines habe ich dann als Anregung genommen und meine Nackensteaks eingelegt.

Das Ergebnis war sehr lecker. Wir haben sie aber nicht im Brötchen serviert, sonden mit einem "schlotzigen" Kartoffelsalat nach österreichischem Rezept.

Am besten schmecken die Rostbrätel, wenn sie über Holzkohle gegrillt werden. Da wir aber keinen haben, musste unser neuer Elektrogrill herhalten. Das Ergebnis war (für uns) sehr überzeugend und allen hat es sehr gut geschmeckt. 

Rostbrätel mit Schmorzwiebeln und Kartoffelsalat.

* dieser Beitrag kann +++ WERBUNG ohne Auftrag +++ (Namensnennung und/oder Verlinkung)

Rostbrätel 6 Stück    (nach einem Rezept von Malteskitchen ) *
  • 6 Nackensteaks vom Schwein
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • mittelscharfer Senf
  • ca. 1 Teelöffel getrockneter Majoran (Menge nach Geschmack)
  • einige dicke Zwiebeln
  • ca. 2 Flaschen Bier, Pils, (ohne Alkohol)
  • 3 kleine Lorbeerblätter

Eine ausreichend große Edelstahlschüssel bereit stellen. Die Zwiebeln werden in feine Ringe geschnitten und das Fleisch beidseitig gesalzen, gepfeffert und beidseitig dünn mit dem Senf bestrichen. Dann etwas Majoran beidseitig auf dem Fleisch verteilen.

Als erstes einige Zwiebelringe in die Schüssel legen, dann eine Schicht Fleisch, dann wieder Zwiebeln usw. bis alles aufgebraucht ist. Die letzte Schicht sollte aus Zwiebeln bestehen. Die Lorbeerblätter zwischen die Zwiebeln stecken.

Das Ganze jetzt mit Bier auffüllen, bis alles von der Flüssigkeit bedeckt ist. 

Die Schüssel mit Folie oder Deckel verschließen und für ca. 24 Stunden in den Kühlschrank stellen und alles gut marinieren lassen.

Wenn gegrillt werden soll, eine Stunde vorher die Schüssel aus dem Kühlschrank nehmen, das Fleisch herausnehmen und mit Küchenkrepp abtupfen. 
Die Zwiebeln in ein Sieb gießen, die Flüssigkeit wird nicht mehr benötigt und die Zwiebeln gut abtropfen lassen.

Circa 20 Minuten, bevor das Fleisch auf dem heißen Grill gegrillt werden soll, die Zwiebeln in einer beschichteten, heißen Pfanne in etwas Öl rundherum golden anschwitzen und braten lassen. Nach Wunsch mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn die Zwiebeln gebräunt sind, die Pfanne beiseite stellen und die Zwiebeln somit warm halten.

Die Steaks werden dann auf dem Grill beidseitig gegrillt, bis sie außen schön gebräunt und innen gerade durch sind. So bleibt das Steak schön saftig. Das dauert ca. 5 Minuten pro Seite, je nachdem wie dick die Steaks sind. Erfahrene Grillmeister wissen mit Sicherheit wie man diese Brätel am besten grillt.

Am besten schmecken die Rostbrätel, wenn sie über Holzkohle gegrillt werden. Da wir aber keinen haben, musste unser neuer Elektrogrill herhalten. Der hat letztens unseren Gasgrill ersetzt, der nach 16 Jahren in die ewigen Jagdgründe ging.

Das Ergebnis war sehr überzeugend und allen hat es sehr gut geschmeckt. 



Vom eingelegten Nackensteak zum fertig gegrillten Rostbrätel.

 






Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen