Freitag, 27. Februar 2026

Apfel - Walnuss - Gugelhupf

Schon wieder habe ich einen Kuchen gebacken. Ab und an steht einem der Sinn danach. Im Moment backe ich nicht so viel wie sonst schon mal, aber das Kuchenbacken geht natürlich auch dieses Jahr weiter. Vielleicht nicht so oft wie sonst schon mal, aber Kuchen muss doch sein. Prima finde ich, wenn man dann einen Kuchen gebacken hat, den man ohne Probleme einige Tage aufheben kann ohne ihn gleich einzufrieren. Das Einfrieren geht natürlich auch, aber dieser leckere Gugelhupf hält sich ohne Probleme ca. 3 - 5 Tage frisch. Dafür aber bitte kühl und abgedeckt aufbewahren. 

Mein heutiges Rezept ist richtig lecker. Der Gugelhupf mit Äpfeln und Walnüssen schmeckt richtig gut, er ist wunderbar saftig und dadurch auch sehr gut einige Tage haltbar. 



Apfel - Walnuss - Gugelhupf

  • 300 g Dinkelmehl 630er
  • 1 Päckchen Backpulver

  • 200 g weiche Butter
  • 140 g Zucker
  • 10 g Vanillezucker 
  • 1 Prise Vanillesalz 

  • 4 Eier, Gr. L

  • 1 gehäufter Teelöffel Zimt
  • 100 g grob gehackte Walnüsse
  • 500 g grob geraspelte Äpfel

  • Puderzucker

Als erstes wird die Gugelhupfform gründlich gefettet und mit feinem Paniermehl dünn ausgestreut, damit später beim Stürzen der Form nichts hängen bleibt.

Das Mehl mit dem Backpulver gut mischen. Den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Die Butter wird mit dem Zucker und dem Salz schaumig gerührt. Dann nach und nach die Eier untermixen. Die Walnüsse und den Zimt unterrühren und dann die geraspelten Äpfel untermischen.
Zuletzt das Mehl untermischen und kurz verrühren.

Den Kuchenteig in die vorbereitete Gugelhupfform füllen, glattstreichen und in den vorgeheizten Ofen stellen, 2. Schiene von unten.

Die Backzeit beträgt ca. 70 Minuten. Zum Ende der Garzeit mit einem Holzstäbchen eine Probe nehmen. Sollte noch etwas Teig hängen bleiben, dann den Kuchen noch weitere 10 Minuten bei ausgeschaltetem Ofen backen lassen.

Die Form aus dem Ofen nehmen und auf ein Kuchengitter stellen. Nun muss man 30 Minuten warten, bis die Form gestürzt werden kann. So kann sich der Kuchen "setzen" und bleibt nicht in der Form hängen.

Den Kuchen auf dem Gitter auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Der saftige Kuchen hält sich sehr gut einige Tage frisch.



Die Gugelhupfform heißt "Bavaria" und ist von NordicWare. 

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Hier im Anschnitt sieht man sehr gut, dass der Kuchen sehr saftig ist.

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Freitag, 20. Februar 2026

Rigatoni mit pikanter Tomaten - Thunfisch - Sauce

Ab und an gibt es bei uns Pasta. Pasta ist so wandlungsfähig und lecker und die Saucen, mit denen man sie servieren kann, sind auch so vielseitig und alle rundherum lecker.

Ich kaufe am liebsten Pasta al bronzo, das sind Nudeln, die durch eine Bronzematritze gedrückt werden und dadurch eine rauhe Oberfläche erhalten. An solcher Pasta haftet die Sauce besser, sie sehen im getrockneten Zustand auch sehr rau aus. Gekocht werden sie wie alle anderen Nudeln auch, wichtig ist (wie ich finde), dass sie noch gerade al dente und bissfest sind.

Nudeln, die durch eine Bronzematritze gedrückt werden, bekommt man mittlerweile von sehr vielen Firmen. Das Wort "al bronzo" oder Bronzematritze steht auch auf der Packung. Wir mögen sehr gerne Pasta der Firmen Molisana oder Rummo, aber auch die Diskounter und Lebensmittelmärkte haben eine große Auswahl an diversen Firmen, die auch Pasta al bronzo vertreiben, da findet jeder seine Lieblingssorte. 

Wie man sieht gibt es reichlich Auswahl. Oft bekommt man solche Pasta auch im Angebot, dann kann man auch gleich mehrere Packungen seiner liebsten Marke und Sorte kaufen.

In meinem Vorrat sind außer Nudeln auch immer Thunfisch, passierte Tomaten, Oliven, Kapern und was man sonst oft für Pastagerichte braucht. So kann man je nach Lust und Laune schnell ein leckeres Pastagericht kochen.



pikante Tomaten - Thunfisch - Sauce mit Rigatoni 2 große Portionen

  • etwas Olivenöl
  • eine mittlere Zwiebel
  • 2 große Knoblauchzehen
  • 4 kleinere Tomaten
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • 1 kleines Päckchen passierte Tomaten

  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • ca. 1 Teelöffel Oregano
  • ca. 1 Teelöffel getrocknete, italienische Kräuter
  • ca. 1/2 Teelöffel Paprikapulver
  • evtl. etwas Chilipulver

  • 1 Dose Thunfisch in Öl, abgegossen
  • ca. 1 Esslöffel gehackte Kapern
  • einige Oliven (grün und/oder schwarz)
  •  
  • etwas Pecorino Romano oder Parmesan, fein gerieben
  •  
  • 200 g Rigatoni al bronzo

Die Zwiebel sowie den Knoblauch fein würfeln. Das Olivenöl erhitzen und die Zwiebel leicht golden anschwitzen, dann den Knoblauch dazu geben und ebenso einige Zeit anschwitzen. Dann das Tomatenmark dazu geben und auch mit anschwitzen.

Wärenddessen die Tomaten fein würfeln, die Kapern hacken und die Oliven in feine Scheibchen oder Stücke schneiden.

Die Tomaten dann zu der Zwiebelmischung geben, etwas dünsten und die passierten Tomaten dazu geben. Die Sauce nun würzen und einige Zeit abgedeckt leise köcheln lassen. 

In der Zwischenzeit die Pasta in Salzwasser nach Packungsanweise al dente kochen. 

Dann den Thunfisch, die Kapern und die Oliven zur Sauce geben, alles aufkochen lassen und zuletzt die Sauce noch einmal abschmecken.
 
Die Pasta mit der Sauce vermischen und zuletzt mit geriebenem Pecorino oder Parmesan servieren.

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Für sämtliche Saucen benutze ich immer einen kleinen, höheren Topf, weil da die Sauce nicht so schnell heraus spritzt, wenn sie köchelt oder blubbernd kocht. Denn gerade bei Tomatensaucen finde ich die höheren Töpfe gut, denn solche Flecken mag ich gar nicht . . . Aber selbst bei einer kleineren Menge Sauce nehme ich keinen flachen, kleinen Topf oder Kasserolle. Eben wegen eventueller Spritzer.

Dieser Tage habe ich eine schöne Überraschung bekommen. Diese Kasserolle von GreenKitchen* bekam ich geschenkt. Ich habe mich richtig gefreut. 
Der Topf macht einen sehr soliden Eindruck und hat auf jeden Fall Profiqualität. Auf der Verpackung steht sogar, dass der Topf "enkelfähig" ist. Der Slogan gefällt mir, denn der Topf macht qualitativ wirklich einen sehr guten Eindruck.  So wird er lange halten und wer weiß, vielleicht kann man ihn später wirklich noch vererben. Auf allen Herdarten kann man ihn übrigens benutzen und in die Spülmaschine darf er auch.
Der Stieltopf ist recht schwer, der Griff liegt dabei aber gut in der Hand und der gesamte Topf wiegt mit Deckel etwas über 1600 g und ist aus "3 ply Sandwichmaterial" (Edelstahl, Alu, Edelstahl) gefertigt. Nirgendwo gibt es Rillen oder Nieten, alles ist ganz glatt und wertig verarbeitet. Der schwere Glasdeckel hat einen abnehmbaren, patentierten Holzgriff. So wird der Griff nicht heiß und die Holzverschalung kann bei Bedarf und zum Reinigen abgenommen werden. Innen ist eine Literskala angebracht. Das gefällt mir auch. Wie ihr schon beim Lesen unschwer gemerkt habt, ich bin richtig begeistert.

Jetzt habe ich euch aber genug von dem Topf erzählt. Aber wenn ich mich über etwas freue oder mich etwas überzeugt, dann bin ich manchmal nicht zu bremsen . . . Ich freue mich schon auf das nächste Gericht, was ich darin kochen werde.

* dieser Beitrag enthält +++WERBUNG+++ (Namensnennung und/oder Verlinkung)



Der Griff ist rundherum geschlossen und liegt gut in der Hand.








Frische Pasta - gesehen in einem Schaufenster in Rom.



. . .  für das Geschenk. Ich habe mich sehr gefreut.

💝💝💝

Freitag, 13. Februar 2026

Apfelkuchen mit Schmandguss

Apfelkuchen geht immer und es gibt bestimmt hunderte von verschiedenen Rezepten. Auf meinem Blog findet ihr auch jede Menge Apfelkuchenrezepte unter der Rubrik "Rezepte A - Z". 

Ich habe jetzt mal in meinem alten, handschriftlichen Rezeptbuch nach einem weiteren Rezept gesucht und mich für einen Apfelkuchen mit Schmandguss entschieden. Das Rezept habe ich schon ewig in meinem Rezeptbuch, aber ich habe den Kuchen schon X Jahre nicht mehr gebacken. Wie das manchmal so ist. Es gibt ja auch so wenig Rezepte . . .

Dieser Kuchen hier ist schnell gebacken. Der Mürbeteig muss nach der Herstellung zwar einige Zeit im Kühlschrank durchkühlen. Aber in der Zwischenzeit kann man die Äpfel schälen und raspeln und der Guss ist auch ruckzuck verrührt. Gebacken wird er bei Ober-/ Unterhitze im vorgeheizten Ofen. Und nach rund 40 Minuten ist er auch schon fertig gebacken.



Apfelkuchen mit Schmandguss  28 cm 

Mürbeteigboden:

  • 300 g Dinkelmehl 630er
  • ½ Teel. Backpulver
  • 130 g feiner Zucker
  • 10 g Vanillezucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 190 g kalte Butter
  • 1 Ei Gr. L

Die trockene Zutaten vermengen, Ei und Butter hinzufügen und alles zu einem glatten Teig kneten. Den Teig circa eine Stunde kalt stellen. Er soll gut durchkühlen.
Eine Backform bzw. einen Tortenring (28cm) in Backpapier einschlagen und auf das Backblech stellen.

Wer keinen 28er Tortenring hat, der nimmt eine 26er Springform. Dann werden der Boden sowie die Füllung dicker. Eventuell muss der Kuchen etwas länger backen.

Apfelfüllung:

  • 1 kg grob geraspelte Äpfel (z.B. Elstar oder Boskop)
  • 1 Esslöffel Zitronenzucker
  • 1 Esslöffel Zitronensaft

Die geraspelten Äpfel mit Zucker und Saft vermischen.

Schmand - Sahne - Guss:

  • 200 g Schmand 
  • 200 g süße Sahne
  • 1 Ei Gr. L
  • 20 g Vanille-Puddingpulver
  • 1 Prise Salz
  • Zucker nach Belieben (ca. 1 Esslöffel)

Alle Zutaten zu einem glatten Guss verrühren.

Den Backofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. 

Den Mürbeteig zwischen Klarsichtfolie oder Backpapier zu einem Boden ausrollen und in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Springform geben, (28cm Durchmesser), dabei den Rand frei lassen. Die geraspelten Äpfel darauf verteilen und glattstreichen, den glattgerührten Guss gleichmäßig darauf verteilen.

Den Kuchen auf die 2. Stufe von unten in den den vorgeheizten Ofen schieben und in ca. 40 Minuten golden backen. 

Zum Ende der Backzeit eine Stäbchenprobe nehmen, ob der Kuchen gar ist. Sollte noch etwas Teig am Stäbchen kleben, dann den Kuchen noch einige Minuten weiter im heißen Ofen lassen.













 

Dienstag, 10. Februar 2026

turboschnelle, kleine Schweineöhrchen

Wenn man zum Kaffee etwas Süßes haben möchte, dann bieten sich diese kleinen, turboschnellen Schweineöhrchen sehr gut an. Sie sind schnell gebacken, die Menge, die man daraus bekommt, ist auch nicht so klein und man kann sie in einer gut schließenden Dose ohne Weiteres noch einige Tage aufheben.

Da ich fast immer eine Rolle Blätterteig im Kühlschrank habe, steht dem schnellen Gebäck nichts im Wege. Und schon kann es losgehen.




🐷 Schweineöhrchen 🐷

  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
  • etwas Milch zum Bestreichen (oder etwas Wasser)
  • Zimt
  • Zucker bzw. Brauner Zucker

den Blätterteig etwa 10 Minuten vor Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen. Den Backofen auf 190°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Den Teig entrollen und mit etwas Milch bestreichen oder mit etwas Wasser besprühen. Die komplette Teigplatte nun mit Zimt und Zucker nach Geschmack mehr oder weniger dick bestreuen. Durch den leichten Milch- bzw. Wasserfilm haftet der Zucker besser. 

Von beiden Längsseiten her den Teig jetzt aufrollen. Dafür jede Längsseite bis zur Mitte rollen bzw. falten, bis sich die Teigrollen treffen. Die Teigrolle mit etwas Milch bestreichen und nochmals mit etwas Zucker bestreuen oder darin wälzen.

Dann die Teigrolle in ca. 1cm dünne Scheiben schneiden und diese mit der Schnittfläche nach oben mit etwas Abstand zueinander auf das Backblech legen. Die Scheiben eventuell noch etwas flachdrücken bzw. ausrichten.

Das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben und die Öhrchen nach Sicht leicht golden backen. Das dauert ca. 15 Minuten.

Die Öhrchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Frisch gebacken schmecken sie am besten. Aber man kann sie auch abgekühlt einige Tage in einer gut schließenden Dose aufbewahren.




🐷🐷🐷


















Freitag, 6. Februar 2026

leckere Quarkbrötchen - flott gebacken

Brötchen essen wir recht selten, aber ab und an mögen wir sie doch sehr gerne. So freue ich mich immer, wenn ich mal ein Rezept habe, was einfach und unkompliziert ist und sie natürlich auch sehr gut schmecken. Denn das ist ja das wichtigste.

Für folgendes Brötchenrezept benötigt man keine Hefe. Der Teig wird schnell und einfach (mit einer Gabel) vermischt, kurz geknetet und dann in 6 Teile geteilt. Diese kann man dann noch formen wie man möchte und nach rund 20 Minuten hat man schon leckere, knusprige Brötchen auf dem Tisch. Ich finde sie genial und wenn man sie isst, kommt man nicht so ohne weiteres darauf, dass sie mit Quark und Backpulver gebacken sind und nicht mit Hefe. Probiert es aus, es lohnt sich. Die Menge hier reicht für sechs Brötchen und wer noch einen Airfryer sein eigen nennt, der ist fein raus. In diesem Gerät gelingen sie schnell und einfach.

Nun aber zum schnellen Rezept:


Frisch gebacken und gerade ausgekühlt. Mit Butter hat mir das Brötchen sehr sehr gut geschmeckt.


leckere Quarkbrötchen  6 Stück

  • 250 g Dinkelmehl 630er
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 knapper Teelöffel feines Salz
  • 250 g Magerquark
  • 1 Ei, Gr. L
  •  
  • Sesam und/oder Mohn zum Bestreuen
Mehl, Backpulver und Salz mit einer Gabel vermischen. Das Ei und den Quark dazu geben und alles zu einem Teig verkneten. Wer das nicht mit der Gabel mischen möchte, der kann natürlich auch den Handmixer mit Knethaken oder die Küchenmaschine mit Flachrührer nehmen. Das bietet sich natürlich an, wenn man die Teigmenge gleich verdoppelt. 

Den Teig anschließend in sechs gleiche Teile teilen un daraus Brötchen formen. Ich hatte den Teig länglich geformt und dieses dann in sechs gleich dicke Scheiben geschnitten.

Mohn oder Sesam auf einen kleinen Teller geben und die Oberfläche des Brötchens darin wälzen. und das Brötchen auf ein Backpapier legen.

Die Brötchen samt Backpapier in die Schublade des Airfryers legen und diese dann bei 160°C Airfry in ca. 17 Minuten golden backen. Evenuell kurz vor Ende der Backzeit die Brötchen wenden, damit das Brötchen rundherum schön golden wird. Man kann auch mit einem Schaschlikspieß prüfen, ob das Brötchen gar ist oder noch Teig am Stäbchen hängen bleibt.

Mein Tipp: Wer keinen Airfryer besitzt, der backt die Brötchen bei 175°C Umluft im vorgeheizten Backofen in ca. 15 - 18 Minuten golden braun. Das sollte auch klappen.


Oben: die ungebackenen Brötchen liegen schon im Korb des Airfryers
Unten: die frisch gebackenen fertigen Brötchen



Wer noch mehr Brötchen backen möchte, der findet hier noch eine große Auswahl an verschiedenen Brötchen:







Dienstag, 3. Februar 2026

Blutorangen - Kompott

Im Winter (von Dezember bis März) gibt es immer leckere Blutorangen. Jede Frucht ist innen farblich anders und sorgt für eine Überraschung. Manche Früchte sind ganz dunkelrot, andere eher hell. Aber lecker sind sie alle.

Aus diesen Blutorangen habe ich jetzt Kompott gekocht. Das ist so lecker geworden und wird sehr gut zum Mallorquinischen Mandelkuchen passen. 

Wer lieber eine Marmelade kochen möchte, dem empfehle ich meine Blutorangen - Marmelade. Die ist auch mega lecker und schön fruchtig.

Aber nun zum Kompott. Das ist schnell gekocht. Wer es nicht direkt essen und für später aufbewahren möchte, der füllt das kochendheiße Kompott bis zum Rand in ein kochendheiß ausgespültes und sterilisiertes Schraubglas/Einmachglas und verschließt dieses direkt mit dem ebenso sterilisierten Schraubdeckel. Wenn der Inhalt abkühlt, knackt der Deckel. Das ist das Zeichen dafür, dass das Glas ein Vacuum gebildet hat. Das Glas ist kühl und dunkel so einige Zeit haltbar.



 mein Blutorangen - Kompott

  • knapp 2  Esslöffel Zucker
  • 1 Stich Butter
  • Saft einer halben Zitrone
  • der Saft der geschnittenen Blutorangen

  • ca. 5  Blutorangen, geschält, gewürfelt (den austretenden Saft auffangen)
  • etwas Orangenschale
  • etwas Zitronenschale

  • 3 Teelöffel Stärkemehl/Mondamin
  • etwas selbstgemachter Amaretto oder Orangenlikör (alternativ Wasser oder O-Saft)

  • Prise Kardamom
  • etwas Zimt

Die Blutorangen schälen, die weiße Haut entfernen und die Orangen in grobe Stücke schneiden. Den austretenden Saft auffangen und zum Zitronensaft geben.

Den Zucker schmelzen und ganz leicht bräunen. Dann die Butter dazu geben. Alles gut rühren und dann den Saft dazugeben. Achtung, das könnte spritzen. Sofort weiterrühren und die gewürfelten Orangen und Zesten dazugeben. Kurz dünsten und gut rühren. Eventueller, fester Zucker löst sich nach und nach auf. Wenn alles gut aufgekocht hat, die Orangenstücke schon etwas weich sind und der Zucker geschmolzen ist, dann kann man das Kompott andicken.

Die Stärke in etwas Schnaps (alternativ Wasser oder Saft) auflösen und ins Kompott geben. Rührend kurz aufkochen lassen bis alles gebunden ist. Vom Herd nehmen und mit dem Kardamom und Zimt abschmecken. In eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen. 

mein Tipp: Oder man füllt das kochendheiße Kompott sofort in sterilisierte Gläser und verschließt diese sofort. So hat man für später Orangenkompott. Da nicht so viel Zucker im Kompott enthalten ist, würde ich die Gläser kühl aufbewahren und innerhalb der nächsten Zeit verbrauchen. Übrigens, das Kompott schmeckt auch gut im Joghurt.

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Blutorangen in vielen Farben.


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