Mittwoch, 13. Oktober 2021

Südtiroler Wein in Tramin und Kurtatsch

Vor ein paar Tagen hab ich euch mit aufs Vigiljoch* in Südtirol genommen. Diese schöne, erlebnis- und aussichtsreiche Wanderung bei wunderbarem Spätsommerwetter haben wir sehr genossen und ich denke immer noch sehr gerne an den wunderbaren Tag zurück.

Heute nehme ich euch mit nach Tramin und Kurtatsch. Zusammen mit unseren Freunden Irmi und Hans-Peter hatten wir einen Ausflug in die Weinregion in der Nähe des Kalterer Sees gemacht.

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Unsere erste Station war der Plattenhof * in Tramin. Die Aussicht auf den Kalterer See, das Etschtal und die Weinberge ringsherum kann man von dort wunderbar genießen. Aber man kann dort auch sehr gut speisen. Im Restaurant&Pizzeria des Plattenhofes haben wir es uns gut gehen lassen und auf der Terrasse sehr gut gegessen. Vor allem die vielen Südtiroler Gerichte hatten es uns angetan. Jeder fand sein Lieblingsgericht und die Zeit verging wie im Flug.

Vom Plattenhof fuhren wir nach Kurtatsch zur Kellerei Kurtatsch mit seiner Vinothek *. Das neue, außergewöhnliche Gebäude der Vinothek ist sehr sehenswert. Die Aussicht von dort ist spektakulär und die Weine, die man dort kaufen und verkosten kann, wunderbar. Natürlich haben wir auch ein paar Fläschchen Wein mit nach Hause genommen. Den Rotwein "Curtis" * kannten wir schon, er gehört mit zu Hans-Peters Lieblingsweinen. Die Mischung aus Merlot, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon verleiht dem Wein pfeffrige Würze, Fülle, weiche Gerbstoffe und Aromen der schwarzen Johannisbeere. Ein sehr schöner Rotwein genau nach unserem Geschmack.

Den Weißwein "Hofstatt" *, ein Weißburgunder oder Pinot Bianco, hatten wir in der Vinothek probiert und waren sofort von den herrlichen Aromen von Apfel und Birne, reifen Limetten, Zitronenmelisse und Kräutern begeistert. Auch die Farbe, die er im Holzfass abbekam, gefiel mir besonders.

Mit guter Laune fuhren wir dann nach Tramin weiter. Irmi meinte, die Kellerei-Cantina Tramin * sollten wir auch unbedingt anschauen. Auch dieses Gebäude ist sehr sehenswert. Es stilisiert außen die Weinreben. Auch von dort hat man sehr schöne Aussichten auf das Etschtal und die Weinberge. Und guten Wein gibt es selbstverständlich auch. Alle Sorten kann man probieren und seinen Favoriten mit nach Hause nehmen.

Irgendwann ging auch dieser schöne Tag zu Ende. Wir hatten viel gesehen, sehr gut gegessen, wunderbaren Wein probiert und schöne Gespräche geführt. Danke, liebe Irmi und lieber Hans-Peter für diesen schönen, gemeinsamen Tag mit euch. Wir denken gerne daran zurück und werden so einen schönen Tag mit euch mit Sicherheit wiederholen.


am Plattenhof in Tramin wachsen nicht nur Trauben, sondern auch Oliven



Kein Urlaub in Südtirol ohne Knödel. So war mein Mittagessen im Plattenhof ein leckeres "Knödeltris". Das sind Spinat-, Speck und Kasknödel, die zusammen mit Brauner Butter, Parmesan und einem Krautsalat serviert wurden. Ich konnte gar nicht sagen, welcher Knödel mir am besten geschmeckt hat. Alle waren sehr lecker.





die sehr moderne Kellerei - Cantina Kurtatsch

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innen in der Cantina

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der Ausblick ins Tal von der Veranda der Cantina Kurtatsch

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einer musste fahren, von daher haben nur drei den wunderbaren Wein probiert, der vierte durfte aber nippen . . .  verkostet haben wir den Weißwein "Hofstatt" *

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auch die Kellerei - Cantina Tramin besticht mit einer ausgefallenen und sehr modernen Fassade

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Aussicht auf das Etschtal von der Traminer Kellerei

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die Trauben der Sorte "Gewürztraminer" 



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der Kalterer See

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Samstag, 9. Oktober 2021

meine Spinatknödel mit Brauner Butter und Parmesanspänen

Südtirol und Spinatknödel gehören zusammen wie Köln und der Dom. Jedenfalls für uns. So war es auch kein Wunder, dass ich dieses Jahr in unserem Südtirolurlaub auch wieder Knödel gegessen habe. Es war ein "Knödeltris mit Brauner Butter und Parmesan". Das sind Spinatknödel, Speckknödel und Kasknödel. Dazu wurde Krautsalat serviert, was sehr gut dazu passte. Ein herrliches Gericht und ich konnte gar nicht sagen, welche Knödel mir besser geschmeckt haben. Alle drei waren auf ihre Art sehr lecker.

Habt ihr schon mal Spinatknödel mit Brauner Butter und gehobeltem Parmesan gegessen? Die besten haben wir seinerzeit Anfang der 1980er Jahre in Völser Aicha, einem kleinen Weiler in der Nähe von Tiers am Rosengarten, in den Dolomiten gegessen. Auf Empfehlung sind wir damals von Tiers aus zu dem alten Gasthof gewandert und waren von diesen Spinatknödeln ganz begeistert.

Wenn ihr solche Knödel noch nicht kennt, dann solltet ihr das unbedingt mal nachholen. Zur Zubereitung eignen sich besonders gut "alte" Brötchen, die keiner mehr essen mag. Zusammen mit Spinat ergeben das wunderbare Spinatknödel. Dazu mit brauner Butter und frisch gehobeltem Parmesan serviert sind sie ein Gedicht und mit einem kleinen Salat dazu eine vollwertige Mahlzeit.

Dass aus Brötchen und Spinat so leckere Knödel werden können, das ist schon klasse. Mein Mann meint immer, sie schmecken nach Urlaub und sie können in Südtirol nicht viel besser schmecken. Hier fehlt nur eben die Aussicht auf die Berge und die würzige Bergluft. Über das Kompliment freue ich mich immer sehr . . . Nun aber zu meinem Rezept, wie ich die Spinatknödel zubereite.

Übrigens, unten im Beitrag findet ihr noch einige Links über ein paar Blogbeiträge, die ich vor einiger Zeit über Südtirol geschrieben habe. Falls ihr mögt, schaut mal hinein. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.


selbstgemachte Spinatknödel mit Brauner Butter und Parmesanhobel


dieses Gericht habe ich in Tramin/Südtirol im Restaurant Plattenhof * gegessen:
Knödeltris (Spinat-, Speck- und Kasknödel) mit Brauner Butter, Parmesan und Krautsalat

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Nun aber zum Rezept. Ich habe 12 kleinere Knödel gemacht, die für 3 - 4 Personen als kleines Hauptgericht reichen, wenn man dazu noch einen Salat reicht. Wir hatten Rucola und Cherrytomaten mit einer Senf-Essig-Öl-Vinaigrette dazu. Oder sie sind auch eine schöne Vorspeise für mindestens 4 Personen.

meine Spinatknödel  12 Stück
  • 150 g altbackene Brötchen vom Vortag
  • ca. 100 ml lauwarme Vollmilch

  • 1 mittlere Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt oder gerieben
  • 2 Esslöffel Butter

  • 500 g aufgetauter, fein gehackter Blattspinat

  • 1 Ei Gr. L
  • Salz, Pfeffer, 
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • 2 Esslöffel Mehl
  • ca. 3 Essl. Paniermehl/Semmelbrösel
  •  
  • heiße, braune Butter
  • Parmesan, frisch gehobelt

die Brötchen klein würfeln und mit der lauwarmen Milch übergießen. Vorsichtig mit den Händen alles vermischen bis jedes Stück Brot von der Milch benetzt wird. Die Zwiebel fein würfeln und mit Butter und Knoblauch in einer kleinen Pfanne hell golden dünsten. Den Spinat ausdrücken.

Das Ei und das Mehl zu den eingeweichten Brötchen geben, mischen und den Spinat und die Zwiebelmischung untermischen. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Etwas Paniermehl dazu geben und mit den Händen alles gut vermischen bis die Masse gut bindet. Abschmecken und ca. 15 Min, ruhen lassen. 

Einen Probeknödel in Tischtennisballgröße formen und im kochenden Salzwasser ca. 10 Min. ziehen lassen. Sollte sich der Knödel im Wasser auflösen, dann noch etwas Paniermehl unter die Masse geben.

Aus dem restlichen Teig mit feuchten Händen 12 Klöße rollen und im leicht siedenden Salzwasser ca. 10 Min. gar ziehen lassen bis sie an der Oberfläche schwimmen. Mit einem Schöpflöffel herausheben und warm stellen.

Zum Servieren die Klöße auf einen tiefen Teller geben, mit heißer, brauner Butter beträufeln und mit Parmesanhobeln bestreut servieren. Dazu passt sehr gut ein leckerer Salat, wie z.B. Rucola mit Cherrytomaten und einer leckeren Vinaigrette. Oder auch ein Krautsalat. Und wenn man dann noch einen schönen Südtiroler Wein dazu trinkt, dann ist man schon fast jenseits der Alpen . . . 

Guten Appetit.

PS.: ich bin schon gespannt, was die Südtiroler unter euch zu meinem Rezept sagen werden . . . 😉




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Trauben der Sorte "Gewürztraminer"





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falls ihr noch mehr über Südtirol wissen wollt, dann schaut doch hier in meine Berichte, die ich vor einiger Zeit geschrieben habe:

Türen, Tore und ein Fenster in Meran





📷📷📷




Donnerstag, 7. Oktober 2021

Gemüsetortilla aus dem Ofen

Heute gab es mal ein vegetarisches Gericht. Es muss ja auch nicht jeden Tag Fleisch geben, wir halten uns da eher zurück. Wir hatten mal Appetit auf eine Gemüsetortilla. Dieses Mal habe ich sie nicht in der Pfanne gebacken sondern in einer Auflaufform in den Backofen gestellt. Das hat super geklappt und während die Tortilla im Ofen war konnte man sich noch um anderes kümmern.



Gemüsetortilla aus dem Ofen, ca. 4 Portionen

  • 3 mittlere Kartoffeln 
  • 3 mittlere Möhren
  • 1 mittlere Zucchini
  • 200 g braune Champignons
  • 1 rote Parikaschote
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 dicke Knoblauchzehe
  • natives Olivenöl
  •  
  • 7 Eier, Gr. L
  • 100 ml Vollmilch
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 1 Teelöffel getrockneter Thymian
  • 1/2 Teelöffel Kurkumapulver
  • 1/2 Teelöffel Currpulver (englisches)
  • 1/2 Teelöffel Paprikapulver
  • etwas frisch gemahlene Muskatnuss

Alle Gemüse nacheinander einzeln anbraten:

die Kartoffeln schälen und würfeln und in etwas Olivenöl golden braten und beiseite stellen. Sie sollen fast gar sein. 

Die Möhren ebenso würfeln und knackig dünsten oder anbraten. Danach die gewürfelten Zucchini anbraten, bis sie braune Bratspuren haben. Die Champignons in Stücke schneiden und ebenso golden braten, bis sämtliche Flüssigkeit verschwunden ist. Die Paprikaschote entkernen und das Fruchtfleisch würfeln, auf der Hautseite anbraten, bis sich auch Bratspuren zeigen. 

Die Zwiebel und den Knoblauch in etwas Olivenöl golden braten.

Alles nun mischen und mit Pfeffer und Salz leicht würzen. Eine Auflaufform leicht einölen und die Gemüse hineingeben und glattstreichen.

Für die Eiermasse die Eier mit sämtlichen Gewürzen und der Milch verquirlen, kräftig abschmecken und über das Gemüse verteilen.

Die Backform in den Backofen stellen, 2. Stufe von unten, 180°C Umluft und in ca. 35 Min. golden backen lassen, bis die Masse komplett gestockt ist. Die Form aus dem Ofen nehmen und noch ca. 10 Minuten rasten lassen, damit sich alles "setzen" kann. Und dann kann schon serviert werden. 


PS: beim Schreiben des Rezeptes habe ich gemerkt, ich hatte im Gericht geriebenen Parmesan vergessen. Zwei Esslöffel hätten noch hinein gekonnt . . . 




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Dienstag, 5. Oktober 2021

eine Wanderung rund um das Vigiljoch in Südtirol

Dieses Jahr habe ich mich unheimlich auf unseren Urlaub in Südtirol gefreut. Endlich durfte man wieder reisen und so waren die 14 Tage im September wunderbar. Unser Domizil hatten wir in Meran aufgeschlagen und wir haben die Zeit wirklich sehr genossen und uns sehr gut erholt. Nicht nur das Essen war (wie immer) sehr lecker, sondern auch die vielen Wanderungen, die wir unternommen haben. Und wir haben uns endlich wieder mit lieben Freunden treffen können, wir hatten uns zwei Jahre nicht gesehen. Das Wiedersehen mit Irmi und Hans-Peter war umso herzlicher. Zusammen haben wir auch einiges unternommen, unter anderem einen Ausflug nach Tramin und Kurtatsch. Aber davon berichte ich in einem späteren Blogbeitrag.

So möchte ich euch heute eine Wanderung am Vigiljoch * vorstellen. Der 1743 m hohe Bergrücken liegt südlich des Vinschgaus, westlich von Meran und direkt am Eingang des Ultentals. Um dort oben zu wandern, nimmt man zuerst die Seilbahn. Die Talstation liegt in Lana und die Seilbahn bringt einen in acht Minuten von 328m auf 1.486 Meter Seehöhe. Dort oben gibt es wunderschöne Wanderwege und wir haben uns einen aussichtsreichen Panoramarundweg ausgesucht.

Von der Bergstation aus ging es ordentlich bergauf, Weg Nr. 34, bis zum Vigiljoch. Alternativ kann ein Teil des Weges auch mit einem Sessellift zurückgelegt werden, aber wir wollten die große Runde gehen und die verschiedenen Aussichten auf die Berge und Täler in der Umgebung genießen. 

Vorbei an der Gampl-Alm mit kleinem Tierpark und schönem Kinderspielplatz ging es weiter zum St. Vigilius-Kirchlein mit Fresken aus dem 14. Jahrhundert. Wenn man Glück hat, begleiten einen Haflinger Pferde, die dort oben grasen. Ein Blick hinein lohnt auf jeden Fall.

Vom Kirchlein aus wandert man dann auf dem Weg Nr. 9 in Richtung Schwarze Lacke. Die Schwarze Lacke ist ein kleiner Bergsee mit breitem Schilfgürtel, an dessen Ufer wir im Gasthaus Seespitz auf der Terrasse einen leckeren Kaiserschmarrn gegessen haben. Die Ruhe dort oben ist wunderbar. Kein Auto- oder Straßenlärm war zu hören, nur das Summen der Insekten und das Zwitschern der Vögel. 

Nach der Stärkung wanderten wir  am See entlang zum Weg mit der Markierung  Nr. 7. Dieser Panoramaweg hat wunderbare Aussichten auf das Etschtal, das Meraner Becken und weit im Hintergrund kann man sogar die ganzen Highlights der Dolomiten sehen. Links angefangen mit der Geißlergruppe und der Seceda. Dann folgen rechts die Langkofelgruppe, der Schlern, der Rosengarten, das Latemar bis hin zur Marmolata. Man kann sich an der wunderbaren Aussicht gar nicht sattsehen. 

Da der Weg stellenweise steinig, manchmal auch steil und/oder sehr schmal ist, bitte unbedingt stehen bleiben, wenn man ein Foto machen oder den Blick in die Ferne genießen möchte. Die Bergflanke dort ist sehr steil. Es gibt auch verschiedene Bänke die zum Verweilen und Schauen einladen. 

Nach einiger Zeit mündet der Weg Nr. 7 wieder in den Weg Nr. 34, der einen bergab zurück zur Bergstation bringt. Nach ca. 8km Rundweg, einem Anstieg von 300 Höhenmetern bergauf und 300m auch wieder herab war ich doch froh, als wir die Bergstation wieder erreicht hatten. 

Auf die Bahn brauchten wir nicht sehr lange warten und nach 8 Minuten waren wir wieder in Lana.

Mein Tipp: ist der Himmel morgens klar und die Wettervorhersage sagt gutes Bergwetter voraus, dann lohnt sich eine Fahrt auf den Berg. Denn nur dann hat man wunderbare Fernsichten. Und vergesst nicht, gutes, festes Schuhwerk anzuziehen und auch eine warme Jacke oder Pullover einzupacken. Der Wind auf den Bergen kann mitunter sehr frisch sein.

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das St. Vigilius-Kirchlein 




die Talstation der Seilbahn in Lana





wie alt mag Fräulein Marie wohl gewesen sein, als sie an Herzschlag verstarb . . . 



der Blick von der Bergstation in Richtung Bozen, zu den Dolomiten und rechts zum Mendelkamm 




Postkartenidyll auf dem Vigiljoch







Flora und Fauna auf dem Vigiljoch




Das war unser Kaiserschmarrn mit Preiselbeeren  - enough to share - im Gasthaus Seespitz an der Schwarzen Lacke. 
Wenn wir zu Hause Lust auf Kaiserschmarrn haben, dann backe ich auch welchen. Allerdings noch mit Rum-Rosinen und mit Äpfeln. Hier ist mein Rezept: Apfel-Kaiserschmarrn mit Preiselbeerkompott



Schwarze Lacke 



Blick auf Sinnich (links) und Lana (rechts) im Etschtal. Im Hintergrund kann man die Dolomiten erahnen



Blick auf Meran mit Hafling (rechts auf dem Berg), und den Bergen Ifinger und Hirzer (ganz links)



sogar den Langkofel, Plattkofel und die Fünffingerspitzen in den Dolomiten konnte man sehen



die Meraner Altstadt mit dem Kurhaus und der Kirche - mit der Kamera rangezoomt




kleiner Gag am Rande . . . 


🍀🌸🍀



Ich wünsche euch eine gute Zeit, ich schwelge weiter in Erinnerungen an unseren schönen Urlaub in Südtirol . . . 


🍀🌸🍀


Samstag, 2. Oktober 2021

Flammkuchen mit Äpfeln, Quark und Walnüssen

Flammkuchen wird traditionell mit Schmand, Zwiebeln und Speck oder Schinken zubereitet. Das ist immer super lecker. Vor allem mit Schwarzwälder Schinken und manchmal zusätzlich noch mit frischen Pfifferlingen schmeckt uns der Flammkuchen besonders gut.

Aber habt ihr schon mal süßen Flammkuchen gegessen? Er ist mal etwas anderes und schmeckt auch sehr gut.



Flammkuchen mit Äpfeln, Quark und Walnüssen

  • 1 Packung Flammkuchenteig
  • 1 - 2 dicke Äpfel

  • 250 g Quark
  • Vanillezucker nach Geschmack
  • etwas Zitronenabrieb
  • 1 Prise Vanillesalz
  •  evtl. etwas Milch zum Verdünnen

  • gehackte Walnüsse
  • etwas Zimt & Zucker

den Backofen laut Packungsanweisung aufheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen und den Flammkuchenteig aus dem Kühlschrank nehmen.

Den Apfel waschen, schälen und in gleichmäßig dünne Scheiben schneiden.

Den Quark mit Zucker gut vermischen und mit Salz, Vanille und Zitrone abschmecken. Ist er zu fest, noch etwas Milch unterrühren.

Den Teig auf das Backpapier legen und mit der Quarkmasse bestreichen. Dabei einen kleinen Rand frei lassen. Die Apfelscheiben gleichmäßig auf dem Quark verteilen und mit etwas Zimt & Zucker bestreuen. Die gehackten Walnüsse auf dem Flammkuchen verteilen.

Alles nun in den vorgeheizten Backoffen schieben und in einigen Minuten (siehe Packungsanweisung) golden backen lassen.

Der Flammkuchen schmeckt sowohl heiß als auch kalt. Aber am besten schmeckt er uns lauwarm.








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Äpfel der Sorte "Delicius" und "Kanzi"



wenn beim Schälen die Schalen recht lang geworden sind, dann habe ich hier noch einen kleinen Dekotipp für hübsche Apfelrosen:  


so dreht man dekorative      Apfelrosen


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Mittwoch, 29. September 2021

Zebrakuchen

Vor einiger Zeit hatte ich eine wunderbare Zebratorte gebacken, die zum einen ausgefallen und zum anderen auf besondere Art und Weise hergestellt war. Sie war geschichtet, mit Creme gefüllt und sah schon recht "schräg" aus. 

Jetzt hatte ich wieder einen Zebrakuchen gebacken. Dieses Mal aber war die Herstellung eine andere. Der dunkle und der helle Teig wird dabei immer auf die gleiche Stelle gegeben und dadurch entsteht nach und nach das Zebramuster. 

Der Zebrakuchen steht schon seit Anfang der 1990er Jahre in meinem handschriftlichen Rezeptbuch und ich hatte ihn ewig nicht gebacken. So war es nun mal wieder an der Zeit. Den Zucker habe ich deutlich reduziert und er war auch nicht so süß. Er war genau richtig, wie er war. Dazu haben wir noch leicht gesüßte Vanille-Sahne gegessen.



Zebra - Kuchen  , 26 cm

  • 5 Eischnee, Gr. L
  • 1 Prise Vanillesalz

  • 5 Eigelb, Gr. L
  • 150 g Zucker
  • etwas Vanille

  • 125 ml lauwarmes Wasser
  • 250 ml neutrales Öl
  •  
  • 375 g Dinkelmehl 630er
  • 1 Päckchen Backpulver
  •  
  • 2 Esslöffel Kakaopulver
  • etwas Rum (ich nehme 60%igen)
  •  
  • Zuckerglasur oder Schokoladenglasur/Kuvertüre
  • Schokostreusel

den Boden der Springform mit Backpapier einschlagen und festspannen. Den Rand fetten und den Backofen auf 180°C Umluft/200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen. Das Eigelb mit dem Zucker und der Vanille hellgelb aufschlagen. Das Wasser und das Öl nach und nach dazu geben bis alles schön verbunden ist. Das mit Backpulver vermischte Mehl nach und nach unterheben. Zuletzt den Eischnee unterziehen.

Den Teig halbieren und unter die eine Hälfte den Kakao mit dem Rum untermischen.

Nun geht es ans Füllen der Form. Mit der hellen Masse beginnen und einen großen Löffel Teig in die Mitte der Springform geben. Darauf einen großen Löffel dunklen Teig geben, dann wieder hellen Teig, dunklen Teig und so weiter, bis der gesamte Teig verbraucht ist.

Wichtig: den Teig immer genau in die Mitte geben und nichts verrühren oder verstreichen. Der Teig läuft von ganz alleine breit. 

Die Kuchenform in den heißen Ofen schieben und in ca. 40 - 60 Minuten golden backen. Zum Ende der Backzeit mit einem Schaschlikspieß testen, ob der Kuchen gar ist und kein Teig mehr am Spieß klebt. Ansonsten noch einige Minuten länger backen.

Den Kuchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und dann mit Zucker- oder Schokoladenglasur überziehen und Schokostreusel aufstreuen. Mit der Glasur hält sich der Kuchen sehr gut einige Tage frisch. 


der Teig kommt immer abwechselnd und mittig in die Form bis sämtlicher Teig verbraucht ist.


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es ist immer wieder spannend, wie der Kuchen von innen aussieht

Möchtet ihr eine etwas üppigere und optisch auch ausgefallene Torte, dann wäre meine Zebratorte "ganz anders" eine prima Option. Oder auch meine Puddingbrezel im Zebralook. Lasst es euch schmecken.




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