Donnerstag, 11. Juli 2024

Coffee Menu - know your coffee - und ein Affogato Rezept

Meine Kaffeeecke benötigte eine kleine optische Verschönerung. Ich wechsel sehr gerne schon mal die Poster aus und so hatte ich mir bei Desenio ein paar neue Poster ausgesucht. 

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Dort ist die Auswahl mehr als groß. Für alle Einrichtungsstile findet man mit Sicherheit das passende. Die verschiedenen Poster gibt es teilweise auch in mehreren Größen und auch passende Rahmen kann man dazu ordern. Die Poster sind auch eine schöne Geschenkidee.

Wer sogar Poster mit Hilfe der KI erstellen möchte, der kann das auch tun. Das macht unheimlich viel Spaß. Für unser Homeoffice hatte ich meinem Mann ein Poster zusammengestellt, was uns beiden richtig gut gefällt. Er ist passionierter Rennradfahrer und so ist das Poster richtig gut gelungen. Das Foto von unserem "Kunstwerk" findet ihr weiter unten.

Letztes Jahr hatte ich schon einmal Poster bei Desenio bestellt und einen Blogbeitrag darüber geschrieben. Schaut doch mal hier "schöne Unikate und Ausgefallenes für die Wand"

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen des Berichtes und noch mehr Spaß beim Stöbern auf der Desenio-Seite.


Poster "Coffee Menu Poster" . Hier kann man genau sehen, welche Kaffeespezialität aus welchen Zutaten und welchen Mengen besteht.

Hier sieht man das Poster genauer:






Das Serviertablett "coffee-tablett" aus Birkenfurnier ist 27 x 20 cm groß und perfekt um eine Tasse Kaffee oder Espresso zu servieren. 



Ab und an wechsel ich die Poster aus. Hier das Poster "Espresso drops" mit Bilderrahmen schwarz, 21 x 30cm aus Holz.



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Solltet ihr Gefallen an den Artikeln gefunden haben, dann schaut doch auf der "Desenio"- Homepage mal vorbei. Das Ausprobieren und Kreieren der Poster, auch mit der KI nach Stichworten und Stilrichtungen, macht viel Spaß.

Bei Bestellung von Postern könnt ihr sogar einen Rabattcode von 45% in Anspruch nehmen, dafür einfach den Code "KATHARINAx45" eingeben. Bitte beachtet aber den Gültigkeitszeitraum. 

Wählt ihr z.B. ein im Preis reduziertes Poster aus, dann wird der normale Preis berechnet, aber beim Kaufabschluss wird bei Eingabe des Codes KATHARINAx45 der Rabattcode von 45% davon automatisch abgezogen. So kann jedes Poster, auch mit Rabatt, bestellt werden. 
Für Rahmen bekommt ihr 10% Rabatt.

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Gültigkeitszeitraum: 11.07. - 18.07. 2024

Gültigkeit: Der Code gilt nur für reguläre Poster & Rahmen.

Ausnahmen des Rabatts: Leinwandbilder & personalisierte Poster.


(Erwähnen möchte ich aber noch, dass ich bei euren Bestellungen keinerlei Vorteile habe oder Provision erhalte.)




Unter der Rubrik "Kunst erstellen" kann ein Poster selber kreiert werden. Der Bilderrahmen Eiche hell passt in diesem Fall sehr gut zu unserer Einrichtung und auch zum Bild.

Ein lustiges Poster für unsere Gästetoilette hatte ich auch bestellt. Den Affen mit der Zeitung "getting shit done" fand ich zu witzig.


Hier hängt das Poster "getting shit done"  in unserer Gästetoilette. Es ist in der Größe 21 x 30 cm . Das Poster ist aber auch in den Größen 30 x 40 cm und 50 x 70 cm erhältlich.



➰➰➰
 und hier kommt noch das Affogato Rezept: 



Passend zu den vielen verschiedenen Kaffeemenüs, die es so gibt, hier noch ein Rezept eines "Affogato". Diese Leckerei haben wir in Südtirol kennengelernt. Jetzt fragt sich mancher bestimmt, was ist denn nun ein Affogato? Affogato heißt "ertrunken" und das Eis ertrinkt hier quasi im Espresso.

Ein normaler "Affogato al caffè" ist heißer Espresso mit einer Kugel Vanilleeis und vielleicht noch etwas Pistazien oder Kakao als Deko.

Karins "Affogato al caffè", 1 Portion

Die Kugel Eis in ein Dessertgläschen geben und etwas Amaretto darüber geben. Nun mit einem frisch gebrühten Espresso aufgießen und fertig ist der Affogato. Dazu einige Amarettini und man kann sofort genießen. Lasst es euch schmecken. 

➰➰➰





Dienstag, 9. Juli 2024

Bitter -Lemon - Cake

Heute habe ich ein ganz außergewöhnliches Kuchenrezept für euch.  Er ist nicht aufwändig zu backen, schmeckt fruchtig, saftig und sehr zitronig und ist bei heißem Sommerwetter besonders erfrischend.

Dieser "Bitter Lemon Cake" wurde vor Jahren in der TV Sendung "daheim + unterwegs" gebacken. Schon beim Durchlesen des Rezeptes dachte ich mir damals, den probierst du mal. Gesagt, getan. Das Ausprobieren hatte sich wirklich gelohnt. Der leicht bittere Geschmack der Zitronen bringt den Kick des Kuchens. Es ist wirklich mal ein außergewöhnliches Rezept und wer Zitronenkuchen mag der wird diesen hier mit Sicherheit sehr mögen. 

Ich versuche immer den Zucker soweit es geht zu reduzieren, aber hier sollte man die Menge des Zuckers auf jeden Fall so belassen, damit die Balance von bitter und süß harmonisch ist. Wie er gebacken wird lest ihr hier:



Bitter - Lemon - Cake (für eine 26er Springform) 

  • 3 Bio - Zitronen
  • 150 ml Wasser
  •  
  • 4 Eier GR. M
  • 175 g Zucker
  • 1 Prise Zitronensalz

  • 175 g gemahlene Mandeln/ Mandelmehl
  • 1/4 Teelöffel Natron (z.B. Kaiser Natron)

  • 50 g gehobelte Mandelblättchen


die Zitronen heiß abwaschen und mit 150 ml Wasser in einen Topf geben, zum Kochen bringen, Deckel auflegen und auf kleiner Flamme eine Stunde köcheln lassen. Dabei bitte darauf achten, dass der Deckel gut schließt und kein Wasserdampf aus dem Topf entweicht. 

Die Zitronen etwas abkühlen lassen, halbieren und die Kerne entfernen. Jetzt alles mit einem Mixstab/Zauberstab fein pürieren. Die Zitronenmasse dann durch ein Sieb streichen bis nur noch der nicht brauchbare Rückstand der Zitronen im Sieb übrig bleibt. Das Passierte ganz abkühlen lassen. Das kann man schon einen Tag vorher erledigen.

Die Eier mit dem Zucker und der Prise Salz schön schaumig rühren bis eine helle, luftige Masse entstanden ist. Die Zitronenpaste zugeben und alles gut vermischen. Dann die Mandeln mit dem Natron mischen und ebenso unterrühren.

Eine Springform mit Backpapier auslegen oder bei Verwendung einer Tarteform diese mit einem Blatt Backpapier auslegen und einen Edelstahl-Backrahmen hineinstellen. Jetzt die Masse einfüllen und glattstreichen. Mit den Mandelblättchen bestreuen.

Die Form in die Mitte des auf 180°C vorgeheizten Backofens, Ober-/ Unterhitze, stellen und ca. 30 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob der Kuchen innen nicht mehr klebt. 






Amalfi - Zitronen, gesehen auf dem Campo de' Fiori in Rom 






Samstag, 6. Juli 2024

Bunter Kidneybohnen - Thunfisch - Salat

In unserem Vorratsraum standen einige Konserven, die ich endlich mal verbrauchen wollte. Als ich sie so durchschaute, kam mir gleich ein bunter Bohnensalat in den Sinn, den ich daraus zusammenstellen wollte. Kidneybohnen, Mais und Thunfisch passen sehr gut zusammen. Dazu ein paar frische Tomaten und Paprika und der Vollendung stand nichts im Weg.

Der bunte Salat war sehr schnell zusammengerührt und abgeschmeckt. Dazu haben wir dann etwas geröstetes Bauernbrot gegessen und wir hatten ein sehr leckeres Mittagessen. 

Als wir mit dem Essen fertig waren und ich noch etwas in den Kühlschrank räumen wollte, stellte ich erstaunt fest, dass ich die rote Paprika dort vergessen hatte. Die sollte auch noch mit in den Salat. Ich hatte mich schon gewundert, dass der Salt unterm Strich so dunkel war und nicht so viel "rot" enthielt. Egal. Der Salat war auch ohne Paprika sehr lecker. 

Aber Memo an mich: nächstes Mal die Paprika nicht vergessen.

Und hier ist meine Rezeptur für den bunten Kidneybohnen - Thunfisch - Salat.



Bunter Kidneybohnen - Thunfisch - Salat: 2 große Portionen

  • 1 mittlere Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Teelöffel mittelscharfer Senf 
  • etwas Zitronensalz 
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 gehäufter Teelöffel Oregano
  • 1 Teelöffel Thymian
  • natives Olivenöl
  • Balsamicoessig

  • 1 Dose Kidneybohnen (400g Dose)
  • 1 Dose Mais (150 g Dose)
  • 1 Dose Thunfisch in Öl, abgetropft
  • eine Handvoll kleine, bunte Cocktailtomaten, halbiert
  • 1 rote Paprikaschote (die hatte ich letztlich dann im Kühlschrank vergessen)
  • einige Oliven, in Ringe geschnitten
  • 1 Teelöffel Kapern, gehackt
  • 2 Esslöffel getrocknete Tomaten, fein gehackt
  •  
  • einige Blätter frisches Basilikum, fein geschnitten

  • geröstetes Bauernbrot

Die Zwiebel fein hacken, den Knoblauch fein reiben. Mit Senf, Essig und Öl vermischen und mit Pfeffer, Salz, Oregano und Thymian würzen und abschmecken. 

Die Bohnen abspülen und den Mais abtropfen, in die Marinade geben. Dann den Thunfisch, Oliven, halbierte Tomaten, Kapern und getrocknete Tomaten dazu geben. 

Alles mischen und pikant abschmecken. Den Salat einige Zeit durchziehen lassen. Ab und an durchrühren. Kurz vor dem Servieren noch das Basilikum untermischen. 

Dazu schmeckt sehr gut geröstetes Bauernbrot.


. . . ich wurde einfach vergessen . . .

















Mittwoch, 3. Juli 2024

Zwuler - eine köstliche Resteverwertung aus Kartoffeln

Vom Vortag hatte ich noch ein paar gekochte, festkochende Kartoffeln im Kühlschrank. Daraus lässt sich eine knusprige, leckere Beilage zubereiten. Sie nennt sich "Zwuler".

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Das Rezept fand ich in der Sendung Servicezeit "essen&trinken"  mit Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer. Die Sendung über "Resteküche" stellte eine Art Bratkartoffeln vor, die sich "Zwuler" (bayerisch für "zerwühlte" Kartoffeln) nannten und ein wunderbares Resteessen sind. 

Ich habe es nachgekocht und diese "Zwuler" sind wirklich eine sehr leckere Beilage. Die Mengen sind als Anhaltspunkt gedacht. Wichtig ist nur, dass die geraspelten Kartoffeln gut vom Mehl komplett ummantelt sind und dann in ausreichender Menge Öl oder Butter gebraten werden. 

Zubereitet werden sie so:


Eine Miniportion Zwuler als Amuse-Bouche zum Abendbrot.


Zwuler (Bratkartoffeln) ein Rezept von "Martina und Moritz" 

Zutaten für 2 Personen:

  • 4 - 5 kalte, gekochte, festkochende Kartoffeln vom Vortag (sie sollen 1-2 Tage alt sein)
  • ca. 2 gehäufte Esslöffel Mehl
  • 50-60 g Butter, Margarine oder neutrales Öl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat

die Kartoffeln werden auf einer groben Reibe grob geraffelt und in einer Schüssel mit Mehl gemischt. Wenn man nicht die Hände benutzen möchte, dann geht das sehr gut mit einer Gabel. Alle Raspel müssen gut mit Mehl bedeckt und ummantelt sein.

Eine beschichtete Pfanne erhitzen, die Butter darin schmelzen und die Kartoffeln dazugeben und alles mehrfach wenden. Die Kartoffeln werden langsam bei mittlerer Hitze geröstet, bis alles golden gebräunt ist. Die Pfanne ab und an schütteln, damit die Kartoffeln nicht aneinander kleben.

Sind sie schön golden gebräunt und rascheln beim Schütteln, dann sind sie fertig und werden erst jetzt gesalzen, gepfeffert und mit Muskat gewürzt. Wer möchte kann auch Pommes Gewürzsalz zum Würzen verwenden.

Dazu passt sehr gut ein Spiegelei und auch ein knackiger Salat. Guten Appetit.


Von der geraspelten Kartoffel zum Zwuler.









Samstag, 29. Juni 2024

Seelachs mit Röstikruste und Blattspinat

Wir essen gerne Fisch. Und diesen am liebsten gebraten.  Dieses Mal hatte ich feine Rückenfilets vom  Seelachs, den ich mit einer Röstikruste gebraten haben. Das Gericht habe ich in Anlehnung an ein Rezept vom Sternekoch Alexander Wulf gebraten. Er hatte es vor ein paar Wochen im TV mit Lachs zubereitet.

Lange Rede, kurzer Sinn. Hier ist meine Version: Seelachs Filet mit Röstikruste und gewürztem Blattspinat. Es war richtig lecker, das nächste Mal werde ich es mit Lachsfilet probieren. Und mit Schellfischfilets schmeckt dieses Gericht übrigens auch sehr lecker.



Seelachs mit Röstikruste und Blattspinat (2 Portionen, nach einem Rezept von Alexander Wulf)

Zutaten für die  Röstikruste

  • 1 mittlere Zwiebel
  • etwas Öl zum Braten

  • 2 Kartoffeln, fein geraspelt
  • 1 - 2 Teelöffel Stärke
  • 1 Ei, Gr. M
  • Salz und Pfeffer
  • Muskat

Die Zwiebel fein schneiden, in etwas Öl anbraten und beiseitestellen. Die rohen Kartoffeln fein raspeln und mit Stärke, dem Ei und den angeschwitzten Zwiebeln vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

  • 2 Portionsstücke Seelachs (Rückenfilets) ohne Haut **
  • etwas Zitronensalz
  • Pfeffer

  • etwas Öl und Butterschmalz zum Anbraten

Den Fisch beidseitig würzen und mit der rohen Kartoffelmasse auf einer Seite bedecken. Sollte die Kartoffelmenge für die Kruste zu viel sein, dann aus der restlichen Masse kleine Rösti in der Pfanne ausbraten und zusätzlich zum Fisch servieren.

    Eine beschichtete Pfanne erhitzen und das Öl mit dem Schmalz hineingeben. Den Fisch mit der Kartoffelseite zuerst darin auf mittlerer Hitze kross anbraten und vorsichtig auf die andere Seite drehen. Die Temperatur noch etwas herunter schalten und den Fisch noch ein paar Minuten braten lassen, bis er innen gerade gar ist.  

    ** statt Seelachs kann man Lachsfilets nehmen. Schellfischfilets schmecken auch sehr gut.

    Zutaten  Blattspinat

    • 250 g Babyspinat, gewaschen
    • 1 Schalotte oder kleine Zwiebel
    • 1 Knoblauchzehe
    • etwas Butter
    • Salz und Pfeffer
    • Muskatnuss

    Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein schneiden. Dann in der Butter anschwitzen und den gewaschenen und trockenen Spinat dazugeben. So lange in der Pfanne wenden, bis der Spinat komplett zusammen gefallen ist, ihn dann mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig würzen. 


    Wenn die Röstikruste schön golden gebräunt ist, dann vorsichtig den Fisch mit der Kruste wenden und noch auf kleiner Flamme fertig braten lassen.







    Mittwoch, 26. Juni 2024

    Marillenknödel mit Topfenteig

    Ist das herrlich, meine zuletzt gekauften Aprikosen waren wieder so fruchtig und lecker, dass es eine Freude war, sie zu verarbeiten und zu essen. Sie waren unheimlich fruchtig und sehr lecker.

    Ich habe nicht nur meine Aprikosentarte gebacken, sondern auch Marillenknödel. Dieses Mal mit einem Topfenteig. Also einem Quarkteig. Marillenknödel mit Kartoffelteig schmecken auch sehr gut, aber dieses Mal fand ich sie mit dem Grieß und dem Quark besonders gut und schön locker.

    Lange Rede, kurzer Sinn, die Arbeit lohnt sich. Es ist nicht schwer sie zu kochen, das Ergebnis zählt. Und das ist mehr als lecker. Man könnte sie glatt des Öfteren kochen. 



    Marillenknödel mit Topfenteig (Quarkteig)  8 Stück

    • 1 Eischnee
    • 1 Prise Vanillesalz

    • 1 Eigelb
    • 50 g Butter
    • 60 g Hartweizengrieß
    • 2 Teelöffel Zitronenzucker
    • 250 g Magerquark
    •  
    • 80 g Dinkelmehl 630er
    •  
    • 9 dicke Aprikosen (Marillen)
    •  
    • reichlich Mehl zum Bemehlen der Hände

    • großer Kochtopf 
    • 1 Esslöffel Zucker
    • 2 Teelöffel Salz
    •   
    • 50 g Paniermehl oder Semmelbrösel
    • 25 g Zucker
    • 1 knapper Teelöffel Zimt
    • zerlassene, braune Butter (falls man mag)

    das Eiweiß mit einer dicken Prise Salz ganz steif schlagen und beiseite stellen. Das Eigelb mit der Butter schaumig rühren und nach und nach den Grieß, Mehl, Zitronenzucker und den Quark unterrühren. Dann abwechselnd das Mehl und den Eischnee unterheben.

    Die Masse für 45 Minuten in den Kühlschrank stellen. Währenddessen das Paniermehl mit dem Zucker und dem Zimt gut vermischen und die Aprikosen entkernen. 

    Eine Aprikose halbieren, dann die Hälften nochmals halbieren und das Viertel quer teilen. Mit diesem Stück Frucht jede Aprikose füllen *.

    Den Teig in acht Teile teilen und jede gefüllte Aprikose mit dem Teig umhüllen. Damit alles nicht so an den Händen klebt, Einmalhandschuhe anziehen. Dann die Hände ordentlich bemehlen, der Teig klebt leider (manchmal) sehr. Mit den bemehlten Händen zu schönen, runden, möglichst glatten Knödeln rollen. Der Teig soll nicht mehr kleben.

    * viele nehmen statt der Frucht ein Stück Würfelzucker. Aber wir mögen gerne besonders viel Frucht in den Knödeln und so ersetze ich den Kern mit einem Stück Frucht statt Würfelzucker.

    Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, Salz dazu geben und einen Esslöffel Zucker. Wenn es kocht, die Knödel hinein legen, die Temperatur herunterschalten und die Knödel leise simmern lassen bis sie an der Oberfläche schwimmen. Das dauert ca. 10 Minuten. Ab und an die Knödel wenden.

    Mit einem Schaumlöffel herausheben und die Knödel einzeln in der Bröselmischung wenden. Wer mag gibt noch zerlassene Butter darüber. (Das haben wir uns aber verkniffen). Und schon kann geschlemmt werden.












    Samstag, 22. Juni 2024

    saftig - fruchtige Aprikosentarte - eine meiner Lieblingskuchen im Sommer

    Alle Jahre wieder freue ich mich im Sommer auf die ersten Aprikosen, die ich im Laden finden kann. Meist nehme ich dann gleich ein Kilo mit nach Hause und backe daraus eine saftig-fruchtige Aprikosentarte. 

    Ich liebe diese Tarte. Vor allem enthält sie sehr viel Frucht, einen Mürbeteigboden (mein Lieblingskuchenboden) sowie eine cremige Schmand-Quarkfüllung. Herrlich. Am besten schmeckt sie noch lauwarm, ein Klecks Sahne tut der Tarte auch sehr gut, aber ich esse sie am liebsten pur.

    Dieses Mal war die Tarte besonders gelungen, die recht kleinen Aprikosen waren unheimlich aromatisch und fruchtig. Ich hätt mich da rein legen können, wie man so sagt . . . 




    fruchtige Aprikosentarte      30cm Durchmesser

    • 200 g Dinkelmehl 630er
    • 50 g Hafermehl (oder Dinkelmehl)
    • 50 g Zucker
    • 20 g Vanillezucker 
    • 1 Prise Vanillesalz 
    • 1 Ei, Gr. L 
    • 125 g Butter 

    Aus allen Zutaten rasch einen Teig kneten, zwischen Backpapier dünn ausrollen und in eine gefettete Tarteform (30cm) legen und mit einer Gabel den Teig einstechen. Die Form 30 Min. in den Kühlschrank stellen und alles gut durchkühlen lassen. So wird der Teig nach dem Backen schön mürbe.

    Für den Belag:

    • 2 Esslöffel Paniermehl und 
    • 25 g Mandelblättchen auf den Boden streuen. (schmeckt auch ohne die Mandelblättchen)
    • ca. 1 kg Aprikosen entsteinen, halbieren und dicht an dicht auf den vorbereiteten Boden legen

    Für den Guss:

    • 100 g Zucker
    • 200 g Schmand oder Saure Sahne
    • 200 g Magerquark
    • 4 Eier
    • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
    •  
    • Mandelblättchen (falls man welche hat)


    Für den Guss alle Zutaten gut verrühren und über die Aprikosen gießen. Wer möchte streut noch ein paar Mandelblättchen auf die Tarte und schiebt sie dann in den vorgeheizten Ofen bei 175°C Ober-/Unterhitze 2. Schiene von unten in 50-60 Min. backen. 

    Gerade ausgekühlt schmeckt die Tarte sensationell, wie wir finden. Aber auch am nächsten Tag ist sie immer noch wie frisch gebacken. Bitte nicht mit Folie abdecken, so bleibt der Rand schön knusprig.














    Mittwoch, 19. Juni 2024

    erfrischender Nudelsalat mit Thunfisch

    Die Tage hatten wir mal Lust auf einen erfrischenden Salat. Da ich noch kleine Muschelnudeln hatte, die auch verbraucht werden wollten, hatte ich mich entschieden diese unter den Salat zu rühren. Der Salat war schnell zusammengerührt und geschmeckt hat er uns unheimlich gut. 

    Der Salat ist gut sättigend, schön erfrischend und pikant ist er durch Knoblauch und Oliven auch noch. Wir haben ihn zu Mittag "nur so" gegessen. Er eignet sich auch als Beilagensalat zu Gegrilltem, oder falls man möchte auch nur mit einem Stück Fladenbrot oder Baguette.

    Meine Rezeptur sieht so aus:




    erfrischender Nudelsalat mit Thunfisch 

    • 1 mittlere rote Zwiebel
    • 2 Knoblauchzehen
    • Balsamico Essig
    • natives Olivenöl
    • etwas Salz
    • schwarzer Pfeffer
    • 1 Teelöffel Thymian
    • 1 Teelöffel Oregano
    • 1 gehäufter Teelöffel getrocknete Tomaten, fein gewürfelt
    •  
    • 1 Handvoll kleine Muschelnudeln, gekocht
    •  
    • 1 Dose Thunfisch in Öl, abgetropft
    • 2 große Tomaten, gewürfelt
    • 2 rote Spitzpaprika, gewürfelt
    • einige Oliven (grün und schwarz), in Stücke geschnitten
    •  
    • einige Blätter Romanasalat, fein geschnitten
    • (etwas geraspelte bzw. kleingeschnittene Balsamico - Kugel )
    • natives Olivenöl

    Die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln. In einer Schüssel beides mit Balsamicoessig und Olivenöl mischen. Salzen, pfeffern und mit Oregano und Thymian würzen. Die fein gewürfelten getrockneten Tomaten dazu geben.

    Den Thunfisch dazu geben, dann die Tomaten, Paprika und Oliven. Zuletzt die Nudeln untermischen. Alles mit Pfeffer und Salz abschmecken und kurz durchziehen lassen.

    Die Romanasalatblätter kleinschneiden und auf dem Teller verteilen, darauf den Salat geben und wer möchte gibt noch etwas kleingeschnittene Balsamico - Kugel und etwas Olivenöl darüber.






    Große Auswahl an frischem Gemüse auf einem Markt im Süden Europas.







    Samstag, 15. Juni 2024

    saftig - leckerer Millirahmstrudel

    Die österreichische bzw. alpenländische Küche ist immer so lecker. Sie ist vor allem für ihre Mehlspeisen bekannt und da gibt es die leckersten Sachen.  Ab und an beamen wir uns mit Leckereien in den Urlaub.

    Zu den beliebten Mehlspeise gehört auch der Strudel. Südtiroler Apfelstrudel und Aprikosenstrudel mit Mandelblättchen und sogar Zwetschgenstrudel backe ich auch rund ums Jahr. Und einen so genannten "Millirahmstrudel". Diesen möchte ich euch heute vorstellen.

    Der Millirahmstrudel enthält Rosinen. Da es aber so viele Menschen gibt, die den Rosinen nichts abgewinnen können, für die hätte ich einen kleinen Tipp. Entweder lasst ihr sie ganz weg oder ihr nehmt stattdessen getrocknete Cranberries, das schmeckt mit Sicherheit auch.

    Wikipedia sagt folgendes dazu: Ein Milchrahmstrudel (im Wienerischen Millirahmstrudel) ist ein Klassiker der Wiener Mehlspeisküche, der in der Zeit der österreich-ungarischen Monarchie in Mode kam. Eine erste Erwähnung des Milchrahmstrudels samt Rezept findet sich in Wolf Helmhardt von Hohbergs "Georgica Curiosa Aucta" aus dem Beginn des 18. Jahrhunderts, der wiederum auf ein anonymes handschriftliches Kochbuch verweist, weshalb der oft als „Erfinder“ des Milchrahmstrudels genannte Franz Stelzer (1842–1913), Gastwirt in Breitenfurt bei Wien, wohl auf ältere Rezepte zurückgegriffen haben muss.


    Frisch aus dem Ofen kommt der Millirahmstrudel.



    Hier sieht man im Anschnitt gut die Rosinen in der Quarkfüllung.

    "Millirahmstrudel mit Quark und Rosinen" 

    für den Strudelteig:

    • 250 g Dinkelmehl 630er
    • 1 Prise Vanillesalz
    • 1 Prise Vanillezucker
    • 1 Ei, Gr. L
    • 2 Esslöffel neutrales Öl
    • 1 Esslöffel Apfelessig
    • ca. 100 ml lauwarmes Wasser

    für die Füllung:

    • 3 Eigelb Gr. L
    • 50 g Butter 
    • 100 g Vanillezucker
    • 1 Prise Vanillesalz
    • 300 g Magerquark 
    • 30 g Frischkäse
    • 20 g Vanillepuddingpulver 

    • 3 Eischnee Gr. L 

    • 100 g Rosinen

    für den Guss: (eventuell benötigt man die doppelte Menge, falls die Auflaufform eine größere ist)

    • 100 ml Milch  
    • 1 Eier
    • 1 Esslöffel Vanillezucker


    Alle Zutaten bis auf das Wasser mit dem Knethaken verrühren und nach und nach das Wasser dazu geben und so lange kneten, bis ein geschmeidiger Strudelteig entstanden ist. Er soll schön elastisch sein. Den Teig zur Kugel formen, ihn auf ein Holzbrett legen, eine Schüssel heiß ausspülen und über die Teigkugel stülpen und  alles 20 Minuten ruhen lassen.

    Für die Füllung die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren und die restlichen Zutaten zufügen. Dabei nicht zu lange rühren, damit die Füllung nicht zu weich wird. Das steif geschlagene Eiweiß unterheben und zuletzt die Rosinen.

    Ein Tuch leicht mit Mehl bestäuben und eine große Auflaufform mit Öl ausstreichen.

    Den Teig in zwei Portionen teilen und zuerst eine Portion mit bemehlten Händen dünn auf dem bemehlten Tuch ausziehen. Mit den Händen weiter zum Rechteck ausziehen bis man das Muster vom Tuch sehen kann und die Ränder schön dünn sind. Die halbe Füllung darauf verteilen. Dabei nur 2/3 der Teigfläche bedecken und die Ränder frei lassen. Den Strudel aufrollen, dabei dickere Randstücke abschneiden und den Strudel mit Hilfe des Tuches in die Auflaufform gleiten lassen. Der Teigschluss soll möglichst unten liegen. 

    Das gleiche mit dem zweiten Teigstück wiederholen.

    Für den Guss das Ei mit dem Zucker und der Milch gut verrühren und den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen. Oder 180°C Ober-/ Unterhitze

    Die Form mittig in den vorgeheizten Ofen schieben, etwas Guss angießen und den Strudel ca. 45 Minuten backen, bis er golden ist. Während der Backzeit etwa alle 7 Minuten etwas Guss über den Strudel gießen. Fertig ist der Strudel nach ca. 45 Minuten.

    Meist wird der Millirahmstrudel noch mit einer selbstgemachten Vanillesauce serviert. Das schmeckt dann besonders fein.


    Hier die verschiedenen Stadien der Herstellung.


    Der Anschnitt des Millirahmstrudels.











    Mittwoch, 12. Juni 2024

    Rührteigboden für eine Torte oder einen Obstkuchen

    Für Torten gibt es verschiedene Böden, und je nach Lust und Laune kann man den entsprechenden Boden auswählen. 

    Meist wird als "Unterbau" ein dünner Mürbeteigboden eingesetzt. Das finde ich immer besonders lecker. Außerdem kann so kann das Tortenstück besser auf den Teller befördert werden. Als Zwischenschicht wird meist Biskuit verwendet. Eine Auswahl an Biskuit - Grundrezepten findet ihr > hier <. Und meine Backtipps zum Biskuitboden findet ihr >dort<

    Je nach Torte können aber auch Brandteigböden oder Blätterteig eingesetzt werden. Sogar einen Rührteigboden kann man manchmal verwenden. 

    So ein Rezept für einen Rührteigboden habe ich für euch jetzt mal aufgeschrieben. Er eignet sich besonders gut, wenn einem ein Biskuit nicht so zusagt.

    In meiner Pfirsich - Multivitamin - Torte hatte ich einen Rührteigboden statt Biskuitboden verwendet.


    Ausgekühlter Rührteigboden, im Backrahmen auf Backgitter gebacken. Das Backpapier hatte ich schon am Rand abgeschnitten


    Rührteigboden , ca. 26cm

    • 75 g weiche Süßrahmbutter
    • 1 Prise Vanillesalz
    • 60 g Zucker 
    • 15 g Vanillezucker
    • 2 Eier, Gr. M
    • 150 g Dinkelmehl 630er
    • 1 Teelöffel Backpulver

    Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren und nach und nach die Eier unterrühren, bis alles schaumig und gut verbunden ist.
    Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und unter die aufgeschlagene Masse rühren.

    Den Backofen auf 200°C Ober- Unterhitze vorheizen. Eine Springform fetten und mehlieren oder mit Backpapier auslegen. Oder einen Bogen Backpapier auf einen Gitter-Backrahmen legen und einen Edelstahl - Backrahmen (26 oder 27 cm Durchmesser) darauf stellen.

    Den Teig in die vorbereitete Form geben, mit einem Spatel gleichmäßig glatt streichen und die Form mittig (3. Stufe von unten) in den vorgeheizten Ofen schieben.

    Die Backzeit beträgt je nach Ofen ca. 15 Minuten. Der Boden soll golden braun sein, eventuell eine Stäbchenprobe nehmen, ob er durchgebacken ist.

    Anschließend den Boden in der Form abkühlen lassen und ihn dann aus dem Rahmen lösen.